Kurzkritiken: Kinoschnelldurchlauf #4

A Serious Man

Mit ihrer rabenschwarzen Tragikomödie A Serious Man besinnen sich Joel und Ethan Coen nach Filmen wie No Country For Old Men oder Burn After Reading zurück auf ihre jüdischen Wurzeln. Im Mittelpunkt des Films steht Larry Gopnik (Michael Stuhlbarg), ein Physikprofessor im Amerika der späten 60er  Jahre. Sein idyllisches Leben kommt auf einmal ins Bröckeln, als seine Frau (Sari Lennick) ihm eröffnet, eine Affäre mit seinem verwitweten Nachbarn Sy Ableman (Fred Melamed) zu haben, seine Kinder statt Schule lieber Kiffen und Stehlen, sein Bruder Arthur (Richard Kind) sich auf Grund privater Probleme bei ihm einnistet und zu guter letzt ein Student ihn mit einer Stange Geld zu bestechen versucht. Wie ein Kartenhaus fällt sein Leben zusammen. Eine Kettenreaktion tritt in Gang, an deren Ende der geschasste Larry Hilfe bei den Rabbis der Gemeinde sucht. Die Coens bedienen sich offensichtlich der Geschichte von Ijob aus dem Tanach, der hebräischen Bibel. Ijobs Glaube wurde von Satan schwer geprüft – Prüfungen und Schicksalsschläge sollten Gott zeigen, dass sein Glaube nur so lange besteht, wie Gott eine schützende Hand über seinen Besitz hält. Larry, der sich fragt, welche abscheulichen Taten er begangen haben muss, um so bestraft zu werden, fällt nicht vom Glauben ab. Bei den Rabbis wähnt er seelischen Beistand, sucht Antworten, die er jedoch nicht erhalten wird. Anders als Ijob erliegt er schließlich am Ende des Films der satanischen Versuchung und wird prompt bestraft. Wie, zeigen die Coens nicht. Sie blenden einfach ab. Die Coens überlassen ihre Figuren dem Schicksal, etwas, was nur sie mit ihrem tiefschwarzen und zynischen Stil zu vermögen können. A Serious Man ist ein Kuriosum, ein Sammelsurium mysteriöser Ereignisse, eine wundervolle Parabel mit einer echten Neuentdeckung in der Hauptrolle. (7.5/10)

It’s Complicated (Wenn Liebe So Einfach Wäre)

Im Pool der zahlreichen RomComs, die jedes Jahr das Licht der Welt erblicken, ist es manchmal nicht leicht, kleine Perlen zu entdecken. Zu durchwachsen ist meist die Qualität, zu kommerziell ihre Ausrichtung. Mit It’s Complicated jedoch vermag endlich mal wieder eine RomCom zu gefallen. Als Glücksgriff erweisen sich dabei zwei Dinge: das Drehbuch und der Cast. Nancy Meyers gelingt der schwierige Spagat zwischen gekonntem Witz und übertriebener Gefühlsduselei und präsentiert einen Film, der 120 Minuten Spaß macht. Jane Adler (Meryl Streep) ist eine typisch moderne Frau. Als dreifache Mutter und erfolgreiche Inhaberin einer Bäckerei führt sie ein geregeltes Leben, auch ohne Mann, denn vor zehn Jahren ließ sich ihr Ehemann Jake (Alec Baldwin) für eine jüngere Frau scheiden. Auf einer Familienfeier jedoch landen Jane und Jake nach genügend Drinks wieder gemeinsam im Bett. Es entwickelt sich eine Affäre, die sie auch vor ihren Kindern geheim halten. Als zusätzlich der bodenständige Innenarchitekt Adam (Steve Martin) in Janes Leben tritt, ist das Chaos perfekt. Meyers treibt ihre Figuren durch allerlei komische und pointierte Situationen, nimmt sich jedoch zwischendurch immer wieder Zeit, mit zurückgenommenem Tempo in sie hineinzuschauen. It’s Complicated lebt so unter anderem von seinem Abwechslungsreichtum, seinen lustigen wie auch dramatischen Momenten. Einen erheblichen Anteil daran hat der blendend aufgelegte Cast, dem man den Spaß am Drehen ansieht. Meryl Streep liefert eine Performance ab, die zwar subtiler und ruhiger als die in Julie & Julia, aber gerade deswegen um einiges stärker ist. Es ist schon erstaunlich, wie man der mittlerweile 60-Jährigen die Hauptrolle in einer romantischen Komödie immer noch abnimmt. It’s Complicated dürfte jetzt schon ein Anwärter auf die Komödie des Jahres sein, so rund, wie sich der Film präsentiert. (7/10)

