Blackout: Uwe Boll Wants YOU…!

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…oder besser gesagt your money. Für sein nächstes Projekt Blackout, in dem er Terroristen die Stromversorgung eines ganzen Landes kappen lässt, sucht der Herr Doktor nämlich viele kleine Spender, die sich mit jeweils 33 Euro an der Finanzierung des Budgets von insgesamt 18,5 Millionen Dollar beteiligen. Als Gegenleistung erhält jeder Spender eine nicht im Handel erhätliche Special Edition des Films inklusive Urkunde und Unterschriften. Zusätzlich gibt es Reisen zum Dreh nach Kanada inklusive Nebenrolle, Sachpreise und Geldpreise zu gewinnen. Ob sich die Investition lohnt, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Der Plot und der erste bestätigte Darsteller (Ralf Möller) versprechen jedenfalls eine weitere Trashgranate aus dem Hause Boll. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Homepage des Films.

Kurzkritiken: Kinoschnelldurchlauf

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Da ich in den letzten Wochen aus Zeitnot keine Reviews zu neuen Kinofilmen verfassen konnte, präsentierte ich hier einen Schnelldurchlauf, da ich schon ein paar Worte zu den jeweiligen Produktionen verlieren möchte. In Zukunft geht es dann wie gewohnt weiter mit ausführlicheren Kritiken zu den Kinostarts.

1968 Tunnel Rats

Die Vorfreude war groß auf den in mehreren großen internationalen Kritiken gelobten Vietnamfilm von Uwe Boll. Doch Tunnel Rats entpuppt sich auf Grund des de facto nicht vorhandenen Drehbuchs als heiße Luft. Boll wollte seinen Kriegsfilm so realistisch wie möglich gestalten und gab deshalb den durchweg  jungen und unerfahrenen Darstellern freie Hand bei der Improvisation der Dialoge. Ein Fehler, denn das Resultat  daraus schwankt stets an der Grenze zur Lächerlichkeit und will so gar keine Atmosphäre erzeugen. Unterbrochen werden die langatmigen Szenen durch Actioneinlagen mit einem enormen Gore-Faktor, die zumindest zeigen, in welche Richtung der Film hätte gehen können, wenn Boll in ein gutes Skript investiert hätte. Denn die Idee, einen Vietnamkriegsfilm in den geheimen Tunnelanlagen der Vietcong anzusiedeln, ist eigentlich richtig gut. Vielleicht klappt es ja mit einem Directors Cut, dann ist definitiv noch Potential nach oben in der Wertung. (4.5/10)

Anonyma

Regisseur Max Färberböck (Aimée & Jaguar) nimmt sich in Anonyma eines ganz wichtigen und bisher in der deutschen Öffentlichkeit totgeschwiegenen Themas an: die Vergewaltigungen deutscher Frauen durch die einrückende Sowjetarmee im Jahre 1945. Basierend auf die Tagebücher einer anonymen Berlinerin skizziert er das Bild zweier Welten, die durch die schlimmste Katastrophe des 20. Jahrhunderts unfreiwillig aufeinanderprallen. Auf der einen Seite die deutschen Frauen, die nach dem Krieg auf sich alleine gestellt sind mit ihren ganzen Sorgen, Nöten und Ängsten. Auf der anderen Seite die Sowjets, fernab von ihrer Heimat, hineingetrieben in einen Krieg, der Recht und Unrecht vergessen macht. Dabei baut der Film ganz klar auf seine zwei Hauptdarsteller Nina Hoss und Yevgeni Sidikhin, die als Abbild beider Parteien aufeinanderprallen und sich mit der Zeit näher kommen. Sei es auf der einen Seite aus Liebe und auf der anderen aus der krampfhaften Suche nach Schutz. Intensiv wird der Film, der übrigens überraschend längere Kriegsszenen beinhaltet, schließlich dann in den Szenen der Vergewaltigungen. Und er lässt nicht los, bis weit nach der Vorstellung. Im nächsten Jahr gibt es auf dem ZDF eine Langfassung des Dramas zu sehen. Dann wird eine große Review folgen. (7/10)

