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		<title>Torchwood: Season 1</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher K.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Achtung: Spoiler enthalten!

Als Ableger zur britischen Kultserie Dr. Who gestartet, avancierte Torchwood im Mutterland schon bald zum Quotenrenner. Dabei ist Torchwood, anders als seine Schwesterserie, alles andere als eine Familienproduktion, sondern versucht von der ersten Folge an konsequente Unterhaltung f&#252;r Erwachsene zu bieten. Gewalt, Sex und Thrill sind Kernelemente der Serie, die l&#228;ngst aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Achtung: Spoiler enthalten!</em><br />
<a href="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/03/torchwood.jpg" rel="thumbnail"><img class="alignnone size-full wp-image-1810" title="torchwood" src="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/03/torchwood.jpg" alt="" width="620" height="250" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Als Ableger zur britischen Kultserie <em>Dr. Who </em>gestartet, avancierte <em>Torchwood </em>im Mutterland schon bald zum Quotenrenner. Dabei ist <em>Torchwood</em>, anders als seine Schwesterserie, alles andere als eine Familienproduktion, sondern versucht von der ersten Folge an konsequente Unterhaltung f&#252;r Erwachsene zu bieten. Gewalt, Sex und Thrill sind Kernelemente der Serie, die l&#228;ngst aus dem Schatten von <em>Dr. Who</em> herausgetreten ist. Torchwood, das ist eine 1879 von K&#246;nigin Victoria  gegr&#252;ndete Geheimorganisation, die paranormale Aktivit&#228;ten untersuchen und das Vereinigte K&#246;nigreich vor extraterristischen Lebensformen besch&#252;tzen soll. Eine der wichtigsten Zweigstellen von Torchwood ist in Cardiff, durch das ein Riss im Raum-Zeit-Gef&#252;ge verl&#228;uft, durch das regelm&#228;&#223;ig au&#223;erirdische Artefakte und auch Lebewesen gelangen. In einer Basis dort unter der Stadt arbeiten der geheimnisumwobende Captain Jack Harkness (John Barrowman) und ein kleines Team aus jungen Wissenschaftlern, der zynische Arzt Dr. Owen Harper (Burn Gorman), die IT-Expertin Toshiko Sato (Naoko Mori), Archivar und &#8220;M&#228;dchen f&#252;r alles&#8221; Ianto Jones (Gareth David-Lloyd) sowie Jacks Stellvertreterin Suzie Costello (Indira Varma). In der Pilotfolge <em>Everything Changes</em> sieht die junge Polizistin Gwen Cooper (Eve Myles), wie Torchwood an einem Tatort ein Mordopfer mittels eines mysteri&#246;sen Handschuhs kurzzeitig wieder zum Leben erweckt. Fanatisch versucht sie, mehr &#252;ber die geheimnisvolle Organisation zu erfahren, von der niemand wei&#223;, was sie eigentlich macht, obwohl sie regelm&#228;&#223;ig zu Polizeieins&#228;tzen gerufen wird. Auf ihrer Suche nach Antworten ger&#228;t Gwen in Lebensgefahr, als sie Jack folgt und dabei zum ersten Mal auf ein Weevil st&#246;&#223;t, ein mysteri&#246;ses, aber gef&#228;hrliches au&#223;erirdisches Monster. Jack kann sie befreien, doch das hindert Gwen nicht, weiter nach Torchwood zu forschen. Getarnt als Pizzabotin gelangt sie schlie&#223;lich in deren Basis, in der Jack ihr zu ihrer Verwunderung die ganze Arbeit der Organisation erkl&#228;rt &#8211; ehe er ihr sp&#228;ter eine Amnesiepille verabreicht. Am n&#228;chsten Tag f&#252;hren die Mordermittlungen und bruchst&#252;ckhafte Erinnerungen Gwen wieder zur Basis zur Torchwood &#8211; wo Suzie auf sie wartet und ihr erkl&#228;rt, selber den Mord begangen zu haben, um zu lernen, den Handschuh zur Perfektion auszureizen. Als sie daraufhin Gwen erschie&#223;en will, erscheint Jack und sie schie&#223;t ihm in den Kopf. Jacks Wunden aber verheilen mysteri&#246;serweise von selbst und als er Suzie stoppen will, richtet diese sich selber. Jack erkl&#228;rt Gwen, dass er einst nach seinem Tod wieder ins Leben zur&#252;ckgebracht wurde und seither nicht mehr sterben kann. Gwen wird daraufhin neues Mitlglied bei Torchwood.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Folge schon gibt eine sehr gute Vorausschau auf die Serie. Die Mitglieder von Torchwood leben gef&#228;hrlich, stets im Kampf gegen au&#223;erirdische Wesen, aber auch im Kampf, ihre Arbeit nicht zu &#246;ffentlich zu machen. R&#252;ckendeckung erhalten sie dabei vom Premierminister, der einer der wenigen Personen ist, die von der Existenz der Organisation und deren Aufgaben wei&#223;. Es ist eine Gradwanderung, auch was das Verh&#228;ltnis der Teammitglieder zu ihrer Arbeit betrifft. Sie sind eingespannt in ein System, das irgendwann die Existenz der ganzen Menschheit retten k&#246;nnte. Ein Privatleben f&#228;llt da schwer, was Gwen als einziges Teammitglied mit einem Lebensgef&#228;hrten zu sp&#252;ren bekommen wird. <em>Torchwood </em>ist eine sehr vielschichtige Serie, die nicht festgefahren ist auf ein Alienthema. Vielmehr vermischen sich die Genres. Neben den Action-/ und Horrorelementen werden stets auch dramatische Wendungen eingebaut, seien es die zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten oder auch Fragen nach dem Sinn von Existenz und Leben. In einer der st&#228;rksten Folgen der ersten Staffel, <em>Out Of Time</em>, landet ein Flugzeug mit drei Passagieren in Cardiff, das 1953 gestartet war und in ein Raum-Zeit-Riss geraten ist. In dieser Folge wird die gro&#223;e St&#228;rke von <em>Torchwood </em>deutlich. Wir beobachten die drei Passagiere, die sich aus der Vergangenheit kommend in der Gegenwart integrieren m&#252;ssen. Die Probleme dabei sind allzu offensichtlich. Vor allem John, einem Mittvierziger, f&#228;llt es schwer, mit neuer Identit&#228;t ein neues Leben zu beginnen. Die Szene, in der  er seinen greisen, an Alzheimer erkrankten Sohn in einem Pflegeheim besucht, ist mit all seiner grotesken Tragik wohl einer der st&#228;rksten, die je im Seriensegment gedreht wurde. Umso konsequenter dann das ph&#228;nomenale Ende der Folge, in der John sich neben Jack auf dem Beifahrersitz mit Hilfe von abgeleiteten Autoabgasen das Leben nimmt. <em>Torchwood, </em>vor allem<em> </em>in Form von Captain Jack Harkness<em>, </em>und das wird sp&#228;testens hier deutlich, lebt auch von einer eigenen, im Vergleich zu Serienkollegen verschobenen Moralvorstellung. Hier wird nichts romantisiert, sondern mit voller und endg&#252;ltiger Konsequenz ausgelebt. Etwas, was sich vielleicht in