Kurzkritiken: Kinoschnelldurchlauf #3

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X-Men Origins: Wolverine

Es ist quasi nur konsequent, dass die Sequel-Schmiede Hollywood auf kurz oder lang dem unangefochtenen Star der drei X-Men-Verfilmungen ein eigenes Spinn-Off spendierte. Hugh Jackman alias Wolverine schaffte mit dieser Rolle den Durchbruch als Schauspieler und avancierte zu einem der größten männlichen Stars des Filmgeschäfts. Viele Fragen zu seiner Figur blieben aber bisher offen, zum Beispiel wie aus Logan überhaupt Wolverine wurde und auf welchen Pfaden er in der Vergangenheit wanderte. Genau hier setzt X-Men Origins: Wolverine an. Als Prequel erzählt der Film Logans Werdegang vom Kind, welches nach seiner ersten Verwandlung den Mörder seines Vaters umbringt und sich mit seinem Bruder Victor (Liev Schreiber) durch die Weltgeschichte schlägt. Ob in den beiden Weltkriegen oder im Vietnam – Logan und sein Bruder kämpfen sich quasi unverwundbar durch die Front und geraten so in die Hände des zwielichtigen Oberst William Stryker (Danny Huston), der einen Spezialtrupp, bestehend aus Mutanten, zusammenstellt. Als der Trupp bei einem nächtlichen Einsatz in einem abgelegenen Dorf auch Zivilisten töten soll, um an Informationen zu gelangen, zieht sich Logan für immer in die kanadischen Berge zurück. Dort führt er ein ruhiges Leben in den Armen seiner großen Liebe Kayla Silverfox (Lynn Collins), welches durch den durchgeknallten Victor aber ein jähes Ende findet. Dieser will nur eines – Logan sterben sehen. Als er Kayla tötet, begibt sich Logan getrieben von Rache wieder in die Obhut von Stryker. Dieser unterzieht Logan einer außergewöhnlichen Prozedur, das ganze Skelett mit dem Metall Adamantium zu überziehen. Die Geburt von Wolverine.

X-Men Origins: Wolverine fügt sich nahtlos ein in die Riege der Sommerblockbuster des Jahres 2009. Man setzt auf viel Action, zugeschnitten auf eine breite Zielgruppe, und verzichtet weitestgehend auf besonders großen Tiefgang oder besonders schwierige Dialoge. Der Film ist ein straighter Actioner, nicht mehr und nicht weniger. Sicherlich ein Grund, warum er bei vielen Fans und Kritikern, vor allem aber bei Fans der Comics, durchgefallen ist. Der Stoff bietet nämlich mehr als Action, bietet einen höchst ambivalenten Charakter in einer ambivalenten Bruderbeziehung. Doch diese Punkte arbeitet der Film nur oberflächlich ab. Was zählt, zeigt schon der zugegeben starke Vorspann. X-Men Origins: Wolverine macht keine Kompromisse und geht keine Risiken ein. Gut inszeniert treibt die Geschichte den Protagonisten von einer Action-Szene in die nächste, setzt auf einen typischen Spannungsbogen, ohne besonderen Schnick-Schnack. Dass dies auf voller Filmlänge funktioniert, liegt nicht zuletzt an Hugh Jackman. Dieser geht voll auf in seiner Rolle und man sieht ihm förmlich den Spaß an, als Wolverine durch die Szenen zu hatzen. Neben Jackman ist es aber auch Danny Huston, der einmal mehr beweist, dass er ein Brett in der zweiten Reihe einer Großproduktion ist. Ein bisschen mehr Tiefgang hätte X-Men Origins: Wolverine sicherlich gut getan, so bleibt aber ein Film, der über seine komplette Länge unterhält, ohne besonders lange in Erinnerung zu bleiben. (6/10)

Illuminati

Mit einem weltweiten Einspielergebnis von sagenhaften 758 Millionen Dollar erwies sich The Da Vinci Code vor drei Jahren als wahrer Besuchermagnet. Schon der Erfolg der zugrunde liegenden Bücher von Dan Brown zeigte, dass die Menschen fasziniert sind von den zwischen Wahrheit und Fiktion liegenden Geschichten um geheime Machenschaften des Vatikan, Brüderschaften und Weltverschwörungsszenarien. Klar, dass da ein Sequel vorprogrammiert war. Wieder einmal schickt Regisseur Ron Howard seinen Hauptdarsteller Tom Hanks nach Europa, um diesmal den Vatikan vor der größten Katastrophe seiner Geschichte zu bewahren. Nach dem Tod des Papstes drohen Unbekannte mit einem Anschlag, der den ganzen Kirchenstaat den Erdboden gleichmachen würde. Vier entführte Kardinäle sollen der Forderungen Nachdruck verleihen. Eine Spur führt die römische Polizei zu den Illuminaten – und damit zu Professor Langdon (Hanks), den renommiertesten Symbolforscher der Welt. Viel hatte Ron Howard falsch gemacht bei The Da Vinci Code. Der Spannungsbogen hat nicht funktioniert, viel zu lang und zäh und viel zu konstruiert wirkte der Film. Doch Howard hat anscheinend aus seinen Fehlern gelernt – zumindest zum Teil. Illuminati weiß von Anfang an, eine interessante Geschichte zu erzählen, die den Zuschauer, auch den, der die Bücher nicht kennt, fesselt. Temporeich geht es voran, im Vergleich weniger dialoglastig und actionreicher. Dafür sorgen auch die Figuren der zweiten Reihe, die mit Ewan McGregor, Armin Mueller-Stahl oder Ayelet Zurer vortrefflich besetzt sind. Doch eines hat Howard auch bei Illuminati nicht aufgeben können, seinen Hang zum Prätentiösen, der die eine oder andere Szene gar ins Lächerliche abrutschen lässt. Auch Nikolaj Lie Kaas weiß als Bösewicht nicht wirklich zu gefallen und bleibt während des ganzen Films blass. Trotzdem ist Illuminati ein spannender und harter Film, der mit Abstrichen überzeugt. (6/10)

