Street Kings
[Kino-Review]
David Ayer, der magere und bleiche Mann aus Illinois, ist bekannt für seine Drehbücher in korrupten Polizei-/ und Schwarzenmilieus. Ihm verdanken wir das Skript zu Training Day, wohl einem der besten Polizei-Filme der letzten Jahre mit einem Denzel Washington in Bestform. Auch die Bücher von S.W.A.T. und Dark Blue gehen auf sein Konto. Kein Wunder also, dass sich Ayer bei seiner ersten Regie-Arbeit Street Kings erneut in diese Milieus vorwagt.
Detective Tom Ludlow (Keanu Reeves) ist ein knallharter Bulle. Seine Devise: “Warum Gangster befragen, wenn man sie an Ort und Stelle umbringen kann?”. Sein Vorgesetzter, Captain Wander (Forest Whitaker), unterstützt dieses raue Vorgehen und stärkt Ludlow intern den Rücken. Sein ehemaliger Partner Washington (Terry Crews) hatte darauf keine Lust mehr und distanzierte sich von Ludlow. Nach einem erneuten Vorfall, bei dem Ludlow nicht zimperlich mit den bösen Jungs umgegangen ist, gerät er ins Visier von James Biggs (Hugh Laurie), einem internen Ermittler. Ludlow und Wander ist klar: nur Washington kann ihn bei der Internen angezeigt haben. Als Ludlow Washington in einem Supermarkt zur Rede stellen will, passiert das Unfassbare: der Markt wird überfallen und Washington kaltblütig hingerichtet. Natürlich fällt der Verdacht sofort auf ihn, doch sein Vorgesetzter kann ihn wieder vor jeglichen Beschuldigungen schützen. Ludlow jedoch will den Hintergründen der Tat auf die Spur kommen. Zusammen mit dem jungen Detective Paul Diskant (Chris Evans) ermittelt er heimlich und beide geraten in den Strudel aus Korruption, Gewalt & Drogen.
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