der Form nur britische Serien erlauben. Es ist eigentlich schade, dass <em>Torchwood </em>nach dem gro&#223;artigen Piloten in ein kleines Loch f&#228;llt, die vierte Episode gar ein Tiefpunkt darstellt, der der Serie unw&#252;rdig ist. Die Konstanz fehlt der Serie in der ersten Staffel noch, eine Konstanz, die erst ab der achten Episode eintritt. Ab da an steigert sie sich auf ein Niveau, das, wenn es in den folgenden Staffeln so gehalten werden kann, eine der besten  und interessantesten Serien der letzten Jahre versprechen k&#246;nnte. Und da lege ich mich fest. <strong>(7.5/10)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><strong></strong> 7.5 out of 10 stars</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.moviezkult.de%2F2010%2F03%2F12%2Ftorchwood-season-1%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.moviezkult.de%2F2010%2F03%2F12%2Ftorchwood-season-1%2F" height="61" width="51" /></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Crazy Heart</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 07:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher K.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Scott Cooper]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzkritik

Im Oscarrennen hatte bis Dezember so wirklich niemand den Film Crazy Heart auf der Rechnung. Still und heimlich nahm Scott Coopers Regiedeb&#252;t &#252;ber einen abgehalfterten Country-Star den Weg von Venedig, wo er seine Premiere feierte, &#252;ber zahlreiche Kritikerjahresbestlisten zu den Academy Awards, wo er am Sonntag mit gleich zwei Oscars ausgezeichnet wurde und damit noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurzkritik</strong><br />
<strong><a href="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/03/crazy.jpg" rel="thumbnail"><img class="alignnone size-full wp-image-1800" title="crazy" src="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/03/crazy.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Oscarrennen hatte bis Dezember so wirklich niemand den Film <em>Crazy Heart</em> auf der Rechnung.<strong> </strong>Still und heimlich nahm Scott Coopers Regiedeb&#252;t &#252;ber einen abgehalfterten Country-Star den Weg von Venedig, wo er seine Premiere feierte, &#252;ber zahlreiche Kritikerjahresbestlisten zu den Academy Awards, wo er am Sonntag mit gleich zwei Oscars ausgezeichnet wurde und damit noch vor Filmen wie<em> Inglourious Basterds</em> und <em>Up In The Air</em> lag. Viele vergleichen <em>Crazy Heart </em>mit dem letztj&#228;hrigen Erfolg <em>The Wrestler</em>, da beide einen gefallen Star in den Mittelpunkt r&#252;cken. Und tats&#228;chlich, die Parallelen zwischen den Filmen sind nicht von der Hand zu weisen. Nicht nur inhaltlich verfolgen sie grob denselben Leitfaden, auch ihre Hauptdarsteller konnten mit ihrer Performance jeweils endlich die Aufmerksamkeit auf sich lenken, die sie verdient haben. So spielte sich im letzten Jahr Mickey Rourke mit seiner Rolle als Randy &#8220;The Ram&#8221; Robinson zur&#252;ck nach Hollywood und wurde mit einem Golden Globe und einer Oscarnominierung bedacht. Besser lief es noch f&#252;r Jeff Bridges, dessen Leistung als Bad Blake beide Preise wert war. Jeff Bridges ist endlich angekommen im Olymp der Schauspieler &#8211; und das v&#246;llig berechtigt. Er tr&#228;gt den Film, der einzig und allein auf seine Figur zugeschnitten ist, mit Leichtigkeit. Bad Blake, der fr&#252;her Hits am Band produzierte, ist mittlerweile nur noch ein Schatten seiner selbst. Alkoholkrank, spielt Blake zwar noch regelm&#228;&#223;ig in versifften Kneipen in den S&#252;dstaaten, doch seine Kosten kann er damit schon lange nicht mehr decken. Er ist alt, krank und pleite. Konsequent zeichnet Regisseur Cooper das Bild des abgehalfterten Stars, der zwischen Whiskey, Kippen und Groupie-Sex mit alten Frauen den Sinn seines Daseins zu suchen scheint. Dabei verfolgt er trotzdem konsequent seine strikte Linie &#8211; als Vorband aufzutreten kommt ihm nicht in den Sinn. Wenn er scheitert, dann wenigstens ohne sich selbst zu verkaufen und seine eigenen Moralvorstellungen zu untergraben. Bridges spielt seinen Blake mit einer unglaublich wuchtigen Pr&#228;senz, einer pr&#228;zisen Darstellung voller Melancholie und Nat&#252;rlichkeit. Cooper wie auch Bridges gehen die Figur aber auch gleichzeitig mit einem Augenzwinkern an, die wichtig ist, um den Film nicht zu einer zweist&#252;ndigen Moralpredigt verkommen zu lassen, sondern zu einem atmosph&#228;rischen und dichten Portr&#228;t eines gefallenen Country-Musikers. Auch die Nebenrollen sind &#252;berraschend stark besetzt. So &#252;berzeugt Maggie Gyllenhaal als junge Journalistin, die eine zeitweise innige Beziehung mit Blake eingeht. Gyllenhaal, nicht gerade bekannt f&#252;r au&#223;ergew&#246;hnliche schauspielerische Leistungen, schafft es endlich einmal, aus ihrem sonst versteinerten K&#246;rper auszubrechen und sich nicht nur auf ihre Rehaugen zu verlassen. Zwar schafft sie es nie, auf Augenh&#246;he mit Bridges zu spielen, doch das ist ob der Fokussierung auf Blake gar nicht weiter schlimm. Robert Duvall und Colin Farrell als Blakes musikalischer Ziehsohn runden das positive Gesamtbild ab. Dass <em>Crazy Heart</em> letztlich trotzdem nicht an die Brillanz von <em>The Wrestler</em> heranreichen kann, liegt an seinem Drehbuch. Man merkt diesem deutlich an, dass es von einem Deb&#252;tanten geschrieben wurde. Zwar enth&#228;lt es zahlreiche tolle Einf&#228;lle und interessante Figuren, doch zwischendurch schleichen sich immer mal wieder L&#228;ngen ein. Es ist, als ob die Geschichte im Mittelteil Szenen enth&#228;lt, die die Geschichte nicht nach vorne bringen, sondern f&#252;r kurzzeitigen Stillstand sorgen. Gut, dass die von Bridges und Farrell selbst gesungenen Songs aus einem der st&#228;rksten Soundtracks des Jahres da &#252;ber die eine oder andere L&#228;nge hinwegtr&#246;sten. <em>Crazy Heart</em> ist ein tolles Portr&#228;t eines gefallenen Country-S&#228;ngers mit einem brillianten Hauptdarsteller und einem au&#223;ergew&#246;hnlich guten Soundtrack. Eine echte &#220;berraschung eben.<strong> (7/10)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> 7 out of 10 stars</p>