Crank 2

[…] Was mir Mark Neveldine und Brian Taylor […] vorsetzten gleicht einer öffentlichen Verbrennung der Kreativität. O.K., die meisten Sequels erzählen den ersten Teil noch einmal neu, und niemals war dies vor dem Erscheinen eines zweiten Teils so offensichtlich und auch erwünscht wie im Falle von Crank 2. Natürlich versuchen die meisten Fortsetzungen ihren Vorgänger zu überbieten, aber mir fällt beim besten Willen keine Fortsetzung eines Films ein, die schon auf den ersten Metern der Filmrolle dabei dermaßen verkackt wie eben Crank: High Voltage. Alle Zutaten, die Crank so lustig, kurzweilig, political incorrect und einfach nur sympathisch Gaga machten, werden von Neveldine und Taylor in einem nur noch als impertinent zu bezeichnenden Schwall von Einfalt über die Grenzen zur Peinlichkeit ins Land des Fremdschämcontents hinüber gespült. Mehr als noch mehr Wackelkamera, noch mehr Schnitte, noch abstrusere Einstellungen sind den beiden Regisseuren nicht zum Thema Steigerung eingefallen. Zynismus verkommt zum platten Eiertreterhumor. […]

Treffender als Blogger-Kollege tumulder (komplette Kritik) kann ich es nicht ausdrücken. Alles das, was den ersten Teil so groß machte, macht das Sequel falsch. Unlustig, unspektakulär, dumm und nervig. Es ist quasi eine göttliche Fügung und große Gerechtigkeit, dass der Film an den Kinokassen so unterging. Schade eigentlich. (2/10)

Fast & Furious

Zugegeben, von den ersten drei Teilen der Fast & Furious-Reihe halte ich rein gar nichts. Umso überraschter war ich von Fast & Furious – Neues Modell. Original Teile., der neben einem dämlichen Titel auch mit einer großen Portion kurzweiliger Spannung aufwartet. Weg vom HipHop-/ und Latino-Image, hin zum überdrehten, aber ernsten Filmspaß. Der vierte Teil ist sicherlich der erwachsenste Teil der Reihe, was seiner Qualität zu gute kommt. Schon die Eröffnungssequenz, in der Dominic (Vin Diesel) und sein Team auf spektakuläre Weise einen Tanklastzug klauen, weiß zu gefallen. Hier werden natürlich jegliche Konventionen der Physik missachtet, doch das Testosteron geschwängerte CGI-Gewitter ist genau das richtige für einen gepflegten Männerabend. Überraschenderweise verkommt Fast & Furious dabei nicht zu einer reinen Actionhatz, sondern wartet mit einer überraschend soliden Geschichte auf, die natürlich keinen Oscar verdient, dem ganzen Treiben aber eine gewisse Stringenz verleiht. Natürlich lebt der Film, neben den obligatorisch stark in Szene gesetzten Verfolgungsjagden vor allem von seinen beiden Hauptdarstellern, die seit Teil 1 zum ersten mal wieder richtig vereint sind. Vor allem Vin Diesel mit seinen Muskelbergen fügt sich bestens in die Welt von Fast & Furious, deren Männlichkeit wieder cartoonhaft bis ins Unermessliche ausgereizt wird. Das ist zwar manchmal peinlich, aber ungemein unterhaltend. Zum ersten mal. (6/10)