Sherlock Holmes

Nach mehr als zehn Jahren im Filmgeschäft wagt Regisseur Guy Ritchie nun den Sprung nach Hollywood – mit einer typisch englischen Geschichte im Gepäck und einem für seine Verhältnisse bombastischen Budget. Regietechnisch macht Ritchie dabei auch alles richtig, er transformiert die etwas angestaubte Figur Sherlock Holmes in die Moderne. Zwar spielt die Geschichte immer noch Ende des 19. Jahrhunderts, doch der Detektiv wirkt in Ritchies Version wie aus einem Superheldencomic entsprungen, modern, hip und trendig. Robert Downey Jr. brilliert in der Rolle mit purem Zynismus und sichtlichem Spaß, darf sich austoben wie sich Darsteller nur bei Ritchies Filmen austoben dürfen. Selbst Jude Law spielt seinen Part als Dr. Watson ohne größere negative Auffälligkeiten. Doch so gut Ritchie auch gegen das mangelhafte Drehbuch ankämpft, ausmerzen kann er dessen Probleme nicht ganz. Die Geschichte plätschert nur so vor sich hin, der Plot ist alles andere als spannend und vorhersehbar. Für eine Laufzeit von mehr als zwei Stunden passiert zu wenig, um den Zuschauer wirklich zu begeistern.  Zwar wird das Geschehen durch einige gute vor allem komödiantische Einfälle aufgelockert, doch wahres Krimi-Feeling kommt nie auf. Zu unentschlossen ist das Drehbuch, ob es nun Komödie, Kriminal-/, Abenteuer-/ oder Actionfilm sein will. Guy Ritchies Version von Sherlock Holmes hinterlässt einen zwiegespaltenen Eindruck. Auf der technischen Seite überragend, kommt die inhaltliche Komponente viel zu kurz. Auf das sichere Sequel darf man sich trotzdem freuen, denn als Start in ein neues Franchise taugt der Film allemal. (5/10)

Friendship!

Ein Roadmovie aus Deutschland hat es bisher noch nicht oft gegeben. Ein gutes Roadmovie aus Deutschland war noch seltener. Umso erfrischender kommt Friendship! daher, ein Film, der die beiden Freunde Veit (Friedrich Mücke) und Tom (Matthias Schweighöfer) auf ihrer Reise quer durch die USA begleitet. Es ist 1989, die Mauer ist gerade gefallen. Veit und Tom wollen endlich die große weite Welt sehen – am besten in Form der Golden Gate Bridge, dem westlichsten Punkt der Erde. Danach kommt bekanntlich schon Asien. Ihr Geld reicht jedoch nur für einen Flug nach New York. Ohne Geld in der Tasche trampen sich die beiden durch Amerika und begegnen dabei den unterschiedlichsten Charakteren. Ob verkiffte Cartoon-Zeichner, dumme Südstaaten-Blondchen oder eine Rockergang – Friendship! lebt von seinen Figuren, die glücklicherweise nicht ins Unerträgliche überspitzt sind, sondern mit einem kleinen Augenzwinkern die große weite Welt aus der Sicht der zwei Ex-DDR-Bürger zeigen. Sowieso, der Comedy-Faktor kommt zwar nicht zu kurz, doch Friendship! als reine Komödie zu bezeichnen, wäre schlichtweg falsch. Dafür sorgen schon die zwei großen Neuentdeckungen des Films. Friedrich Mücke liefert neben den gewohnt aufgeregten Matthias Schweighöfer ein ruhiges und pointiertes Spiel ab, das gerade im Hinblick auf das Ende, welches vielleicht nicht jedem gefallen dürfte, sich aber vollends in das Gesamtbild fügt, eine große Bereicherung für die Geschichte darstellt. Regiedebütant Markus Goller hingegen besinnt sich auf seine Wurzeln als Werbefilmer und legt einen technisch einwandfreien Film mit teilweise wunderschönen Fotografien vor. Friendship! ist, gerade nach dem verulkten Trailer, eine der größten Überraschungen des noch jungen Kinojahres. Ein Film über Freundschaft und Abenteuer, aber auch ein Film über die große Freiheit in einem weiten Land. (7/10)

Revolver

[DVD]-Review

Guy Ritchie. Seit Bube, Dame, König, GrAS und Snatch verbindet man diesen Namen mit unterhaltsamer Gangster-Kost im Stile eines Quentin Tarantino. Den Bruch in seiner aufstrebenden Karriere markierte seine Heirat mit Pop-Greisin Madonna. Um seine Gemahlin in der Filmwelt zu etablieren, schusterte er ihr 2002 mit Swept Away eine romantische Komödie auf den Leib, die ihm weltweit nur Hohn und Spott entgegenbrachte. In seiner englischen Heimat weigerten sich die großen Kino-Ketten sogar, den Film in ihr Programm aufzunehmen. Für Ritchie bedeutete dies der Totalabsturz, das wohlmögliche Ende einer kurzen Laufbahn als angesehener und respektierter Regisseur. 3 Jahre später jedoch ruderte er zurück. Mit Revolver wagte er sich wieder in sein angestammtes Metier und präsentierte einen Gangsterthriller, der sich jedoch inhaltlich stark von seinen vorherigen Produktionen abgrenzte. Revolver war düsterer, ernster & philosophischer. Sicherlich der Hauptgrund, dass der Film an den Kassen floppte, denn Fans waren etwas anderes von Ritchie gewohnt.

