Stolz Der Nation: Trailer Zum Film Im Film

zoller

Der Kinostart rückt immer näher und das virale Marketing nimmt langsam Formen an. Heute veröffentlichte Apple einen Trailer (KLICK) zu Stolz Der Nation, dem von Eli Roth realisierten Propagandafilm, der in Inglourious Basterds eine zentrale Rolle spielen wird. Authentisch ist er ja nicht gerade, was aber schon die ersten Kritiken aus Cannes zu vermuten ließen. Roth taucht seinen Minifilm dagegen ein ins Exploitation-Genre und überspitzt an jeder Ecke und Kante (“Who wants to send a message to Germany?“). Ob das nun gut oder schlecht ist, wird man erst ab 21. August sehen. Vielleicht fügt sich Stolz Der Nation ja perfekt ein in Tarantinos Film.

Inglourious Basterds: Großes Update Kurz Vor Cannes

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Das neue Semester hat unlängst begonnen und dies hat sich – wie der eine oder andere vielleicht schon bemerkt hat – negativ auf meine Posting-Frequenz ausgewirkt. Doch ich gelobe Besserung und starte mein Comeback mit meinem Lieblingsthema, Inglourious Basterds. Wahnsinn, wie schnell die Zeit doch vergeht. Da hat der gute alte Quentin noch eben in Berlin gedreht und am 20. Mai, also nur noch 5 Tagen, feiert der Film schon Weltpremiere im Wettbewerb in Cannes. Klar, dass Universal und die Weinstein Company da so langsam die Promotionmaschinerie auf Hochtouren laufen lassen und die Welt mit massig Szenenbildern, Postern und Informationen versorgen. Da hätten wir zum einen die sehr gelungenen … is a basterd“-Poster mit einigen der Hauptprotagonisten des Films. Zum anderen zeigen die veröffentlichten Szenenbilder endlich auch einmal den in meinen Augen interessantesten Charakter von Inglourious Basterds, Hans Landa, sowie eine wunderschöne Außenaufnahme des Kinos “Le Gamaar”. Auf der Homepage des Cannes-Festivals findet man außerdem das Press-Kit (in französischer Sprache), welches weitere interessante Informationen beinhaltet und die offizielle Laufzeit von 148 Minuten bestätigt. Zu guter letzt wurde heute mit der Veröffentlichung der Trackliste des Soundtracks eines der größten Geheimnisse eines jeden Tarantino-Films gelüftet. Man darf natürlich gespannt sein, wie Inglourious Basterds in Cannes ankommen wird und ob Tarantino die großen Erwartungen erfüllt. Ich für meinen Fall kann das deutsche Release im August kaum noch erwarten.

Inglourious Basterds: Erster Teaser! [UPDATE]

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Morgen erscheint bei Entertainment Tonight der heiß erwartete Teaser zu Quentin Tarantinos WWII-Projekt Inglourious Basterds. Als kleines Schmankerl gibt es heute schon einen kleinen Promo-Clip mit den ersten bewegten Bildern aus dem Film. Mehr kann ich dazu auf Grund zittriger Hände und eines hyperventilierenden Zustands gar nicht schreiben. Anschauen, genießen. I cant wait until tomorrow.

EDIT: Endlich ist der Teaser in HD (480p/720p/1080p) verfügbar. Und was soll ich noch sagen? Inglourious Basterds wird ganz groß, mit Sicherheit.

Kurzkritiken: Halloween Spezial

Halloween. Im Zuge der Amerikanisierung der deutschen Gesellschaft wird auch dieses Fest immer mehr Bestandteil unseres Jahresrhythmus’. Was für die Wirtschaft einen höheren Gewinn und für die Kinder ein paar Süßigkeiten mehr bedeutet, ist für uns Filmfans vor allem Zeit, sich den einen oder anderen Horror-Streifen anzusehen. Grund genug für mich, in einem “Halloween Spezial” meine bescheidene Meinung über 11 Filme des Genres Kund zu tun, die ich innerhalb der letzten Woche gesehen habe.