Drag Me To Hell

Sam Raimi ist zurück. Zum ersten Mal seit Army Of Darkness (1992) wagt sich der Kultregisseur zurück zu seinen Wurzeln in das Horrorfach. Und wie. Drag Me To Hell ist erschreckend, böse, lustig, unterhaltsam, spannend – zumindest in den ersten 60 Minuten. Danach flacht die Geschichte leider zunehmend ab, Leerlauf schleicht sich ein. Das ist schade, denn das Niveau der ersten Stunde ist den meisten aktuellen Horrorfilmen weit erhaben. Raimi zeigt sein ganzes Können, zeigt, dass auch heutzutage noch Horrorfilme produziert werden können, die nicht durch derbe Bilder, sondern durch perfekt platzierte Schockmomente punkten. Splatterszenen bedarf es in Drag Me To Hell nicht, um eine dichte und erschreckende Atmosphäre zu erzeugen. Raimi genügt eine einfache Geschichte um die aufstrebende Bänkerin Christine (Alison Lohman), die von einer alten Zigeunerin (Lorna Raver) verflucht wird. Ist dieses Grundsetting in den ersten zehn Minuten gelegt, beginnt die psychopathische Hatz. Ein genialer Score, schockierende Soundeffekte und die schön fotografierten Bilder treiben Christine durch die Szenen, stets verfolgt von undurchsichtigen Dämonen. Raimi spielt hier sein ganzes inszenatorisches Können aus, platziert überraschende Schreckmomente, die dem Zuschauer endlich mal wieder etwas abverlangen. Gespickt mit Filmzitaten und einem schön schwarzen Humor weiß Drag Me To Hell wirklich zu gefallen – bis dem Drehbuch nach einer Stunde die Ideen ausgehen. Bis zum großen Finale plätschert der Film auf einmal vor sich hin, lahm und zäh, so gar nicht gruselig. Hier wäre das Darstellerensemble, allen voran Alison Lohman gefragt, die Schwächen zu überspielen. Doch das gelingt auch ihnen leider nicht. Zu allem Überfluss ist der finale Endtwist total vorhersehbar und überrascht in keinster Weise mehr. Schade eigentlich, denn Drag Me To Hell hätte das Zeug zu einem kleinen aber feinen modernen Horrorklassiker gehabt. Trotzdem empfehlenswert. (6.5/10)

Ice Age 3

Vor meinem ersten 3D-Erlebnis hatte ich Angst. Würden Story und Witze zu Gunsten der digitalen Effekte noch weiter runtergeschraubt? Dann würde ja im Vergleich zum grausigen zweiten Teil nichts mehr übrig bleiben. Doch weit gefehlt, der dritte Teil der erfolgreichen Ice Age-Reihe hat gegenüber seinem Vorgänger wieder kräftig zugelegt. Zwar kommt der Film bei weitem nicht an den ersten Teil heran, doch inhaltlich wirkt Ice Age 3 um einiges strukturierter und witziger. Es ist eine heimeliche Ruhe eingekehrt in der Eiszeit. Während Mammut Manfred und seine Frau Elli ihr erstes gemeinsames Kind erwarten, wird auch Sid von Muttergefühlen überrumpelt. Drei gefundene Eier, aus denen bald muntere Dinos schlüpfen, halten das Faultier mächtig auf Trab. Der Ärger beginnt erst, als Mutter T-Rex Sid samt ihrer Kinder in eine verborgene Unterwelt verschleppt – eine Welt der Dinosaurier. Nun liegt es an Sids Freunden, ihn aus den Fängen des Sauriers zu retten. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger schafft es Ice Age 3 von Beginn an, eine taugliche Geschichte zu erzählen. Die Gag-Dichte ist wieder etwas höher, auch wenn die Genialität des Witzes des ersten Teils nicht annähernd erreicht wird. Sowieso, an die Genialität der Drehbücher von Pixar reicht das von Ice Age 3 in keiner Szene heran. Zu zahm ist das ganze, zu kurzweilig. Dafür muss sich Fox in Sachen Animationen nicht mehr vor Pixar verstecken. Die Figuren, die Umwelt, alles wurde aufpoliert, die Optik glänzt durch horrende Detailtreue und Schärfe. Auch die 3D-Technik weiß zu gefallen, bringt sie doch unzählige neue Möglichkeiten der Visualisierung mit sich. Die Figuren erfahren in Ice Age 3 eine konstante Weiterentwicklung. Vor allem aber das einäugige Wiesel Buck, neuer Freund der Bande, bringt neue Frische ins Geschehen. Die Entscheidung, das sonst im Vorspann angierende Säbelzahnhörnchen Scrat in den Hauptfilm mit einzubauen, erweist sich aber als grober Fehler. Es machen sich erste Abnutzungserscheinungen breit, irgendwann ist Scrat mit dem manischen Hinterherjagen der Eichel nicht mehr lustig. (5.5/10)

Transporter 3

Kurzkritik

transporter3

Der Geist von Luc Bessons Original ist auch beim dritten Teil der Transporter-Reihe geblieben. Action, Autos und hübsche Frauen – da verzichtet man gerne auf eine originelle Geschichte oder innovative Ideen, um den B-Moviestar unserer Zeit, Jason Statham, beim prügeln, schießen und Sprüche klopfen zuzusehen. Diese Rezeptur funktioniert, nicht zuletzt durch den sympathischen Hauptdarsteller aus Großbritannien. Statham, nach seinem kraftvollen Auftritt in Death Race gestählert wie nie zuvor, brilliert wie auch in den vorangegangenen Teilen als Frank Martin, ohne unnötige Mimik, ohne Emotionen, dafür straight on the top, knallhart und saucool. Ihm gegenüber steht dieses Mal der zwielichtige Ex-Delta-Force-Soldat Jonas Johnson (Robert Knepper), der bei einem ukrainischen Politiker eine millionenschwere Unterschrift für eine Müllentsorgungsfirma erpressen will. Aus diesem Grund zwingt er Frank, die schöne Valentina (Natalya Rudakova) quer durch Europa zu chauffieren, inklusive neuartiger Explosionsarmbänder, die bei zu weiter Entfernung vom Auto detonieren. Wer genau diese Valentina ist, zeigt sich erst gegen Ende des Films. Bis dahin überzeugt Transporter 3 nicht nur durch nett choreografierte und überzogene Actioneinlagen, sondern auch durch einen gewohnten Schuss Ironie und Wortwitz. Zu nennen sei hier nur die BMX-Verfolgungsjagd zwischen Frank und einem Audi. Fans der Reihe wissen, was sie erwartet und der Film bietet ihnen genau das. Schnörkellose Action ohne viel Sinn und Verstand. Aber bei aller Liebe – ein vierter Teil braucht nicht mehr zu kommen, denn das Franchise wirkt ohne neue Ideen nach drei sich mehr oder weniger gleichenden Filmen ausgelutscht. (6,5/10)