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		<title>Bad Lieutenant &#8211; Cop Ohne Gewissen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:13:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher K.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurzkritik

Das Geschrei im Vorfeld war gro&#223;. Werner Herzog, ausgerechnet der eigenwillige deutsche Regisseur, vergreife sich an Abel Ferraras Kriminaldrama Bad Lieutenant von 1992 mit Harvey Keitel in der Hauptrolle. Und wenn das nicht schon schlimm genug w&#228;re, castet Herzog auch noch Schauspieler wie Nicolas Cage, Eva Mendes, Val Kilmer und Xzibit. Die Fachwelt prophezeite einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurzkritik</strong><br />
<a href="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/03/badlieut.jpg" rel="thumbnail"><img class="alignnone size-full wp-image-1793" title="badlieut" src="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/03/badlieut.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Geschrei im Vorfeld war gro&#223;. Werner Herzog, ausgerechnet der eigenwillige deutsche Regisseur, vergreife sich an Abel Ferraras Kriminaldrama <em>Bad Lieutenant </em>von 1992 mit Harvey Keitel in der Hauptrolle. Und wenn das nicht schon schlimm genug w&#228;re, castet Herzog auch noch Schauspieler wie Nicolas Cage, Eva Mendes, Val Kilmer und Xzibit. Die Fachwelt prophezeite einen Megaflop &#8211; und Ferrara setzte noch einen drauf. In einem Interview in Cannes w&#252;nschte er allen Beteiligten am Remake einen grausamen Tod, am besten per Autounfall. Doch nichts wird so hei&#223; gegessen, wie es gekocht wird, und als der Film beim Filmfestival in Venedig vorgestellt wurde, war alles auf einmal halb so schlimm. Die Fachpresse jubelte und &#252;berschlug sich mit Lobpreisungen auf Herzog und vor allem auf Cage, der nach Jahren mittelm&#228;&#223;iger Leistungen in mittelm&#228;&#223;igen Filmen endlich mal wieder zeigen darf, was er schauspielerisch so alles auf dem Kasten hat. Ein Grund f&#252;r den schnellen Meinungsumschwung war letztlich auch die Tatsache, dass <em>Bad Lieutenant &#8211; Port Of Call New Orleans</em> mit Ferraras Vorlage fast gar nichts zu tun hat. Wie auch, denn Herzog erkl&#228;rte als Reaktion auf Ferraras Drohungen, das Original wie auch den Regisseur &#252;berhaupt nicht zu kennen. Sowieso, der Regisseur versuchte mehrmals vergeblich, den Titel seines Films &#228;ndern zu lassen. Doch seine Produzenten bestanden darauf, ihn bei<em> Bad Lieutenant</em> zu belassen. Was f&#252;r die Promotion des Films sicherlich auch besser ist, f&#252;r die Rezeption aber hinderlich sein kann, weil viele Kritiker trotz alledem den Vergleich zum Film von 1992 heranziehen. Doch dieser Vergleich hinkt in jeder Hinsicht, denn wer sich in Herzogs Œuvre auskennt, erkennt in nahezu jeder Szene die Handschrift des Regisseurs und wei&#223; <em>Bad Lieutenant</em> sofort einzuordnen. Es lassen sich zahlreiche Parallelen zu Altwerken Herzogs ausmachen, und inszenatorisch wie auch inhaltlich scheint er an seine gro&#223;en Filme aus den 70ern und 80ern ankn&#252;pfen zu wollen. Herzog baut seinen Film um die Figur des abgefuckten Lieutenants McDonagh (Cage) auf, konzentriert sich nicht vordergr&#252;ndig auf den Krimiplot, sondern pr&#228;sentiert eine zweist&#252;ndige Charakterstudie eines Mannes, der wie eine Mischung aus Hauptfiguren Herzogs Klassiker erscheint. McDonagh ist exzentrisch, gar wahnsinnig, aber auch voller Melancholie und juveniler Quirligkeit. Herzog deutet gar nicht mit dem erhobenen Zeigefinger auf McDonagh, nimmt keinerlei Wertung seiner Drogen-/ und Gewaltexzesse vor, sondern dringt tief in die Pers&#246;nlichkeit seines Protagonisten ein, um dem Zuschauer den Rest zu &#252;berlassen. Hier liegt eine gro&#223;e St&#228;rke des Films, der Freiheiten l&#228;sst f&#252;r eigene Gedanken und Wertungen &#8211; als w&#228;re <em>Bad Lieutenant</em> ein letztes Relikt aus gro&#223;artigen Zeiten des Neuen Deutschen Films. Dass das letztlich funktioniert, liegt an der grandiosen Performance von Nicolas Cage, der seine beste Leistung seit <em>Leaving Las Vegas</em> abliefert. Cage formt den Charakter mit explosivem, f&#252;r Herzogs Filme typischen <em>overacting</em>, ohne jemals l&#228;cherlich oder aufgesetzt zu wirken. Sein McDonagh bleibt stets, trotz aller Ausbr&#252;che, verschlossen. Und aus dieser Verschlossenheit, diesem an den richtigen Stellen nuancierten Einsatz expressiver Mimik, resultiert die Bedrohung, die der Zuschauer empfindet, eine Bedrohung McDonaghs gegen&#252;ber seiner Umwelt, vor allem aber gegen&#252;ber sich selbst. Diesen tiefen Blick in die Figur McDonaghs bricht Herzog regelm&#228;&#223;ig auf, wenn er, wohl dosiert, groteske und humorvolle Szenen einbaut. <em>Bad Lieutenant</em> ist deshalb kein runder Film, aber das war noch kein Werk von Werner Herzog. <em>Bad Lieutenant</em> ist sperrig von der ersten Sekunde an. Man darf dankbar sein, dass Produzenten heutzutage Regisseuren wie Herzog noch die Chance geben, derartige Filme zu drehen, die sich von ihrer Machart her von vornherein ausschlie&#223;en f&#252;r den Massenmarkt. Und man darf den Regisseuren wie Herzog schlie&#223;lich dankbar sein, wenn sie derartig gro&#223;artige Arthaus-Perlen in die Kinos bringen wie <em>Bad Lieutenant</em>.<strong> (8/10)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> 8 out of 10 stars</p>
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		<title>82nd Annual Academy Awards &#8211; Die Gewinner</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher K.</dc:creator>
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Das waren sie nun, die 82ten Acedemy Awards. Pro7 hat mal wieder sein Expertenteam um Annemarie Warnkross und Steven G&#228;tjen nach Los Angeles geschickt, um den Zuschauern mit geballtem Fachwissen Hollywood zu erkl&#228;ren. Die screentime von Warnkross wurde gl&#252;cklicherweise im Vergleich zum letzten Jahr eingeschr&#228;nkt, den G&#228;tjen lie&#223; man trotzdem 30 Minuten lang live am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2009/01/oscars.jpg" alt="" width="317" height="250" /></p>
