Transporter 3

Kurzkritik

transporter3

Der Geist von Luc Bessons Original ist auch beim dritten Teil der Transporter-Reihe geblieben. Action, Autos und hübsche Frauen – da verzichtet man gerne auf eine originelle Geschichte oder innovative Ideen, um den B-Moviestar unserer Zeit, Jason Statham, beim prügeln, schießen und Sprüche klopfen zuzusehen. Diese Rezeptur funktioniert, nicht zuletzt durch den sympathischen Hauptdarsteller aus Großbritannien. Statham, nach seinem kraftvollen Auftritt in Death Race gestählert wie nie zuvor, brilliert wie auch in den vorangegangenen Teilen als Frank Martin, ohne unnötige Mimik, ohne Emotionen, dafür straight on the top, knallhart und saucool. Ihm gegenüber steht dieses Mal der zwielichtige Ex-Delta-Force-Soldat Jonas Johnson (Robert Knepper), der bei einem ukrainischen Politiker eine millionenschwere Unterschrift für eine Müllentsorgungsfirma erpressen will. Aus diesem Grund zwingt er Frank, die schöne Valentina (Natalya Rudakova) quer durch Europa zu chauffieren, inklusive neuartiger Explosionsarmbänder, die bei zu weiter Entfernung vom Auto detonieren. Wer genau diese Valentina ist, zeigt sich erst gegen Ende des Films. Bis dahin überzeugt Transporter 3 nicht nur durch nett choreografierte und überzogene Actioneinlagen, sondern auch durch einen gewohnten Schuss Ironie und Wortwitz. Zu nennen sei hier nur die BMX-Verfolgungsjagd zwischen Frank und einem Audi. Fans der Reihe wissen, was sie erwartet und der Film bietet ihnen genau das. Schnörkellose Action ohne viel Sinn und Verstand. Aber bei aller Liebe – ein vierter Teil braucht nicht mehr zu kommen, denn das Franchise wirkt ohne neue Ideen nach drei sich mehr oder weniger gleichenden Filmen ausgelutscht. (6,5/10)

★★★★★★½☆☆☆

The Transporter 3: Erster Teaser

Endlich gibt es den ersten internationalen Teaser-Trailer zum kommenden Action-Spektakel The Transporter 3 mit Jason Statham zu bewundern. Regie übernimmt diesmal der Franzose Olivier Megaton. Der Teaser haut, wie soll es auch anders sein, richtig rein. Fans der ersten 2 Teile können gespannt sein, was da noch in diesem Jahr auf uns zukommt.

Zum Teaser

Hitman (Extended Cut)

[DVD]-Review

hitman.jpg

Neben Comic-Adaptionen sind Videospiel-Verfilmungen in den letzten Jahren sehr stark im Kommen. Diese haben jedoch meist eins gemeinsam: sie floppen an den Kassen und werden von Fans und Kritikern gleichsam kritisiert. Alleine der Name Uwe Boll löst bei vielen Cineasten Schweißausbrüche ungeahnten Ausmaßes aus. Dabei scheinen manche Video-Spiele wie gemacht für eine Verfilmung. Sie besitzen prägnante Charaktere, eine spannende Geschichte und eine einzigartige Atmosphäre. Ich rede von Spielen wie Max Payne (auf dessen Verfilmung mit Mark Wahlberg ich mich wie ein kleines Kind freue) oder auch Hitman.

Agent 47 (Timothy Olyphant) ist einer der kaltblütigsten und präzisesten Auftragskiller der Welt. Schon als Kind wurde er als Waise von der “Organisation” adoptiert und als Killer ausgebildet. Einen Namen besitzt er nicht, lediglich einen tätowierten Strichcode und die Zahl 47, die ihn von den anderen Killern unterscheidet. Sein neuester Auftrag führt in nach Russland, wo er den amtierenden Präsidenten Mikhail Belicoff (Ulrich Thomsen) eliminieren soll. Mit einem gezielten Kopfschuss führt er wie immer seinen Auftrag aus. Jemand scheint ihn jedoch verraten zu haben, denn nach der Tat hängen ihm sowohl der russische Geheimdienst wie auch InterPol an den Fersen. Auch eine Augenzeugin soll es in der Prostituierten Nika (Olga Kurylenko) geben. Als bei einem öffentlichen Auftritt der Präsident trotz Kopfschusses wieder auftaucht, merkt 47, dass er in eine Falle getappt ist und sich mitten in einem politischen Machtspiel befindet.

(more…)