★★★★★★½☆☆☆

The Expendables: Söldnerfilm Von Und Mit Sly

Bisher habe ich mich mit News zu The Expendables zurückgehalten, obschon ich mich wie ein kleines Kind auf den neuen Film von und mit Sylvester Stallone freue. Darin geht es um eine Gruppe von Söldnern, die in Südamerika einen gefürchteten Diktator stürzen und sein Volk befreien soll. Klingt nach hirnlosem  und knallhartem Ballerspaß á la John Rambo im Stile der 80er-Jahre, was auch der bisher bestätigte Cast um Jason Statham, Jet Li, Randy Couture (!), Dolph Lundgren (!!) und Mickey Rourke (!!!) beweist. In Verhandlungen stehen zudem Forest Whitaker und Sir Ben Kingsley. Leider abgesagt hat Jean-Claude Van Damme, der wohl dem Actionfach endgültig den Rücken gekehrt hat. Das Leben ist zwar kein Wunschkonzert, aber ich hoffe weiterhin auf die Besetzung von Steven Seagal, Wesley Snipes, Michael Dudikoff, Tom Berenger, Tom Sizemore, Kurt Russell und Cameos von Bruce Willis, Harvey Keitel und Chuck Norris. Das ultimative B-Movie also.

Kurzkritiken: Kinoschnelldurchlauf

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Da ich in den letzten Wochen aus Zeitnot keine Reviews zu neuen Kinofilmen verfassen konnte, präsentierte ich hier einen Schnelldurchlauf, da ich schon ein paar Worte zu den jeweiligen Produktionen verlieren möchte. In Zukunft geht es dann wie gewohnt weiter mit ausführlicheren Kritiken zu den Kinostarts.

1968 Tunnel Rats

Die Vorfreude war groß auf den in mehreren großen internationalen Kritiken gelobten Vietnamfilm von Uwe Boll. Doch Tunnel Rats entpuppt sich auf Grund des de facto nicht vorhandenen Drehbuchs als heiße Luft. Boll wollte seinen Kriegsfilm so realistisch wie möglich gestalten und gab deshalb den durchweg  jungen und unerfahrenen Darstellern freie Hand bei der Improvisation der Dialoge. Ein Fehler, denn das Resultat  daraus schwankt stets an der Grenze zur Lächerlichkeit und will so gar keine Atmosphäre erzeugen. Unterbrochen werden die langatmigen Szenen durch Actioneinlagen mit einem enormen Gore-Faktor, die zumindest zeigen, in welche Richtung der Film hätte gehen können, wenn Boll in ein gutes Skript investiert hätte. Denn die Idee, einen Vietnamkriegsfilm in den geheimen Tunnelanlagen der Vietcong anzusiedeln, ist eigentlich richtig gut. Vielleicht klappt es ja mit einem Directors Cut, dann ist definitiv noch Potential nach oben in der Wertung. (4.5/10)

Anonyma

Regisseur Max Färberböck (Aimée & Jaguar) nimmt sich in Anonyma eines ganz wichtigen und bisher in der deutschen Öffentlichkeit totgeschwiegenen Themas an: die Vergewaltigungen deutscher Frauen durch die einrückende Sowjetarmee im Jahre 1945. Basierend auf die Tagebücher einer anonymen Berlinerin skizziert er das Bild zweier Welten, die durch die schlimmste Katastrophe des 20. Jahrhunderts unfreiwillig aufeinanderprallen. Auf der einen Seite die deutschen Frauen, die nach dem Krieg auf sich alleine gestellt sind mit ihren ganzen Sorgen, Nöten und Ängsten. Auf der anderen Seite die Sowjets, fernab von ihrer Heimat, hineingetrieben in einen Krieg, der Recht und Unrecht vergessen macht. Dabei baut der Film ganz klar auf seine zwei Hauptdarsteller Nina Hoss und Yevgeni Sidikhin, die als Abbild beider Parteien aufeinanderprallen und sich mit der Zeit näher kommen. Sei es auf der einen Seite aus Liebe und auf der anderen aus der krampfhaften Suche nach Schutz. Intensiv wird der Film, der übrigens überraschend längere Kriegsszenen beinhaltet, schließlich dann in den Szenen der Vergewaltigungen. Und er lässt nicht los, bis weit nach der Vorstellung. Im nächsten Jahr gibt es auf dem ZDF eine Langfassung des Dramas zu sehen. Dann wird eine große Review folgen. (7/10)