Krabat

Ohne die Romanvorlage von Ottfried Preußler gelesen zu haben, war ich positiv überrascht von Marco Kreuzpaintners Adaption von Krabat. Mit einer für einen deutschen Film und einem Budget von knapp 11 Millionen Euro beachtlichen Postproduktionsleistung gelingt es Roland Emmerichs Protegé, eine geheimnisvolle Atmosphäre auf die Kinoleinwand zu zaubern. Die Geschichte des Krabat, der sich einer geheimnisvollen Organisation anschließt und nach und nach deren Geheimnisse ergründet, ist spannend und effektorisch umgesetzt. Lediglich der Cast weiß alles andere als zu gefallen. David Kross ist der Hauptrolle nicht ganz gewachsen, ihm gelingt es nicht, den Facettenreichtum seiner Figur auszuarbeiten. Blass bleibt auch Robert Stadlober, der mit seiner Rolle als Bösewicht nicht gegen sein Image anzukämpfen weiß. Im Gegensatz dazu überzeugen Daniel Brühl als Altgeselle Tonda und vor allem Christian Redl als Meister, der mit einem diabolischen Spiel die Zuschauer bis zum Schluss fesselt. (6.5/10)

The Strangers

Man nehme Michael Hanekes Funny Games, mische es mit krampfhaft überforderten Darstellern, dem Slogan “Inspired By True Events” und maskierten Meuchlern und fertig ist der Genre-Einheitsbrei, den man sich getrost sparen kann. Es ist eigentlich unfassbar, mit welcher Arroganz Regisseur Bryan Bertino meint, dieses Produkt dem Zuschauer präsentieren zu können. Im Mittelpunkt des Films steht ein junges Pärchen (Scott Speedman und Liv Tyler), welches nach einer durchzechten Nacht in ein abgelegenes Haus absteigt. Wie es der Zufall so will, schleichen die Übeltäter heimlich in das Haus und das Psycho-Horror-Spektakel kann beginnen – wenn nicht das unfassbar dämliche Drehbuch, der unfassbar schlechte Regisseur und die unfassbar schlecht aufgelegten Darstellern wären. Vor allem von Liv Tyler hätte man mehr erwarten können als penetrantes und hysterisches Rumgeschreie. Der einzige Horror ist hier jede weitere Minute, die bis zum Ende vergeht. (2/10)

Death Race

Paul W.S. Anderson hat wieder zugeschlagen. Diesmal legt er den Kultstreifen Death Race 2000 von 1975 mit Jason Statham neu auf. Und das Ergebnis präsentiert sich genau wie erwartet: den Zuschauer erwartet ein Testosteron geschwängerter Männerfilm mit Autos, Wummen und Boxenludern, äh, Navigationsfrauen. Nach einem Kollaps der Weltwirtschaft befinden sich die USA im Chaos. Abwechslung versprechen die Todesrennen in einem Gefängnis, die gegen eine satte Gebühr live im Internet übertragen werden. Deren Publikumsliebling Frankenstein liegt nach einem Unfall jedoch im Sterben und wird durch eine Intrige heimlich durch den ehemaligen Rennfahrer Jensen Ames (Statham) ersetzt. Der muss noch ein Todesrennen gewinnen, um seine Freiheit wiederzuerlangen. Die größte Überraschung an Death Race sind die gekonnt in Szene gesetzten Rennen, die knapp die Hälfte des gesamten Filmes ausmachen. Hier wird nicht nur mit Vollgas durch die Gegend gebrettert, sondern auch mit Napalm geworfen, mit Maschinengewehren geschossen und mit anderen Tricks gearbeitet. Das knallharte Kontrastprogramm zu Speed Racer also. Mit einem Cameo von David Carradine und dem geilsten Arsch der Filmgeschichte (Natalie Martinez). (6.5/10)

Vicky Cristina Barcelona

Einen meiner most wanted für 2008 packe ich in den Schnelldurchlauf. Warum? Weil Woody Allens neuster Film wider Erwarten doch nichts weiter ist als eine Altherrenphantasie, ein Jeder-mit-Jedem-Stück mit mediterranem Flair ist. Anstatt flotte Dialoge zu präsentieren, kreiert Allen eine Reihe uninteressanter, peinlicher, aufgesetzter, stereotyper und Klischee beladener Charaktere, die untereinander mehr oder weniger offen Beziehungen eingehen. Schade ist vor allen Dingen, dass auch die hochkarätigen Schauspieler um Scarlett Johansson, Penelopé Cruz und Javier Bardem rein gar nichts aus ihren substanzlosen Figuren herausholen können. Lediglich Rebecca Hall schlägt sich ganz wacker und empfiehlt sich für weitere Rollen. Das Genick bricht dem Film eigentlich schon der Einsatz eines Off-Erzählers, der ohne Witz und Ironie nicht nur Banalitäten von sich gibt, sondern auch das Gefühlsleben der jeweiligen Figuren in einem Satz zusammenfasst, so dass Allen sich fataler Weise ganz auf die Oberflächlichkeiten konzentriert, fernab jeglicher tieferer Charakterzeichnung, die den Zuschauern die Figuren vielleicht ansatzweise hätte näher bringen können. Und auch wenn Vicky Cristina Barcelona schön fotografiert und mit einem stimmigen Soundtrack unterlegt ist – der Film frönt nur Allens Sexismus. Schade. (3.5/10)

