
Ich muss zugeben, ich mag keine Musicals. Noch weniger mag ich Musical-Verfilmungen aus Hollywood. Schlechte Vorzeichen also für Tim Burtons neusten Streich, die Musical-Verfilmung “Sweeney Todd – Der Teuflische Barbier Aus Der Fleet Street” mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Trotzdem wollte ich mir den Film ansehen, denn was der Trailer und die Bilder versprachen, haute mich schlichtweg vom Hocker.
London im 19. Jahrhundert: der Barbier Benjamin Barker (Johnny Depp) lebt glücklich mit seiner Frau und seiner Tochter in der englischen Hauptstadt. Als sich der skrupellose Richter Turpin (Alan Rickman) in Barkers Frau verliebt, schickt er den Barbier in die Verbannung. 15 Jahre später kehrt Barker unter den Synonym Sweeney Todd zurück nach London und schwört Rache an all denen, die ihm all das Leid angetan haben. In der Fleet Street trifft er Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter), die dort einen schlecht laufenden Fleischpastetenladen besitzt. Sie erzählt ihm, dass sich seine Frau nach seiner Verbannung vergiftet hat und Richter Turpin seine Tochter adoptierte und bis heute gefangen hält. Todds Hass auf die Bevölkerung Londons wächst ins Unermessliche. Schon bald verübt er seinen ersten grausamen Mord. Mrs. Lovett, die in den Barbier verliebt ist, entwickelt die Idee, aus den menschlichen Überresten neue Pastetensorten zu machen. Schon bald florieren die Geschäfte der Beiden. Doch wie es so kommt nimmt das Schicksal seinen Lauf und die ganze Geschichte endet in einer riesigen Tragödie.
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