Krabat

Ohne die Romanvorlage von Ottfried Preußler gelesen zu haben, war ich positiv überrascht von Marco Kreuzpaintners Adaption von Krabat. Mit einer für einen deutschen Film und einem Budget von knapp 11 Millionen Euro beachtlichen Postproduktionsleistung gelingt es Roland Emmerichs Protegé, eine geheimnisvolle Atmosphäre auf die Kinoleinwand zu zaubern. Die Geschichte des Krabat, der sich einer geheimnisvollen Organisation anschließt und nach und nach deren Geheimnisse ergründet, ist spannend und effektorisch umgesetzt. Lediglich der Cast weiß alles andere als zu gefallen. David Kross ist der Hauptrolle nicht ganz gewachsen, ihm gelingt es nicht, den Facettenreichtum seiner Figur auszuarbeiten. Blass bleibt auch Robert Stadlober, der mit seiner Rolle als Bösewicht nicht gegen sein Image anzukämpfen weiß. Im Gegensatz dazu überzeugen Daniel Brühl als Altgeselle Tonda und vor allem Christian Redl als Meister, der mit einem diabolischen Spiel die Zuschauer bis zum Schluss fesselt. (6.5/10)

The Strangers

Man nehme Michael Hanekes Funny Games, mische es mit krampfhaft überforderten Darstellern, dem Slogan “Inspired By True Events” und maskierten Meuchlern und fertig ist der Genre-Einheitsbrei, den man sich getrost sparen kann. Es ist eigentlich unfassbar, mit welcher Arroganz Regisseur Bryan Bertino meint, dieses Produkt dem Zuschauer präsentieren zu können. Im Mittelpunkt des Films steht ein junges Pärchen (Scott Speedman und Liv Tyler), welches nach einer durchzechten Nacht in ein abgelegenes Haus absteigt. Wie es der Zufall so will, schleichen die Übeltäter heimlich in das Haus und das Psycho-Horror-Spektakel kann beginnen – wenn nicht das unfassbar dämliche Drehbuch, der unfassbar schlechte Regisseur und die unfassbar schlecht aufgelegten Darstellern wären. Vor allem von Liv Tyler hätte man mehr erwarten können als penetrantes und hysterisches Rumgeschreie. Der einzige Horror ist hier jede weitere Minute, die bis zum Ende vergeht. (2/10)

Death Race

Paul W.S. Anderson hat wieder zugeschlagen. Diesmal legt er den Kultstreifen Death Race 2000 von 1975 mit Jason Statham neu auf. Und das Ergebnis präsentiert sich genau wie erwartet: den Zuschauer erwartet ein Testosteron geschwängerter Männerfilm mit Autos, Wummen und Boxenludern, äh, Navigationsfrauen. Nach einem Kollaps der Weltwirtschaft befinden sich die USA im Chaos. Abwechslung versprechen die Todesrennen in einem Gefängnis, die gegen eine satte Gebühr live im Internet übertragen werden. Deren Publikumsliebling Frankenstein liegt nach einem Unfall jedoch im Sterben und wird durch eine Intrige heimlich durch den ehemaligen Rennfahrer Jensen Ames (Statham) ersetzt. Der muss noch ein Todesrennen gewinnen, um seine Freiheit wiederzuerlangen. Die größte Überraschung an Death Race sind die gekonnt in Szene gesetzten Rennen, die knapp die Hälfte des gesamten Filmes ausmachen. Hier wird nicht nur mit Vollgas durch die Gegend gebrettert, sondern auch mit Napalm geworfen, mit Maschinengewehren geschossen und mit anderen Tricks gearbeitet. Das knallharte Kontrastprogramm zu Speed Racer also. Mit einem Cameo von David Carradine und dem geilsten Arsch der Filmgeschichte (Natalie Martinez). (6.5/10)

Vicky Cristina Barcelona

Einen meiner most wanted für 2008 packe ich in den Schnelldurchlauf. Warum? Weil Woody Allens neuster Film wider Erwarten doch nichts weiter ist als eine Altherrenphantasie, ein Jeder-mit-Jedem-Stück mit mediterranem Flair ist. Anstatt flotte Dialoge zu präsentieren, kreiert Allen eine Reihe uninteressanter, peinlicher, aufgesetzter, stereotyper und Klischee beladener Charaktere, die untereinander mehr oder weniger offen Beziehungen eingehen. Schade ist vor allen Dingen, dass auch die hochkarätigen Schauspieler um Scarlett Johansson, Penelopé Cruz und Javier Bardem rein gar nichts aus ihren substanzlosen Figuren herausholen können. Lediglich Rebecca Hall schlägt sich ganz wacker und empfiehlt sich für weitere Rollen. Das Genick bricht dem Film eigentlich schon der Einsatz eines Off-Erzählers, der ohne Witz und Ironie nicht nur Banalitäten von sich gibt, sondern auch das Gefühlsleben der jeweiligen Figuren in einem Satz zusammenfasst, so dass Allen sich fataler Weise ganz auf die Oberflächlichkeiten konzentriert, fernab jeglicher tieferer Charakterzeichnung, die den Zuschauern die Figuren vielleicht ansatzweise hätte näher bringen können. Und auch wenn Vicky Cristina Barcelona schön fotografiert und mit einem stimmigen Soundtrack unterlegt ist – der Film frönt nur Allens Sexismus. Schade. (3.5/10)