Black Sheep: Ein stark gehypter Tiersplatterfilm aus Neuseeland, der in den Foren dieser Welt gerne mit Severance verglichen wird. Leider krankt Black Sheep letztendlich an den gleichen Symptomen. Unter der harten und komödiantischen Oberfläche tummelt nämlich eine Geschichte, der schnell die Puste ausgeht und deren Flachheit irgendwann nervig wird. Trotzdem cool für einen DVD-Abend mit Freunden und einer Menge Bier. (5/10)

Das Waisenhaus: Produziert von Wunderkind Guillermo del Toro,  präsentiert Regieneuling Juan Antonio Bayona einen soliden Streifen, der vor allem von den großartigen Darstellern und der atmosphärischen musikalischen Untermalung lebt. Trotzdem fehlt das gewisse Etwas, das Das Waisenhaus von der Masse an Horror-Filmen abheben könnte. (6.5/10)

Night Of The Living Dead: George A. Romero wusste sicherlich selber nicht, was er 1968 mit seinem Amateurfilm Night Of The Living Dead lostrat. Als Mutter aller Zombiestreifen überzeugt NOTLD durch eine wegweisende Story, die unter der Oberfläche mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik aufwartet. Rund wird die Produktion schließlich durch einen für die damalige Zeit überraschend hohen Splatteranteil und einem Schuss Lakonie. Muss man gesehen haben. (9/10)

Hostel: Von vielen Fans und Kritikern verpönt, ist Eli Roth’ Startschuss für das torture porn-Genre für mich einer der besten und interessantesten Horrorfilme der letzten Jahre. Klar, die Thematik und die drastischen Gewaltdarstellungen sind nichts für Softies, aber der Film präsentiert nebenbei eine Rahmengeschichte, die inhaltlich und schauspielerisch Filmen wie Inside um längen überlegen ist. Dazu gibt es einen Kurzauftritt von Takashi Miike. Was will man mehr? (8/10)

Hostel 2: Diesmal schickt Eli Roth eine Gruppe junger und hübscher Studentinnen nach Osteuropa. Leider braucht die Geschichte ein wenig, um in Fahrt zu kommen, aber auf dem Höhepunkt kann Hostel 2 seinen Vorgänger sogar noch ein bisschen übertrumpfen. In Deutschland leider um 7 Sekunden gekürzt, trotzdem ein Muss für Fans des torture porn. (7.5/10)

Halloween: Alleine wegen des großartigen Themes von John Carpenter Pflicht. Nebenbei führt der Streifen einen der bekanntesten Killer der Horrorgeschichte ein, der noch in zahlreichen Sequels und Prequels auftauchen sollte. Kult, wenn auch aus heutiger Sicht vor allem narrativ etwas angestaubt. (7/10)

Shaun Of The Dead: Die britische Horrorkomödie von Edgar Wright war eine der größten Überraschungen im Jahr 2004. Mit Simon Pegg und Nick Frost großartig besetzt, überzeugt der Film durch witzige Dialoge und kultige Charaktere. Meilenweit besser als Hot Fuzz. (8.5/10)

Saw: Der zweite Horrorfilm, der 2004 für Furore sorgte. Regisseur James Wan präsentierte mit Saw einen Mix aus David Finchers Se7en und torture porn, der so erfolgreich war, dass sich daraus mittlerweile ein ganzes Franchise und zahlreiche Nachahmer entwickelt haben. Nebenbei führte der Film in Tobin Bell alias Jigsaw einen der coolsten Serienkiller der Geschichte ein. Ein harter Psychotrip, der es in sich hat. (8.5/10)

Saw II: Mit Darren Lynn Bousman bekam das Sequel zwar einen neuen Regisseur, der führte aber die Maxime des ersten Teils konsequent fort. Jigsaw, dessen screentime zum Glück deutlich erhöht wurde, mordet eifrig weiter und liefert sich zusätzlich ein Psychoduell mit Detective Eric Matthews (Donnie Wahlberg), das es in sich hat. Inhaltlich sogar noch besser, aber mit kleineren Längen im Mittelteil. (7.5/10)

Saw III: Der bisher schwächste Teil der Reihe. Nachdem die Story im zweiten Teil überraschend stark war, dient sie diesmal nur als Aufhänger für die inflationär eingesetzten Mordszenen. Dafür punktet Saw III auf anderer Ebene: der Splatteranteil wurde deutlich erhöht und sorgt für Ohrenschlackern bei gorehounds. Definitiv einer der härtesten Horrorfilme aller Zeiten. (5.5/10)

Saw IV: Saw IV kommt inhaltlich wie eine Frischzellenkur daher. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Splatteranteil wieder etwas verringert, dafür wurde der Plot weiter ausgebaut und in Richtung Thriller verlagert. Man fragt sich nur, wie die Macher das Franchise nach dem vierten Teil weiterführen wollen, denn die Geschichte ist eigentlich fertig erzählt. (7/10)

In diesem Sinne: eine schaurige Nacht noch! :saege:

Inglorious Basterds: Charakterposter Geleaked?