7 Jahre lang hat er auf diesen Tag gewartet. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis ist Jake Green (Jason Statham) ein neuer Mensch. Während der Isolationshaft bekam er von seinen mysteriösen Zellnachbarn, einem Schachgenie und einem gerissenen Betrüger, alles über die Welt in den Casinos gelernt. Gewappnet mit seinem Wissen macht er sich auf in das Etablissement des Gangsters Macha (Ray Liotta), der die Macht hat, nie zu verlieren. Jake jedoch gelingt das Kunststück, Macha auszunehmen und den Mafioso bis hinter beide Ohren zu blamieren. Damit zieht er sofort dessen Zorn auf sich und Macha setzt den besten Killer der Stadt (Mark Strong) auf ihn an. Als auch noch die zwielichtigen Kredithaie Avi (André Benjamin) und Zack (Vincent Pastore) mit Jack Geschäfte machen wollen, beginnt eine außergewöhnlich düstere und ernste Hatz durch die britische Unterwelt.

Für seinen Comeback-Versuch engagierte Ritchie seinen ehemaligen Protegé Jason Statham, den er  Ende der 90er durch geschickte Rollen weltweit bekannt machte. Statham wusste , dass sein Gesicht seinem Ex-Mentor zu neuem Ruhm verhelfen könnte, nicht nur wegen seinem Image als knallharter Actionstar, sondern auch als Bindeglied zu Ritchies großen Filmen. Demzufolge schrieb Ritchie die Geschichte förmlich um Statham, der als Dreh-/ und Angelpunkt des Films die zentrale Rolle in Revolver einnimmt. Es gibt aber auch zahlreiche andere Aspekte, die Querverbindungen schaffen zu Bube, Dame, König, GrAS und Snatch. Da wäre zum einen die Grundidee einer ausgeklügelten Gangster-Geschichte, die inhaltlich weit verzweigt überrascht und mit einer gehörigen Portion Coolness das breite Publikum ansprechen soll. Auch die für Ritchie so typische, breit gefächerte Figurenansammlung kommt in Revolver wieder zum tragen. Stilistisch bleibt der Regisseur sowieso bei bewährten Mitteln, sei es die Kamera oder der geniale Soundtrack. De facto hatte Ritchie 2005 alle Zutaten zusammen, um das Publikum wieder auf seine Seite zu ziehen. Doch dies blieb den Kinos lieber fern, boykottierte den Film förmlich in einer von Ritchie und Produzent Luc Besson vorher nicht geahnten Form. Dies hatte sicherlich 2 Hauptgründe. So löste der Film im Vorfeld große Diskussionen in den britischen Medien auf, die die Werbepolitik von Revolver aufs Schärfste kritisierten. Ausgelöst wurden die Kontroversen von einem angeblichen Sun-Zitat, welches das offizielle Plakat zierte (“Brilliant…Guy Ritchie at its best“). Das Problem war nur, dass dieser Satz in der Zeitung vorher nie veröffentlicht wurde, sondern nur auf deren Online-Angebot und das dort der Satz wiederum nur Bestandteil eines Pressetextes einer im Auftrag der Filmproduzenten tätigen Werbeagentur war. Der zweite – und hauptsächliche Grund – war wohl die Tatsache, dass sich unter der Oberfläche eines coolen Gangsterfilms eine überraschend tiefgründige und ernste Geschichte verbarg, bei der der Zuschauer sich nicht nur von Bildern und Musik zurieseln lassen konnte, sondern von der ersten Sekunde an mitdenken musste, um die Komplexität des Plots zu verstehen (wofür es übrigens weit mehr als eine Sichtung bedarf).