Revolver

[DVD]-Review

Guy Ritchie. Seit Bube, Dame, König, GrAS und Snatch verbindet man diesen Namen mit unterhaltsamer Gangster-Kost im Stile eines Quentin Tarantino. Den Bruch in seiner aufstrebenden Karriere markierte seine Heirat mit Pop-Greisin Madonna. Um seine Gemahlin in der Filmwelt zu etablieren, schusterte er ihr 2002 mit Swept Away eine romantische Komödie auf den Leib, die ihm weltweit nur Hohn und Spott entgegenbrachte. In seiner englischen Heimat weigerten sich die großen Kino-Ketten sogar, den Film in ihr Programm aufzunehmen. Für Ritchie bedeutete dies der Totalabsturz, das wohlmögliche Ende einer kurzen Laufbahn als angesehener und respektierter Regisseur. 3 Jahre später jedoch ruderte er zurück. Mit Revolver wagte er sich wieder in sein angestammtes Metier und präsentierte einen Gangsterthriller, der sich jedoch inhaltlich stark von seinen vorherigen Produktionen abgrenzte. Revolver war düsterer, ernster & philosophischer. Sicherlich der Hauptgrund, dass der Film an den Kassen floppte, denn Fans waren etwas anderes von Ritchie gewohnt.

7 Jahre lang hat er auf diesen Tag gewartet. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis ist Jake Green (Jason Statham) ein neuer Mensch. Während der Isolationshaft bekam er von seinen mysteriösen Zellnachbarn, einem Schachgenie und einem gerissenen Betrüger, alles über die Welt in den Casinos gelernt. Gewappnet mit seinem Wissen macht er sich auf in das Etablissement des Gangsters Macha (Ray Liotta), der die Macht hat, nie zu verlieren. Jake jedoch gelingt das Kunststück, Macha auszunehmen und den Mafioso bis hinter beide Ohren zu blamieren. Damit zieht er sofort dessen Zorn auf sich und Macha setzt den besten Killer der Stadt (Mark Strong) auf ihn an. Als auch noch die zwielichtigen Kredithaie Avi (André Benjamin) und Zack (Vincent Pastore) mit Jack Geschäfte machen wollen, beginnt eine außergewöhnlich düstere und ernste Hatz durch die britische Unterwelt.

Für seinen Comeback-Versuch engagierte Ritchie seinen ehemaligen Protegé Jason Statham, den er  Ende der 90er durch geschickte Rollen weltweit bekannt machte. Statham wusste , dass sein Gesicht seinem Ex-Mentor zu neuem Ruhm verhelfen könnte, nicht nur wegen seinem Image als knallharter Actionstar, sondern auch als Bindeglied zu Ritchies großen Filmen. Demzufolge schrieb Ritchie die Geschichte förmlich um Statham, der als Dreh-/ und Angelpunkt des Films die zentrale Rolle in Revolver einnimmt. Es gibt aber auch zahlreiche andere Aspekte, die Querverbindungen schaffen zu Bube, Dame, König, GrAS und Snatch. Da wäre zum einen die Grundidee einer ausgeklügelten Gangster-Geschichte, die inhaltlich weit verzweigt überrascht und mit einer gehörigen Portion Coolness das breite Publikum ansprechen soll. Auch die für Ritchie so typische, breit gefächerte Figurenansammlung kommt in Revolver wieder zum tragen. Stilistisch bleibt der Regisseur sowieso bei bewährten Mitteln, sei es die Kamera oder der geniale Soundtrack. De facto hatte Ritchie 2005 alle Zutaten zusammen, um das Publikum wieder auf seine Seite zu ziehen. Doch dies blieb den Kinos lieber fern, boykottierte den Film förmlich in einer von Ritchie und Produzent Luc Besson vorher nicht geahnten Form. Dies hatte sicherlich 2 Hauptgründe. So löste der Film im Vorfeld große Diskussionen in den britischen Medien auf, die die Werbepolitik von Revolver aufs Schärfste kritisierten. Ausgelöst wurden die Kontroversen von einem angeblichen Sun-Zitat, welches das offizielle Plakat zierte (“Brilliant…Guy Ritchie at its best“). Das Problem war nur, dass dieser Satz in der Zeitung vorher nie veröffentlicht wurde, sondern nur auf deren Online-Angebot und das dort der Satz wiederum nur Bestandteil eines Pressetextes einer im Auftrag der Filmproduzenten tätigen Werbeagentur war. Der zweite – und hauptsächliche Grund – war wohl die Tatsache, dass sich unter der Oberfläche eines coolen Gangsterfilms eine überraschend tiefgründige und ernste Geschichte verbarg, bei der der Zuschauer sich nicht nur von Bildern und Musik zurieseln lassen konnte, sondern von der ersten Sekunde an mitdenken musste, um die Komplexität des Plots zu verstehen (wofür es übrigens weit mehr als eine Sichtung bedarf).

