The Spirit

Kurzkritik
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Nachdem er Robert Rodriguez bei der Verfilmung seiner Sin City-Comics als Co-Regisseur über die Schultern schauen durfte, versucht sich Frank Miller nun selbst als Filmemacher und adaptiert William Eisners The Spirit, das wohl einflussreichste Werk auf seine eigene Karriere. Doch selbst wer angesichts der mangelnden Erfahrung Millers auf dem Regiestuhl nur eine annähernd so kultige und coole Produktion wie Sin City erwartet, wird bitterböse enttäuscht. Miller hat sich schlichtweg übernommen. Schon sein Drehbuch, wenn man es in Ermangelung der nicht vorhandenen Story überhaupt so nennen darf, ist so desolat, dass kein Regisseur der Welt dies noch hätte retten können. Miller verzichtet auf den konventionellen Aufbau einer klassischen Erzählung und nimmt sich keine Sekunde Zeit, die Figuren in irgendeiner Weise vorzustellen. Dadurch erschwert er dem Zuschauer nicht nur von Anfang an den Zugang, sondern erstickt jeglichen Ansatz von Spannung schon im Keim. Eine stringente Geschichte präsentiert Miller sowieso nicht, sondern nur Fetzen aus sinnlosen Schlägereien, fürchterlichen one-linern und dummen Charakteren, verpackt in eine der dümmsten Rahmenhandlung, die man je gesehen hat. Vieles ergibt überhaupt keinen Sinn und man hat den Eindruck, dass Miller gar nicht vorhatte, ein stimmiges Skript zu schreiben, da er sich bei Robert Rodriguez wie auch Quentin Tarantino ja so viele Regiekniffe abgeschaut hat, dass er im Handumdrehen eine solche Produktion alleine stemmen kann. Doch spätestens sein Inszenierungsstil bricht dem Film endgültig das Genick. Zu langatmig, zu spannungslos, zu oberflächlich, lediglich ausgelegt auf die effekthascherische, aber ausgelutschte Optik. Miller schafft es nicht, seinem Film Leben einzuhauchen. Spätestens aber als er im Zuge seiner inszenatorischen Impotenz Kill Bill 2 auspackt, ist der Tiefpunkt des Films erreicht. Der einzige Grund, warum der Zuschauer bis zum Schluss des Films durchhält, ist die Frage, wie Miller für einen solchen Haufen Scheiße diesen Cast zusammengetrommelt hat. Dieser Film zündet nicht, egal in welcher Einstellung, egal in welcher Szene. Dieser Film nervt. Und das von der ersten Sekunde an. Er taugt noch nicht einmal als Trashprodukt, da er sich selbst dafür viel zu ernst nimmt. Und das muss wirklich was heißen. (1/10)

★☆☆☆☆☆☆☆☆☆

Erster The Spirit-Teaser

Nun ist er da, der erste Teaser-Trailer von Frank Millers erster vollwertiger Regie-Arbeit The Spirit (bei Sin City war er ja “nur” sowas wie der Co-Regisseur). Wie ich es schon vorher vermutet habe, geht der Film optisch sehr stark in Richtung Sin City, da hat sich Miller wohl einiges bei Robert Rodriguez abgeschaut. Aber dem Meister des Comics verzeihen wir das doch, wenn sein Film nur ansatzweise an die Stärke von Rodriguez’ Klassiker anknüpfen kann. An der Vorlage Williams Eisners und dem Cast um Scarlett Johansson und Samuel L. Jackson sollte es nicht scheitern. Der Teaser jedenfalls macht Bock auf mehr!

2 Neue Poster Zu The Spirit

Und wieder gibt es 2 neue Poster zu Frank Millers Comic-Verfilmung The Spirit. Die Vorfreude steigt jedenfalls enorm, ich hoffe nur, dass Miller sich nicht zu sehr hat beeinflussen lassen von Herrn Rodriguez bei den Dreharbeiten zu Sin City.

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Erste Szenenbilder Zu The Spirit

Frank Miller, bekannt als Comic-Zeichner (300) und Co-Regisseur von Robert Rodriguez bei Sin City, erfüllt sich mit der Verfilmung von William Eisners Comic The Spirit einen großen Traum: zum ersten Mal führt er ganz alleine Regie bei einem Großprojekt. Schauspielerische Unterstützung bekommt er dabei von Hollywood-Größen wie Scarlett Johansson, Eva Mendes, Samuel L. Jackson & Gabriel Macht. Die ersten Szenenbilder versprechen einen optischen Leckerbissen. Mal schauen, wie sich Herr Miller als Regisseur so macht.

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