Provokativ betrachtet ist Revolver Guy Ritchies stärkster Film. Die Menge an Ideen, die der britische Regisseur hier nämlich einbrachte, stellt seine vorherigen Filme weit in den Schatten. Auf visueller Ebene überzeugt der Streifen nicht nur durch die für Ritchie typische Kameraarbeit inklusive schneller Cuts, sondern durch den geschickten Einsatz von Comic-Sequenzen und anderen optischen Spielereien. Klar, Kritiker werden dagegenhalten, dass sein Vorbild Quentin Tarantino schon viel früher Comic-Szenen in seine Filme einbaute, aber Ritchie relativiert dies durch eine ganz andere Intention. Während Tarantino nämlich eine der brutalsten Szenen in Kill Bill komplett im Asia-Style animieren lies, erlebt der Zuschauer bei Revolver einen kurzen shot mit einem imposanten, ständigen Wechsel zwischen Animationen und Realität. Diese Verschmelzung hat inhaltlich gar keine große Bedeutung, lockert aber den Film gewaltig auf und zeugt von Ritchies Ideenreichtum. Ein weiteres optisches Highlight sind die Sauna-Szenen des Mafioso Macha, die in ein kräftiges, hellblaues Neon-Licht getaucht sind. Aber nicht nur visuell beeindruckt Revolver auf ganzer Linie, sondern auch soundtechnisch. Eigentlich hatte Ritchie vor, den Soundtrack ähnlich Bube, Dame, König, GrAS und Snatch zu gestalten. Im Verlaufe der Dreharbeiten merkte er aber, dass er durch zum Teil gänzlich verschiedener Klänge ganz neue Nuancen in den Film einbauen konnte. So verpflichtete er mit Nathaniel Mechaly einen Komponisten, der einen Score komponierte, der verschiedene Musikarten wie Jazz, Klassik und elektronischer Musik vereinte und damit ein außergewöhnliches Klangerlebnis erschuf.

Auch auf inhaltlicher Ebene hat Ritchie eine Menge an Ideen einfließen lassen und so einen schwer zu verdauenden Gangsterthriller erschaffen. Neben den Dialogen, die gewohnt cool daherkommen und dem bunten Figurenensemble überzeugt Revolver vor allem durch inhaltliche Tiefe. Die Grundgeschichte ist nur der Leitfaden für tiefgreifende Themen wie Angst, Macht, Gier & Verrat. Ritchie erzeugt einen Plot auf diversen Ebenen, der dadurch genau so komplex wie interessant daherkommt. Der Zuschauer sieht keinen Film, den man auf Anhieb versteht, sondern einen Film, bei dem man nachdenken muss über die Wechselwirkung der Figuren und ihren Handelns. Grund dafür sind auch die diversen Zeitsprünge und Schauplatzwechsel, die bei der ersten Sichtung sehr irritieren, bei näherer Betrachtung aber plausibel sind. Definitiv weiterhelfen bei der Interpretation des Stoffes tun diverse Einblendungen von Zitaten berühmter Persönlichkeiten aus der Geschichte, die sich wie ein zweiter Leitfaden durch den Film ziehen. Trotzdem muss man sagen, dass hier vielleicht etwas weniger mehr gewesen wäre. Es ist zwar lobend für Ritchie, wenn er so viele verschiedene Ideen hat, aber der doch sehr verworrenen Komplexität hätte man etwas den Wind aus den Segeln nehmen können.

Ein großer Pluspunkt für den Film ist das illustre Darstellerensemble. Jason Stathams Rolle ist ein kleiner Bruch in dessen Biografie, ist diese doch sehr tiefgründig und auch emotional. Somit zeigt sich Statham von einer ganz anderen Seite und beweist, dass er auch Talente im Charakterfach besitzt. Aus der zweiten Reihe trumpft vor allem Ray Liotta als Gangsterboss auf. Liotta, der in den letzten Jahren eher durch seine Alkoholprobleme denn guter Rollen auffiel, geht in seiner ambivalenten Rolle richtig auf und gibt eine ganz starke Performance ab. Auch Mark Strong kann als eigenwilliger Killer mit psychischen Problemen überzeugen und bietet sich an für weitere Hollywood-Produktionen. Komplettiert wird der Cast durch Namen wie André Benjamin (Outkast) oder Vincent Pastore, die als eigenwilliges Kredithai-Team eine denkwürdige Performance abliefern.

Mein Fazit:

Mit Revolver wollte Guy Ritchie nach seinem Flop Swept Away zurück zu seinen Wurzeln, dem ambitionierten Gangsterfilm á la Quentin Tarantino. Das Resultat ist aber ein etwas anderes und zeugt von Ritchies gewachsener Persönlichkeit. Unter der Oberfläche schlummert nämlich ein tiefgründiger, komplexer und dramatischer Thriller, der den Zuschauer intellektuell fordert. Audiovisuell beeindruckt Revolver auf ganzer Linie, von den Kamerafahrten über die Schnitte bis hin zu dem genialen Soundtrack stimmt alles. Um den Film zu verstehen, muss man ihn mehr als einmal gesehen haben, denn erst dann begreift man seine inhaltliche Tragweite. Diese Kritik ist nach zwei Sichtungen als eine Momentaufnahme zu sehen, nach weiteren Sichtungen ist eine Korrektur der Wertung wahrscheinlich. (8.5/10)

★★★★★★★★½☆

(Nach erneuter Sichtung von 7/10 auf 8.5/10 hochgewertet. Text und Wertung stimmen deshalb an manchen Stellen nicht überein!)