Visiting Uwe – The Uwe Boll Homestory

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Da stöbere ich gerade in anderen Blogs und finde bei Equilibrium diese Perle. Es geht um avant*garde, ein ambitioniertes Projekt, welches sich  mit mehreren interessanten Internet-Videos zum Ziel gesetzt hat, Kino abseits des Mainstream zu präsentieren. Anscheinend kam das Projekt in der Community so gut an, dass mit avant*trash nun der erste Ableger die Arbeit aufnahm. Und zu Beginn präsentiert avant*trash ein wahres Schmankerl. So besuchte das Team den deutschen Skandal-Regisseur Uwe Boll persönlich zu Hause und drehte eine ganz besondere homestory. Herausgekommen ist dabei eine 65 Minuten lange Dokumentation, in der Boll mal wieder so einiges interessantes raushaut. Erscheinen tut die Doku am 9. September exklusiv in der neuen Ausgabe der Widescreen Vision. Wer es bis dahin gar nicht mehr abwarten kann, findet hier einen gelungenen Trailer. Danke.

Far Cry: Für FSK16 Geschnitten!

Die Widescreen Vision hatte bei ihrem neusten Podcast einen ganz besonderen Gast: Uwe Boll war mit den Redakteuren unterwegs, um über seine neuen Filmprojekte zu sprechen. Dabei sagte er auch, dass 20th Century Fox, der Verleiher für Far Cry, der FSK eine geschnittene Version des Films zur Prüfung vorlegte, um eine 16er-Freigabe zu erhalten. Auch betonte Boll, dass Far Cry ganz klar als Franchise angelegt sei und er weitere Teile drehen will. Warten wir’s ab, denn ab 2. Oktober können wir erstmal den ersten Teil mit Til Schweiger und Udo Kier bestaunen.

Far Cry: Deutscher Trailer

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Der Starttermin würde jüngst um 2 Wochen auf den 2. Oktober nach hinten verschoben, doch die Promo-Maschinerie zu Uwe Bolls jüngstem Werk Far Cry läuft so langsam aber sicher an. So gibt es nach zahlreichen Szenenbildern und dem offiziellen Poster seit heute den ersten deutschen Trailer zu bestaunen. Der gibt einiges her und zeigt mehr Details als der erste US-Trailer. Far Cry könnte wirklich die (Trash)-Granate des Jahres werden, sofern man mit dem Namen Uwe Boll etwas anfangen kann. Ich zähle die Tage zum Kino-Start!

Far Cry: Video Vom Dreh

Der CINEMA-Regisseur Philipp Schulze durfte einen Tag beim Dreh zu Uwe Bolls neustem Action-Vehikel Far Cry hinter die Kulissen schauen. Herausgekommen ist ein kleines, aber feines Video und ein sehr interessantes 4-seitiges Special in der aktuellen Ausgabe. Dort erzählt Boll zum Beispiel, dass er für die Hauptrolle erst in Hollywood bei Keanu Reeves und The Rock angeklopft hat, bei deren Gagen-Vorstellung von bis zu 17 Millionen Dollar aber die Pimpernelle kriegen könnte. So musste es also Schweiger richten, der zumindestens beim Dreh in Anwesenheit von Udo Kier immensen Spaß hatte und diesen ja auch gleich in seinem neusten Projekt 1 1/2 Ritter – Auf Der Suche Nach Der Hinreißenden Herzlinde besetzte.

Far Cry: Großes Update!

Der 11. September ist nicht nur ein trauriges Datum für die westliche Zivilisation, sondern in diesem Jahr auch der von mir heiß ersehnte deutsche Start-Termin von Uwe Bolls Far Cry (das Eine hat mit dem Anderen übrigens nichts zu tun). Aus diesem Grund gaben die Macher heute ein riesiges Update. Neben dem offiziellen und schlichten, aber irgendwie genialen Poster und zahlreichen Szenenbildern verrät ein Pressetext den genauen Inhalt des Films:

Seit Draufgänger Jack Carver (Til Schweiger) seinen Dienst bei den Special Forces quittiert hat, führt er ein beschauliches Leben als Bootsführer für Touristen an der US-Westküste.
Damit ist es jedoch vorbei, als die attraktive Journalistin Valerie (Emmanuelle Vaugier) auftaucht und ihn bittet, sie zu einer Militärinsel zu bringen. Sie ist die Nichte eines dort stationierten Colonel (Ralf Moeller), der einem ungeheuren Geheimnis auf der Spur ist! Kaum an Land, wird Valerie allerdings sofort geschnappt und Jacks Boot in die Luft gesprengt. Er rettet sich in letzter Sekunde vor der Explosion – und gerät in ein gefährliches Abenteuer: Auf der Insel herrscht der zwielichtige Dr. Krieger (Udo Kier), der für das Militär geheime Gen-Experimente durchführt und eine monströse Kampfeinheit geschaffen hat. Jack muss ihn stoppen und Valerie retten, notfalls im Alleingang gegen eine ganze Armee…

Für den, der das Videospiel kennt, sicherlich nichts Neues. Nichtsdestotrotz war der erste Trailer hübsch und die Combo Schweiger + Boll verspricht doch was. Wenn man das Marketing weiterhin auf den Regisseur von Keinohrhasen zuschneidet, könnte man in Deutschland sogar einen passablen Kino-Hit landen. Ich freu mich wie ein kleines Kind!

Uwe Boll: Neues Video-Interview

Für die Jungs von LoadingReadyRun.com hat Uwe Boll ein exklusives Video-Interview gegeben, welches ihn von einer anderen Seite zeigt als die letzten Michael-Bay-Bash-Geschichten. Boll redet über große Filmstudios und Independent-Produktionen, über die Enttäuschung mit Postal in den USA und über die Internet-Gemeinde. Direkt und ehrlich. Gerade Boll-Hasser sollten sich das Video geben, denn es zeigt, dassder Herr Doktor eigentlich ein ganz sympathischer Regisseur ist.

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Lets Get Ready 2 Rumble!

Es ist das Entertainment-Highlight des Jahres: Seit knapp einem Monat teilt Uwe Boll regelmäßig in Internet-Videos und Fernseh-Interviews aus gegen Kollegen wie Michael Bay oder Eli Roth. Dass das alles nur Promotion ist für seinen bald startenden Film Postal, müsste nun jedem klar sein. Für eine Überraschung im Regisseur-Krieg sorgt jetzt aber Michael Bay selbst. Nachdem Boll ihn zun einem Box-Kampf aufforderte, erklärt er in einem neuen Video, dass Bay dem Kampf zugestimmt hat. Eintrittspreis: 10 Kinotickets von Postal. Ob das ganze jetzt PR ist oder Bay wirklich gegen den Großmeister boxen will, kann gegenwärtig noch nicht gesagt werden. Fest steht, es wäre ein Kampf der Gegensätze: Boll vs. Bay, Independent vs. Hollywood, Grill-Party vs. Pool-Party, Deutschland vs. USA. Nach der Fußball-EM und Olympia das dritte sportliche Großereignis – mir sollte es recht sein.

He Is A God On The Mic

Tja, wer kann dies nur sein, Gott des Mikrofons, besser gesagt Gott des Audiokommentars? Klar, Uwe Boll. TV Spielfilm lüftete jetzt exklusiv vorab die witzigsten Stellen aus dem Audiokommentar zur kommenden DVD Schwerter Des Königs. Am 25.04. ist es dann soweit – dann können wir uns selber ein Bild von Bolls lyrischen Auswüchsen machen.

0:03:07: Uwe holt seine Hunde.
0:07:40: “Ich sagte Costner ab, weil er nur an Geld interessiert war”
0:27:44: Entschuldigt sich für seine Form: Migräne und Heuschnupfen.
0:28:39: Telefon! Uwe fragt seine Publizistin, ob er Hugo Boss wegen Sponsoring anhauen soll.
0:31:44: Uwe muss rülpsen.
0:37:29: Er wird müde und gähnt.
0:37:50: Telefon! Live-Vertragsverhandlungen mit Til Schweigers Agent.
0:41:37: Uwe holt Kaffee.
0:47:58: Er ist zurück, isst Sachertorte und redet fortan mit vollem Mund.
0:51:40: Jetzt holt er sich zur Verdauung schnell noch einen Espresso.
1:09:24: Uwe beschwert sich, dass das Pferd kein Feuer fing.
1:33:22: Er versteht nicht, dass die meisten Vertriebsfirmen den Film ungesehen ablehnten.
1:38:26: Telefon! Uwe koordiniert seine Zeit in Cannes: “Spanische Käufer sind wichtiger als Internet-Heinis”
1:49:00: Uwe hat keine Lust mehr und macht vorzeitig Feierabend.

[via:Equilibrium]

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