<p style="text-align: justify;">Das waren sie nun, die 82ten Acedemy Awards. Pro7 hat mal wieder sein Expertenteam um Annemarie Warnkross und Steven G&#228;tjen nach Los Angeles geschickt, um den Zuschauern mit geballtem Fachwissen Hollywood zu erkl&#228;ren. Die <em>screentime </em>von Warnkross wurde gl&#252;cklicherweise im Vergleich zum letzten Jahr eingeschr&#228;nkt, den G&#228;tjen lie&#223; man trotzdem 30 Minuten lang live am roten Teppich auf die Stars los. Bekam er dann mal einen vor sein Mikrophon, waren die Fragen unter aller Sau und total irrelevant. Nunja. Die diesj&#228;hrigen Hosts der Veleihung waren Alec Baldwin und Steve Martin, die zwar den einen oder anderen Witz zustande brachten, aber &#252;ber den Abend hinweg total blass blieben. Ich w&#252;nsche mir hiermit offiziell Jon Stewart oder Billy Crystal als Moderatoren im n&#228;chsten Jahr. Auch die Laudatoren waren schlecht ausgew&#228;hlt, von den lustlosen <em>Twilight</em>-Stars bishin zu Ben Stiller, dessen <em>Avatar</em>-Auftritt eher peinlich als lustig war. Wie im letzten Jahr gilt trotzdem: Preise wurden auch vergeben, hier die Gewinner und ein kleines Fazit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER FILM</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>The Hurt Locker</em> – Gro&#223;er Favorit im Vorfeld. Trotzdem kein Film, der w&#252;rdig den Titel Best Picture tragen darf, da waren sechs bessere Filme mitnominiert. In 20 Jahren wird man sich wohl fragen, warum ausgerechnet der Film an dem Abend ausgezeichnet wurde. Findige Filmfans verweise ich auf die Oscars von 1976.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER HAUPTDARSTELLER</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jeff Bridges (<em>Crazy Heart</em>) – War abzusehen, ist absolut gerechtfertigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTE HAUPTDARSTELLERIN</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sandra Bullock (<em>The Blind Side</em>) – Siehe Jeff Bridges. Obschon Gabourey Sidibe und Carey Mulligan eine bessere Performance abgegeben haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER NEBENDARSTELLER</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Christoph Waltz (<em>Inglourious Basterds</em>) – &#8217;nuff said.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTE NEBENDARSTELLERIN</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mo&#8217;Nique (<em>Precious</em>) – Hier gibts auch nichts zu m&#228;keln. Gerechtfertigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTE REGIE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kathryn Bigelow (<em>The Hurt Locker</em>) – Der Preis geht klar. Bigelows Regie war famos.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTES ORIGINAL DREHBUCH</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>The Hurt Locker</em> – Skandal. Schiebung. Schande. Der Preis h&#228;tte an Tarantino gehen m&#252;ssen. Oder zumindest an die Coens. Treppenwitz des Abends.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTES ADAPTIERTES DREHBUCH</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Precious</em> – Freut mich. Obschon <em>Up In The Air </em>den Preis verdient hatte. Dass dieser Film ohne Goldjungen blieb, ist ein schlechter Witz.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTE KAMERA</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Avatar</em> – Da habe ich mich gefragt, ob hier jetzt die Fotografien oder die Technik gewonnen haben.<em>Das Wei&#223;e Band</em> und <em>Inglourious Basterds</em> w&#228;ren die besseren Sieger gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER SCHNITT</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>The Hurt Locker</em> – V&#246;llig in Ordnung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTES K&#220;NSTLERISCHES DESIGN</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Avatar </em>– Unverst&#228;ndlich, dass CGI-Welten hier vor Realbauten gewinnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTE KOST&#220;ME</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>The Young Victoria</em> – Keine gro&#223;e &#220;berraschung. Hat ja quasi als Kost&#252;mfilm seine Daseinsberechtigung. Wie <em>The Duchess</em> im letzten Jahr.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTES MAKEUP</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Star Trek</em> – V&#246;llig verdient. Das Make-Up war gro&#223; &#8211; obschon <em>Il Divo </em>interessant aussah. Muss ich mal nachholen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER SOUNDTRACK</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Up </em>– Der mit Abstand beste Soundtrack des Jahres. Keine wirkliche &#220;berraschung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER SONG</strong></p>
<p style="text-align: justify;">The Weary Kind (<em>Crazy Heart</em>) – Von den Nominierten das beste Lied.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER TON</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>The Hurt Locker</em> – Ungerechtfertigt. Eine neue Welt zu erschaffen (<em>Avatar</em>) ist sicherlich anspruchsvoller als ein paar Schussger&#228;usche aufzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER TONSCHNITT</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>The Hurt Locker</em> – War zwar sehr gut abgemischt &#8211; aber <em>Avatar </em>und <em>Transformers 2</em> hatten mehr Bumms.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTE VISUELLE EFFEKTE</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Avatar </em>– Sicher und verdient. Die Effekte waren <em>state of art</em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER ANIMATIONSFILM</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Up </em>- Pixar gewinnt, auch mit mittelm&#228;&#223;igen Filmen. Schade eigentlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER NICHTENGLISCHSPRACHIGER FILM</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>El Secreto De Sus Ojos </em>-<a href="http://www.moviezkult.de/2010/03/04/countdown-to-oscars-2010/" target="_blank">Wie von mir vorhergesagt</a>. <em>Das Wei&#223;e Band</em> ist einfach zu sperrig, <em>El Secreto De Sus Ojos</em> dagegen sehr mainstreamig.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem ist <em>The Hurt Locker</em> mit &#252;bertriebenen sechs Auszeichnungen der Gewinner des Abends. Ob man sich in 20 Jahren noch an ihn erinnert, wird sich zeigen. Dass aber <em>Inglourious Basterds</em> mit einer Auszeichnung und <em>Up In The Air</em>, der keinen Oscar gewann, so untergegangen sind, ist ein Skandal. <em>In your face, academy! </em></p>
