Im Tal Von Elah

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Paul Haggis gilt nach seinem Erfolg mit “L.A. Crash” (Oscar für besten Film und bestes Drehbuch) als eines der neuen Wunderkinder Hollywoods. Er ist einer der wenigen kompletten Filmemacher, sprich er führt Regie, produziert und schreibt auch seine Drehbücher selbst. So schrieb er neben “L.A. Crash” auch Blockbuster wie “Million Dollar Baby”, “James Bond – Casino Royale” und “Flags Of Our Fathers”. An seinem neusten Werk, dem Irak-Drama “Im Tal Von Elah”, biss sich Haggis jedoch die Zähne aus…

Der ehemalige Soldat und Vietnam-Veteran Hank Deerfield (Tommy Lee Jones) lebt mit seiner Frau Joan (Susan Sarandon) zurückgezogen auf dem Land. Ihr Sohn Mike (Jonathan Tucker) dient, ganz nach dem Vorbild des ehrgeizigen Vaters, bei der Army und ist im Irak stationiert. Eines Tages bekommt Hank einen Anruf vom Militär, dass sein Sohn sich nach der Rückkehr in die USA unerlaubt von der Truppe abgesetzt hat. Das passt so gar nicht in das Bild, was der Vater von seinem Jungen hat. Somit fängt er an, eigene Recherchen zum Verschwinden Mikes zu starten. Er sucht die Polizistin Emily Sanders (Charlize Theron) auf. Diese lehnt den Fall aber ab und verweist auf die Militärpolizei. Indes wird neben einem Gun-Shop eine stark zerstückelte Leiche gefunden. Man stellt fest, dass es sich dabei um Mike handelt. Es entfaltet sich ein großes Gerangel um die Kompetenzen zwischen der Polizei und der Militärpolizei. Deshalb stellt Hank eigene Ermittlungen an. Die Polizistin Emily hilft ihm dabei.

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No Country For Old Men

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“No Country For Old Men” ist es also, der beste Film des Jahres 2008. Mit 4 Oscars wurde der Thriller in diesem Jahr ausgezeichnet. Dabei konnte er sich gegen das im Vorfeld schon als neues “Citizen Kane” verschriene “There Will Be Blood” in allen wichtigen Kategorien durchsetzen. Neben der wichtigsten Kategorie als “Bester Film” gewannen die Coen-Brüder jeweils einen Oscar für ihre Regie-Arbeit und ihr adaptiertes Drehbuch. Außerdem wurde Javier Bardem für seine Vorstellung als knallharter Killer Anton Chigurh ausgezeichnet.

Joel und Ethan Coen kehren mit “No Country For Old Men” zurück in das Metier, in dem sie in den Jahren 1984 bis 2003 bei Kritikern und Fans gleichermaßen für Furore sorgten. Mit Filmen wie “Blood Simple”, “Millers Crossing” oder “Fargo” schufen sie sich weltweit den Ruf, staubtrockene Gewalt mit einer großen Portion schwarzem Humor zu mischen. Dabei entstanden zeitlose Klassiker der Filmgeschichte. Umso ärgerlicher war der nicht gerade ruhmreiche Ausflug der Brüder in das Komödienfach.

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