Der Cast ist beisammen, die Dreharbeiten sind seit knapp zwei Wochen voll im Gange und die ersten Setfotos sind veröffentlicht. Heute jedoch sind auf nukethefridge.com fünf Charakterposter zu Inglorious Basterds erschienen, die die Frage nach der Echtheit aufwerfen. Laut Uploader sind dies frühe  und geleakte Konzeptbilder, was das unfertige Design erklären würde. Für eine Echtheit spricht außerdem die Tatsache, dass außer dem verwendeten und schon bekannten Bild von Brad Pitt, welches passenderweise ja vor einer weißen Wand aufgenommen wurde, für die anderen vier Poster von Eli Roth als Sgt. Donny Donivitz, B.J. Novak als PFC Utivich, Christoph Waltz als Hautpmann Hans Landa und Melanie Laurent als Shosanna Dreyfus gänzlich unbekannte Aufnahmen verwendet wurden. Und selbst wenn dies nur fakes sein sollten – optisch geben die Figuren genau das her, was ich mir beim Lesen des Drehbuches vorgestellt habe. Vor allem Eli Roth und Christoph Waltz sehen richtig genial aus.

Inglorious Basterds: Casting-Update!

Kein Tag vergeht mehr ohne neue Gerüchte um die Besetzung von Quentin Tarantinos Kriegs-Epos Inglorious Bastards. Umso erfreulicher, dass es so langsam auch die ersten Bestätigungen gibt. So spielt Brad Pitt nun wirklich die Rolle des amerikanischen Lt. Aldo Raine. Eine gute Wahl wie ich finde, denn Pitt hat in letzter Zeit gezeigt, dass er es als Schauspieler drauf hat (Babel, Die Ermordung Des Jesse James Durch Den Feigling Robert Ford). Außerdem passt er gut hinein in die Rolle des Anführers eines Himmelfahrtskommandos. Die zweite Bestätigung für den Cast ist eine Überraschung. Der Regisseur Eli Roth (Cabin Fever, Hostel), der schon in Death Proof eine kleine Rolle inne hatte, spielt den bear jew Sgt. Donnie Donnowitz, der Nazis mit einem Baseball-Schläger umhaut. Eigentlich ist diese Assi-Rolle wie gemalt für Michael Madsen, aber Roth wirds schon richten. Der andere Roth mit dem Vornamen Tim sollte eigentlich die Rolle eines britischen Offiziers übernehmen. Auf Grund von Terminproblemen steht für diese Rolle nun Simon Pegg in Verhandlung.

Mit David Krumholtz (Numb3rs) und B.J. Novak (The Office) stehen 2 weitere Schauspieler in Verhandlung. Sie sollen Figuren in Pitts Team verkörpen. Der letzte Name, der heute in allen einschlägigen News genannt wird ist Nastassja Kinski. Die Tochter von Klausk Kinski soll den deutschen Filmstar Bridget von Hammersmark spielen. Außerdem soll sich Tarantino nun entschlossen haben, die eigentliche Hauptrolle des SS-Offiziers Hans Landa nicht wie geplant Leonardo Di Caprio zu geben, sondern wegen des enormen Anteils an deutscher Sprache in seinen Dialogen einem deutschen Schauspieler. Brühl oder Schweiger, anyone? Für diese Rolle aber lieber Gedeon Burkhard, Thomas Kretschmann oder Gottfried John. Oder Sebastian Koch.

Grindhouse Double-Feature in Großbritannien

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Tolle News für alle Menschen in Großbritannien. Dort läuft im Zeitraum vom 28. März bis 10. Juni in vielen ausgewählten Kinos das in Europa leider zu 2 Teilen gecuttete Grindhouse Double-Feature von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino inklusive der Fake-Trailer von Rob Zombie, Edgar Wright und Eli Roth. Da fragt sich natürlich wieder, ob höhere Mächte uns Deutsche hassen und warum die Briten mal wieder so ein Glück haben, in den Genuss einer solchen Veranstaltung zu kommen. Bleibt ein wenig Hoffnung, dass die Aktion dort ein voller Erfolg und vielleicht auch auf Deutschland ausgeweitet wird.

Falls jemand zufällig in dem Zeitraum in Großbritannien ist oder extra hinfliegen will :grin: , findet man hier die Termine.