<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.moviezkult.de%2F2010%2F03%2F08%2F82nd-annual-academy-awards-die-gewinner%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.moviezkult.de%2F2010%2F03%2F08%2F82nd-annual-academy-awards-die-gewinner%2F" height="61" width="51" /></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Countdown to Oscars 2010</title>
		<link>http://www.moviezkult.de/2010/03/04/countdown-to-oscars-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher K.</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie auch schon im letzten Jahr will ich kurz vor der Verleihung des wichtigsten Filmpreises der Welt am Sonntag hier meine Gewinnerprognose abgeben und au&#223;erdem meine pers&#246;nlichen Oscars verleihen. Gleichzeitig nehmen meine Tips an einem Wettbewerb teil, zu dem Gutschein-Codes.de Film-Blogger per eMail aufgefordert hat. Eine komplette &#220;bersicht aller Nominierten findet Ihr &#252;brigens hier zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2009/01/oscars.jpg" alt="" width="317" height="250" /></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.moviezkult.de/2009/02/22/countdown-to-oscars-2009/" target="_blank">Wie auch schon im letzten Jahr</a> will ich kurz vor der Verleihung des wichtigsten Filmpreises der Welt am Sonntag hier meine Gewinnerprognose abgeben und au&#223;erdem meine pers&#246;nlichen Oscars verleihen. Gleichzeitig nehmen meine Tips an einem Wettbewerb teil, zu dem <a href="http://www.gutschein-codes.de/gewinnspiel/oscar-gewinnspiel" target="_blank">Gutschein-Codes.de</a> Film-Blogger per eMail aufgefordert hat. Eine komplette &#220;bersicht aller Nominierten findet Ihr &#252;brigens <a href="http://www.moviezkult.de/2010/02/02/oscar-2010-die-nominierten/" target="_blank">hier</a> zum Nachschauen!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER FILM</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Eine schwierige Kategorie in diesem Jahr. Zum ersten mal seit 1944 treten in der Hauptkategorie wieder zehn Nominierte gegeneinander an. Was f&#252;r h&#246;here Einschaltquoten sorgen soll, entpuppt sich letztlich als peinliche Angelegenheit. Denn Filme wie </em><em>DISTRICT 9 oder UP haben nichts in der Sparte Bester Film zu suchen. Hier gilt wohl die Faustregel, dass die Filme, deren Regisseure nominiert sind, die eigentlichen Nominierten sind und der Rest nur Auff&#252;ller. Nichtsdestotrotz verspricht die Kategorie Bester Film durch den neuen Wahlmodus mit Punktevergabe besonders viel Spannung. Ich pers&#246;nlich sehe die beiden polarisierenden Favoriten AVATAR und THE HURT LOCKER nicht vorne, da sie bei vielen Academy-Mitgliedern wohl nicht an erster Stelle ihrer Liste stehen werden. Konsensfilme haben durch das neue Verfahrung noch gr&#246;&#223;ere Chancen &#8211; und so sehe ich die Favoritenrolle bei einem lachenden Dritten, bei UP IN THE AIR, INGLOURIOUS BASTERDS oder auch THE BLIND SIDE, der thematisch und inhaltlich voll den Nerv der Academy treffen k&#246;nnte.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Tipp: <em>Up In The Air</em></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Oscar: <em>Inglourious Basterds</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTE REGIE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tipp: Kathryn Bigelow<em> (The Hurt Locker)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Oscar: Kathryn Bigelow<em> (The Hurt Locker)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER HAUPTDARSTELLER</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tipp: Jeff Bridges (<em>Crazy Heart</em>)</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Oscar: Jeff Bridges (<em>Crazy Heart</em>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTE HAUPTDARSTELLERIN</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Eine interessante Kategorie. Vier Darstellerinnen d&#252;rfen sich ernsthafte Gedanken &#252;ber eine Dankesrede machen. Eine gro&#223;e Favoritin zeichnet sich nicht ab, lediglich Helen Mirren d&#252;rfte wohl keine Chance haben. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Academy f&#252;r die Dauernominierte Meryl Streep (f&#252;r den falschen Film wohlgemerkt) entscheidet, f&#252;r die &#220;berraschungskandidatin Sandra Bullock oder f&#252;r die beiden Jungdarstellerinnen Carey Mulligan und Gabourey Sidibe.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Tipp: Sandra Bullock (<em>The Blind Side</em>)</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Oscar: Gabourey Sidibe (<em>Precious</em>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER NEBENDARSTELLER</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tipp: Christoph Waltz (<em>Inglourious Basterds</em>)</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Oscar: Christoph Waltz (<em>Inglourious Basterds</em>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTE NEBENDARSTELLERIN</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tipp: Mo&#8217;Nique (<em>Precious</em>)</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Oscar: Mo&#8217;Nique (<em>Precious</em>)</p>
<p><strong>BESTES ORIGINALDREHBUCH</strong></p>
<p>Tipp: Quentin Tarantino (<em>Inglourious Basterds</em>) (alles andere w&#228;re wohl eine Farce)</p>
<p>Mein Oscar: Quentin Tarantino (<em>Inglourious Basterds</em>)</p>
<p><strong>BESTES ADAPTIERTES DREHBUCH</strong></p>
<p>Tipp: Jason Reitman &amp; Sheldon Turner (<em>Up In The Air</em>)</p>
<p>Mein Oscar: Jason Reitman &amp; Sheldon Turner (<em>Up In The Air</em>)</p>
<p><strong>BESTER ANIMATIONSFILM</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Diese Kategorie ist seit Jahren f&#252;r Pixar gebucht &#8211; und sie werden mit dem f&#252;r Pixar-Verh&#228;ltnisse leidlich mittelm&#228;&#223;igen UP den Oscar wohl auch holen. Richtig herausragend ist dieses Jahr kein Animationsfilm gewesen. Der beste aber ganz klar K&#220;SS DEN FROSCH. Vielleicht wird ja Disneys Mut doch belohnt, wieder einen Film zu zeichnen, anstatt ihn zu animieren. </em></p>