Provokativ betrachtet ist Revolver Guy Ritchies stärkster Film. Die Menge an Ideen, die der britische Regisseur hier nämlich einbrachte, stellt seine vorherigen Filme weit in den Schatten. Auf visueller Ebene überzeugt der Streifen nicht nur durch die für Ritchie typische Kameraarbeit inklusive schneller Cuts, sondern durch den geschickten Einsatz von Comic-Sequenzen und anderen optischen Spielereien. Klar, Kritiker werden dagegenhalten, dass sein Vorbild Quentin Tarantino schon viel früher Comic-Szenen in seine Filme einbaute, aber Ritchie relativiert dies durch eine ganz andere Intention. Während Tarantino nämlich eine der brutalsten Szenen in Kill Bill komplett im Asia-Style animieren lies, erlebt der Zuschauer bei Revolver einen kurzen shot mit einem imposanten, ständigen Wechsel zwischen Animationen und Realität. Diese Verschmelzung hat inhaltlich gar keine große Bedeutung, lockert aber den Film gewaltig auf und zeugt von Ritchies Ideenreichtum. Ein weiteres optisches Highlight sind die Sauna-Szenen des Mafioso Macha, die in ein kräftiges, hellblaues Neon-Licht getaucht sind. Aber nicht nur visuell beeindruckt Revolver auf ganzer Linie, sondern auch soundtechnisch. Eigentlich hatte Ritchie vor, den Soundtrack ähnlich Bube, Dame, König, GrAS und Snatch zu gestalten. Im Verlaufe der Dreharbeiten merkte er aber, dass er durch zum Teil gänzlich verschiedener Klänge ganz neue Nuancen in den Film einbauen konnte. So verpflichtete er mit Nathaniel Mechaly einen Komponisten, der einen Score komponierte, der verschiedene Musikarten wie Jazz, Klassik und elektronischer Musik vereinte und damit ein außergewöhnliches Klangerlebnis erschuf.

Auch auf inhaltlicher Ebene hat Ritchie eine Menge an Ideen einfließen lassen und so einen schwer zu verdauenden Gangsterthriller erschaffen. Neben den Dialogen, die gewohnt cool daherkommen und dem bunten Figurenensemble überzeugt Revolver vor allem durch inhaltliche Tiefe. Die Grundgeschichte ist nur der Leitfaden für tiefgreifende Themen wie Angst, Macht, Gier & Verrat. Ritchie erzeugt einen Plot auf diversen Ebenen, der dadurch genau so komplex wie interessant daherkommt. Der Zuschauer sieht keinen Film, den man auf Anhieb versteht, sondern einen Film, bei dem man nachdenken muss über die Wechselwirkung der Figuren und ihren Handelns. Grund dafür sind auch die diversen Zeitsprünge und Schauplatzwechsel, die bei der ersten Sichtung sehr irritieren, bei näherer Betrachtung aber plausibel sind. Definitiv weiterhelfen bei der Interpretation des Stoffes tun diverse Einblendungen von Zitaten berühmter Persönlichkeiten aus der Geschichte, die sich wie ein zweiter Leitfaden durch den Film ziehen. Trotzdem muss man sagen, dass hier vielleicht etwas weniger mehr gewesen wäre. Es ist zwar lobend für Ritchie, wenn er so viele verschiedene Ideen hat, aber der doch sehr verworrenen Komplexität hätte man etwas den Wind aus den Segeln nehmen können.

Ein großer Pluspunkt für den Film ist das illustre Darstellerensemble. Jason Stathams Rolle ist ein kleiner Bruch in dessen Biografie, ist diese doch sehr tiefgründig und auch emotional. Somit zeigt sich Statham von einer ganz anderen Seite und beweist, dass er auch Talente im Charakterfach besitzt. Aus der zweiten Reihe trumpft vor allem Ray Liotta als Gangsterboss auf. Liotta, der in den letzten Jahren eher durch seine Alkoholprobleme denn guter Rollen auffiel, geht in seiner ambivalenten Rolle richtig auf und gibt eine ganz starke Performance ab. Auch Mark Strong kann als eigenwilliger Killer mit psychischen Problemen überzeugen und bietet sich an für weitere Hollywood-Produktionen. Komplettiert wird der Cast durch Namen wie André Benjamin (Outkast) oder Vincent Pastore, die als eigenwilliges Kredithai-Team eine denkwürdige Performance abliefern.