<p style="text-align: justify;">Tipp: <em>Up</em></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Oscar: <em>K&#252;ss Den Frosch</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER FREMDSPRACHIGER FILM</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die wohl am schwierigsten einzusch&#228;tzende Kategorie. Klarer Favorit ist DAS WEI&#223;E BAND, der Academy k&#246;nnte der Film aber zu sperrig sein. Pers&#246;nlich sehe ich deshalb zwei andere Favoriten: AJAMI, der israelische Beitrag, ist inhaltlich wie geschaffen f&#252;r den Auslandsoscar. EL SECRETO DE SUS OJOS aus Argentinien hingegen ist ein recht eing&#228;nglicher Thriller, der genauso den Nerv der Mitglieder treffen k&#246;nnte. Es bleibt spannend.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Tipp: <em>El Secreto De Sus Ojos</em> (Argentinien)</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Oscar: <em>Das Wei&#223;e Band</em> (Deutschland) und <em>La Teta Asustada</em> (Peru)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTES SZENENBILD</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tipp: Dave Warren, Anastasia Masaro &amp; Carline Smith (<em>The Imaginarium Of Dr. Parnassus</em>)</p>
<p>Mein Oscar: Dave Warren, Anastasia Masaro &amp; Carline Smith (<em>The Imaginarium Of Dr. Parnassus</em>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTE KAMERA</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Auch hier sehe ich vier m&#246;gliche Gewinner. Es wird sich zeigen, was die Academy honoriert: neuartige 3D-Kameras (AVATAR), moderne Handkameras (THE HURT LOCKER), klassische Schwarzwei&#223;-Bilder (DAS WEI&#223;E BAND) oder gew&#246;hnliche, aber gro&#223;artige Fotografien bei INGLOURIOUS BASTERDS.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Tipp: Christian Berger (<em>Das Wei&#223;e Band</em>)</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Oscar: Christian Berger (<em>Das Wei&#223;e Band</em>) oder Bob Richardson (<em>Inglourious Basterds</em>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTES KOST&#220;MDESIGN</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tipp: Sandy Powell (<em>The Young Victoria</em>)</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Oscar: Sandy Powell (<em>The Young Victoria</em>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BESTER DOKUMENTARFILM</strong></p>
<p>Tipp: Louie Psihoyos &amp; Fisher Stevens (<em>Die Bucht</em>)</p>
<p>Mein Oscar: Louie Psihoyos &amp; Fisher Stevens (<em>Die Bucht</em>)</p>
<p><strong>BESTER SCHNITT</strong></p>
<p>Tipp: Bob Murawski &amp; Chris Innis (<em>The Hurt Locker</em>)</p>
<p>Mein Oscar: Bob Murawski &amp; Chris Innis (<em>The Hurt Locker</em>)</p>
<p><strong>BESTES MAKE-UP</strong></p>
<p>Tipp: Barney Burman, Mindy Hall &amp; Joel Harlow (<em>Star Trek</em>)</p>
<p>Mein Oscar: Barney Burman, Mindy Hall &amp; Joel Harlow (<em>Star Trek</em>)</p>
<p><strong>BESTER SOUNDTRACK</strong></p>
<p>Tipp: Michael Giacchino (<em>Up</em>)</p>
<p>Mein Oscar: Michael Giacchino (<em>Up</em>)</p>
<p><strong>BESTER FILMSONG</strong></p>
<p>Tipp: Ryan Bingham &amp; T-Bone Burnett &#8211; &#8220;The Weary Kind&#8221; (<em>Crazy Heart</em>)</p>
<p>Mein Oscar: Ryan Bingham &amp; T-Bone Burnett &#8211; &#8220;The Weary Kind&#8221; (<em>Crazy Heart</em>)</p>
<p><strong>BESTER TON</strong></p>
<p>Tipp: Christopher Boyes, Gary Summers, Andy Nelson &amp; Tony Johnson (<em>Avatar</em>)</p>
<p>Mein Oscar: Christopher Boyes, Gary Summers, Andy Nelson &amp; Tony Johnson (<em>Avatar</em>)</p>
<p><strong>BESTER TONSCHNITT</strong></p>
<p>Tipp: Christopher Boyes &amp; Gwendolyn Yates Whittle (<em>Avatar</em>)</p>
<p>Mein Oscar: Christopher Boyes &amp; Gwendolyn Yates Whittle (<em>Avatar</em>)</p>
<p><strong>BESTE VISUELLE EFFEKTE</strong></p>
<p>Tipp: Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham &amp; Andrew R. Jones (<em>Avatar</em>)</p>
<p>Mein Oscar: Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham &amp; Andrew R. Jones (<em>Avatar</em>)</p>
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		<title>An Education</title>
		<link>http://www.moviezkult.de/2010/02/25/an-education/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 10:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher K.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Molina]]></category>
		<category><![CDATA[An Education]]></category>
		<category><![CDATA[Carey Mulligan]]></category>
		<category><![CDATA[Dominic Cooper]]></category>
		<category><![CDATA[Lone Scherfig]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Sarsgaard]]></category>
		<category><![CDATA[Rosamund Pike]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzkritik

Jenny Miller (Carey Mulligan) hat ein gro&#223;es Ziel. Die 16-j&#228;hrige, hochintelligente Sch&#252;lerin will nach Oxford, erreichen, was ihrer Familie bisher verg&#246;nnt war. Angetrieben von ihrem dominanten Vater (Alfred Molina) schreibt Jenny in ihrer Schule Bestnoten und gilt als aussichtsreichste Kandidatin f&#252;r einen Platz an der Eliteuniversit&#228;t. Als sie eines Tages jedoch den charmanten Freigeist David [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurzkritik</strong><br />
<a href="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/02/aneducation.jpg" rel="thumbnail"><img class="alignnone size-full wp-image-1766" title="aneducation" src="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/02/aneducation.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Jenny Miller (Carey Mulligan) hat ein gro&#223;es Ziel. Die 16-j&#228;hrige, hochintelligente Sch&#252;lerin will nach Oxford, erreichen, was ihrer Familie bisher verg&#246;nnt war. Angetrieben von ihrem dominanten Vater (Alfred Molina) schreibt Jenny in ihrer Schule Bestnoten und gilt als aussichtsreichste Kandidatin f&#252;r einen Platz an der Eliteuniversit&#228;t. Als sie eines Tages jedoch den charmanten Freigeist David (Peter Sarsgaard) kennenlernt, &#228;ndert sich ihr Leben schlagartig. Aus der eifrigen Ja-Sagerin wird ein aufm&#252;pfiger Teenager, der das Leben genie&#223;en und nicht mit Lernerei verschwenden will. Doch in ihrer Rebellion sieht sie nicht, wohin ihr Weg schlie&#223;lich  f&#252;hren wird. <em>An Education</em> ist ein feinf&#252;hliges <em>coming of age</em>-Drama aus der Feder des britischen Starautoren Nick Hornby. Gespickt mit liebevoll gezeichneten Figuren pr&#228;sentiert die d&#228;nische Regisseurin Lone Scherfig einen Film, der vor allem durch sein stark aufspielendes Schauspielensemble zu begeistern wei&#223;. Carey Mulligan als Zentrum des Films tr&#228;gt diesen mit einer wundersch&#246;nen Leichtigkeit, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte spinnt. Ob als sich unterordnende Einsersch&#252;lerin oder rebellierender Teenager, Mulligan sorgt stets daf&#252;r, dass das Handeln ihrer Jenny als logische Konsequenz ihrer Umwelt erscheint und so die Sympathie nie in Antipathie umschl&#228;gt. Sie spielt eine sehr ambivalente Figur, stets auf der Gradwanderung zwischen erwachsenem Weitblick und kindlicher Naivit&#228;t. Und diese zwei Seiten ihrer Figur kann sie in <em>An Education </em>voll ausspielen. Mit der Liebe f&#252;r franz&#246;sische Musik und Filme der <em>nouvelle vague </em>st&#246;&#223;t sie vor allem bei ihrem strengen Vater auf strikte Gegenwehr. Ihre Zeit soll sie nicht mit Kunst vergeuden, schon gar nicht mit franz&#246;sischer. Er dr&#228;ngt seine Tochter zu H&#246;chstleistungen in der Schule, da er in einem Studium in Oxford den einzigen Weg f&#252;r sie erkennt, aus der proletarischen Mittelschicht auszubrechen. Jenny ordnet sich dem unter, nicht nur, weil sie nicht anders kann, sondern auch weil sie erkennt, dass ihr Vater letztendlich Recht hat. Sie hat einen Weg f&#252;r sich gefunden, die Strenge ihres Elternhauses, den Leistungsdruck und ihre Vorliebe f&#252;r alles Franz&#246;sische unter einen Hut zu bekommen. Als sie aber den geheimnisvollen David kennenlernt, entzieht sie sich immer mehr dem Bann ihrer Eltern. Hier zeigt sich endg&#252;ltig, dass in Jenny trotz ihrer erwachsenen Schale immer noch ein Kind schlummert, das gef&#252;hrt werden will, das sich den F&#228;ngen eines St&#228;rkeren nicht entgegenwehren kann. Und so f&#252;hrt die David ein in eine Welt voller Partys, voller Konzerte und durchgezechten N&#228;chten in Clubs. Der Charmeur verzaubert sie, entf&#252;hrt sie in eine neue Welt, die f&#252;r Jenny immer ein Traum war. Sie realisiert f&#252;r sich, dass das ganze Lernen in der Schule nur vergeudete Zeit ist, dass das Leben da drau&#223;en spielt in den Theatern Londons, in den Bars und in den Gassen. Peter Sarsgaards Leistung in dem Film ist, seiner Figur durch die Verschlossenheit, die er ihr gibt, durch das Geheimnisvolle und Doppeldeutige, einen starken Gegenpol zu Carey Mulligan zu schaffen. Es ist die knisternde Spannung zwischen den beiden gegens&#228;tzlichen Figuren, aus der die Geschichte eine enorme Kraft zieht, der schier endlose Wechsel zwischen Harmonie und Disharmonie. Doch auch neben den beiden Hauptdarstellern spinnt das Drehbuch ein Netz aus unterschiedlichen Figuren, die alle ihre Funktion in ihrer Wirkung auf Jenny erf&#252;llen. Ihr strenger Vater, der ihre Z&#252;gel in der ersten H&#228;lfte des Films in der Hand h&#228;lt, stark gespielt von Alfred Molina, Davids Freund Danny, der als eine Art Zwischenst&#252;ck zwischen Jenny und David geschrieben ist, mit einer gro&#223;en Note Arroganz gespielt von Dominic Cooper und Dannys Freundin Helen, gespielt von Rosamund Pike, die zwar intellektuell nicht mit ihrem Umfeld mithalten kann, aber Jenny einen gewissen Halt gibt &#8211; es ist die Vielseitigkeit der Charaktere, die einen herausragenden Anteil an der Geschichte hat. Das Ende inszeniert Scherfig letztlich konsequent, obschon sich der eine oder andere Zuschauer da vielleicht mehr Mut bei Hornby und der Regisseurin gew&#252;nscht h&#228;tte. <em>An Education</em> ist eine wundersch&#246;ne Romanze und ein mit liebevoll gezeichneten Figuren best&#252;cktes <em>coming of age</em>-Drama, das von Regisseurin Scherfig mit tollen Bildern in Szene gesetzt wurde. <em>An Education</em> ist aber auch eines &#8211; Schauspielkino par excellence mit einer Hauptdarstellerin, die sich mit dieser Rolle einen festen Platz in Hollywood erarbeitet haben d&#252;rfte. <strong>(8/10)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> 8 out of 10 stars</p>
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		<item>
		<title>Wolfman</title>
		<link>http://www.moviezkult.de/2010/02/23/wolfman/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher K.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Hopkins]]></category>
		<category><![CDATA[Benicio Del Toro]]></category>
		<category><![CDATA[Danny Elfman]]></category>
		<category><![CDATA[Emily Blunt]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Weaving]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Johnston]]></category>
		<category><![CDATA[The Wolf Man]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.moviezkult.de/?p=1754</guid>
		<description><![CDATA[Kurzkritik

Unter keinem guten Vorzeichen stand von Anfang an das Remake zum Horrorklassiker The Wolf Man von 1941. Angek&#252;ndigt im M&#228;rz 2006, sollten der Drehbuchautor Andrew Kevin Walker sowie Hauptdarsteller Benicio Del Toro und Regisseur Mark Romanek (One Hour Photo) die Arbeiten an dem Projekt &#252;bernehmen. Wegen kreativer Differenzen schied Romanek aber kurz darauf aus. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurzkritik</strong><br />
<strong><a href="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/02/wolfman.jpg" rel="thumbnail"><img class="alignnone size-full wp-image-1755" title="wolfman" src="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/02/wolfman.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Unter keinem guten Vorzeichen stand von Anfang an<strong> </strong>das Remake zum<strong> </strong>Horrorklassiker <em>The Wolf Man</em> von 1941. Angek&#252;ndigt im M&#228;rz 2006, sollten der Drehbuchautor Andrew Kevin Walker sowie Hauptdarsteller Benicio Del Toro und Regisseur Mark Romanek (<em>One Hour Photo</em>) die Arbeiten an dem Projekt &#252;bernehmen. Wegen kreativer Differenzen schied Romanek aber kurz darauf aus. Mit Brett Ratner, Frank Darabont, James Mangold, Joe Johnston, Bill Condon und Martin Campbell bem&#252;hte sich Universal um eine Reihe prominenter Regisseure, die aber alle nicht mit dem bisherigen Drehbuchentwurf von Walker zufrieden waren. 