Mein Fazit:

Mit Revolver wollte Guy Ritchie nach seinem Flop Swept Away zurück zu seinen Wurzeln, dem ambitionierten Gangsterfilm á la Quentin Tarantino. Das Resultat ist aber ein etwas anderes und zeugt von Ritchies gewachsener Persönlichkeit. Unter der Oberfläche schlummert nämlich ein tiefgründiger, komplexer und dramatischer Thriller, der den Zuschauer intellektuell fordert. Audiovisuell beeindruckt Revolver auf ganzer Linie, von den Kamerafahrten über die Schnitte bis hin zu dem genialen Soundtrack stimmt alles. Um den Film zu verstehen, muss man ihn mehr als einmal gesehen haben, denn erst dann begreift man seine inhaltliche Tragweite. Diese Kritik ist nach zwei Sichtungen als eine Momentaufnahme zu sehen, nach weiteren Sichtungen ist eine Korrektur der Wertung wahrscheinlich. (8.5/10)

★★★★★★★★½☆

(Nach erneuter Sichtung von 7/10 auf 8.5/10 hochgewertet. Text und Wertung stimmen deshalb an manchen Stellen nicht überein!)

Crank 2: Statham Mit Riesenschädel!

Die Los Angeles Times präsentiert 19 neue Fotos vom Dreh zum Sequel des erfolgreichen und vielleicht schon zum Kultfilm aufgestiegenen Actioners Crank. Dabei präsentiert sich Hauptdarsteller Jason Statham, der diesmal als Chev Chelios nach seinem von den chinesischen Triaden gestohlenen Herzen suchen muss, mit einer Maske als abstruser Mix zwischen Marv aus Sin City und Frankensteins Monster. Cool.

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Death Race: Erster Trailer Zum Remake Mit Jason Statham

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Yahoo veröffentlichte heute den ersten Trailer (480p/720p/1080p) zu Paul W.S. Andersons Remake des Kult-Movies Death Race 2000. Die Hauptrollen haben der vielbeschäftigte Action-Star Jason Statham und Tyrese Gibson inne. Über Andersons Qualitäten kann man lange diskutieren, aber der Trailer verspricht eine gehörige Portion Action und einen Jason Statham in (körperlicher) Höchstform. Am 27. November ist es dann soweit!

The Transporter 3: Erster Teaser

Endlich gibt es den ersten internationalen Teaser-Trailer zum kommenden Action-Spektakel The Transporter 3 mit Jason Statham zu bewundern. Regie übernimmt diesmal der Franzose Olivier Megaton. Der Teaser haut, wie soll es auch anders sein, richtig rein. Fans der ersten 2 Teile können gespannt sein, was da noch in diesem Jahr auf uns zukommt.

Zum Teaser

War

[DVD]-Review
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Jason Statham – der Name bürgt für knallharte Action gepaart mit coolen Sprüchen. Manche sehen in ihm sogar die Reinkarnation des Bruce Willis. Alles das hat sich der ehemalige britische Olympia-Turmspringer hart erarbeitet. Seine erste Rolle bot ihm 1998 der britische Regisseur Guy Ritchie in dessen Film Bube, Dame, König, GrAS an. Statham überzeugte und zeigte damals schon der Welt, was für eine coole Sau er ist. So war ihm eine Rolle in dem Quasi-Sequel Snatch (2000) sicher. 2002 dann sollte sein Stern am Action-Himmel aufgehen. Mit der Hauptrolle in Louis Leterriers The Transporter als Kurier-Fahrer Frank Martin machte er sich endlich auch in Hollywood einen Namen. Es folgten Rollen in The Italian Job (2003) und Collateral (2004), ehe er mit The Transporter 2 (2005) und Crank (2006) endgültig zum Kult-Star avancierte. Hohe Erwartungen hat man also an seinen Film War (2007), in dem er auf sein chinesisches Pendant Jet Li trifft.

Jack Crawford (Jason Statham) und sein Kumpel Tom (Terry Chen) arbeiten beide für das FBI in San Francisco. Bei einem Routine-Einsatz geraten sie auf einmal in eine Schießerei, bei der Tom zufällig den berüchtigten Mafia-Killer Rogue anschießt. Beide glauben, Rogue habe das Zeitliche gesegnet, doch wenig später werden Tom und dessen Familie kaltblütig ermordet. Für Crawford steht fest: nur Rogue kann der Täter sein, gerade weil er eine Spur in Form einer Platin-Hülse hinterlassen hat. Drei Jahre später leitet Crawford das FBI-Ressort für den Aufgabenbereich Yakuza/Triaden. Er ist immer noch dabei, den Mörder seines ehemaligen Partners zu finden, da taucht Rogue (Jet Li), der sich stetig Gesichtsoperationen unterzieht, um nicht entdeckt zu werden, wieder in San Francisco auf. Crawford setzt alles daran, Rogue zu erledigen. Doch auch der hat Pläne und am Ende ist alles anders als es mal war…

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Crank 2: Setbilder von Statham!

Crank is back! Zur Zeit laufen die Dreharbeiten zu Crank 2 – High Voltage und die Story verspricht wieder einen Haufen Action gepaart mit einer Überdodis Energie! Diesmal bekommt es Chev Chelios (Jason Statham) mit den chinesischen Triaden zu tun, die sein Herz stehlen und durch ein Gerät ersetzen, welchem regelmäßig elektrische Stöße zugeführt werden müssen. Krank. Aber das macht die Reihe aus. Die ersten Setbilder zeigen Statham übrigens mit tiefen Wunden auf dem Rücken und am Kopf – im nächsten Jahr erfahren wir dann, woher diese stammen. Yeah.

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[Bilder:Just Jared]