2008 schlie&#223;lich sagte Joe Johnston zu unter der Bedingung, dass David Self das Drehbuch &#252;berarbeitet. Viele K&#246;che verderben den Brei, sagt ein altes Sprichwort. Und so merkt man <em>Wolfman </em>auch an, dass das Drehbuch durch mehrere H&#228;nde gewandert ist und die urspr&#252;ngliche Version nach und nach durch Zugest&#228;ndnisse an die Regisseure zerpfl&#252;ckt wurde. Wer einen durch und durch dramaturgisch stimmigen Film mit einer koh&#228;renten Handlung und tiefgr&#252;ndigen Figurenstudien erwartet, wird von <em>Wolfman </em>entt&#228;uscht werden. Nebenhandlungen werden zum Teil nicht auserz&#228;hlt, wichtige Vorgeschichten h&#246;chstens angedeutet und immer mal wieder lediglich Versatzst&#252;cke guter Ideen eingestreut. Das Drehbuch ist eine wahre Katastrophe, oberfl&#228;chlich, inhaltsleer und klischeebeladen. Dass <em>Wolfman </em>aber trotzdem funktioniert, liegt an seiner audiovisuell hervorragenden Inszenierung. Die Bilder von Shelly Johnson sind eine Wucht, erzeugen mit ihrem Spiel aus Licht und Dunkelheit, Grau-/ und Schwarzt&#246;nen eine ungeheure Atmosph&#228;re. Das akribisch erarbeitete Set Design bringt mit sehr viel Liebe zum Detail das Viktorianische Zeitalter zur&#252;ck auf die Leinwand. Es sind die Bilder, die in <em>Wolfman </em>zu fesseln verm&#246;gen und nicht die Geschichte, die letzlich eher als Aufh&#228;nger dient. Optisch erinnert der Film gar an Werke von Tim Burton &#8211; was durch den hervorragenden Score von Burtons Hauskomponisten Danny Elfman unterstrichen wird. Elfman, dessen Musik urspr&#252;nglich aus dem Film herausgenommen wurde, weil sie dem Testpublikum missfiel und sp&#228;ter dann nach dem f&#252;r das Studio entt&#228;uschendem Score von Paul Haslinger wieder integriert wurde, untermalt mit der typisch Elfman&#8217;uesquen D&#252;sterheit und musikalischen Virtuosit&#228;t perfekt die Fotografien und tr&#228;gt so einen gro&#223;en Teil an der Atmosph&#228;re des Films bei. Auch Del Toro sorgt mit seiner fast animalischen Pr&#228;senz daf&#252;r, dass die Drehbuchschw&#228;chen nicht gro&#223; ins Gewicht fallen. Sowieso, der Cast besticht durch Schauspieler, die auch ohne ausgefeilte Figuren ein gewisses Charisma auf der Leinwand verspr&#252;hen. <em>Wolfman </em>ist ein harter Horrorfilm, bei dem, &#252;berraschend f&#252;r eine Studioproduktion, nicht mit Gore-Effekten gegeizt wird. Das Drehbuch ist l&#246;chrig wie ein Schweizer K&#228;se und kommt deshalb manchmal sogar etwas trashig daher. Die Inszenierung aber rei&#223;t es komplett raus &#8211; die Fotografien sind wundersch&#246;n und stimmig, Elfman Score famos und die Darsteller perfekt besetzt. Man darf gespannt sein, was der knapp 20 Minuten l&#228;ngere Extended Cut auf DVD &amp; Blu-ray noch so bereit h&#228;lt.<strong> (7/10)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> 7 out of 10 stars</p>
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		<title>Wer Bist Du Im Wunderland?</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 16:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher K.</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alice In Wonderland]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Burton]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Infos zum Film ALICE IM WUNDERLAND
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:400px;height:272px;line-height:14px;border:0;"><a href="http://www.moviepilot.de/alice-im-wunderland" style="line-height:14px; border:0; margin:0; padding:0;"><img style="line-height:14px; border:0; margin:0; padding:0;" src="http://www.moviepilot.de/promotions/alice/data/result_6_b.jpg" alt="Welche bist du im Wunderland? Mach den Test bei der Film-Community moviepilot" title="Welche bist du im Wunderland? Mach den Test bei der Film-Community moviepilot" width="400" height="250" /></a><br /><img src="http://blog.moviepilot.de/quiz/pathfinder/Y2FtcGFpZ25fdHlwZT1hbGljZSZpbmZvPWVtYmVkX2I=&#038;mandant=m12202.gif" width="1" height="1" alt="" style="border:0; margin:0; padding:0;" /><br /><strong><a href="http://www.moviepilot.de/movies/alice-im-wunderland-4" target="_new"  style="line-height:14px; border:0; margin:0; padding:0; font:normal 10px Arial, Helvetica; color:#cccccc" title="Weitere Informationen zum Film ALICE IM WUNDERLAND ansehen">Mehr Infos zum Film ALICE IM WUNDERLAND</a></strong></div>
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		<title>Invictus</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 23:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher K.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Clint Eastwood]]></category>
		<category><![CDATA[Invictus]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Damon]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Stern]]></category>
		<category><![CDATA[Morgan Freeman]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzkritik

Es ist immer wieder erstaunlich, wie es Clint Eastwood mit mittlerweile fast 80 Jahren schafft, nahezu j&#228;hrlich einen Film zu ver&#246;ffentlichen. Dieser Mann ist arbeitsw&#252;tig und voller Ideen, und seine Filme scheinen mit wachsendem Alter immer besser zu werden. Mystic River, Million Dollar Baby, Letters From Iwo Jima oder Gran Torino &#8211; ein Auszug aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurzkritik</strong><br />
<strong><a href="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/02/invictus.jpg" rel="thumbnail"><img class="alignnone size-full wp-image-1736" title="invictus" src="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/02/invictus.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es<strong> </strong>ist immer wieder erstaunlich, wie es Clint Eastwood mit mittlerweile fast 80 Jahren schafft, nahezu j&#228;hrlich einen Film zu ver&#246;ffentlichen. Dieser Mann ist arbeitsw&#252;tig und voller Ideen, und seine Filme scheinen mit wachsendem Alter immer besser zu werden. <em>Mystic River</em>, <em>Million Dollar Baby</em>, <em>Letters From Iwo Jima</em> oder <em>Gran Torino</em> &#8211; ein Auszug aus der Filmografie Eastwoods der letzten zehn Jahre l&#228;sst jeden Cineasten mit der Zunge schnalzen. Umso freudiger waren die Erwartungen, als Eastwood, einer der gr&#246;&#223;ten Regisseure unserer Zeit, ein Biopic zu Nelson Mandela, einem der gr&#246;&#223;ten Pers&#246;nlichkeiten unserer Zeit, ank&#252;ndigte. Ein Film der Superlativen sollte es werden, und mit seinem guten Freund Morgan Freeman fand Clint Eastwood die Idealbesetzung f&#252;r den fr&#252;heren s&#252;dafrikanischen Pr&#228;sidenten. Doch qualitativ will sich <em>Invictus </em>nicht nahtlos einf&#252;gen in die Liste gro&#223;artiger Filme Eastwoods. Denn anstatt der Komplexit&#228;t der Figur Nelson Mandela in einem Land voller Rassenwahn an den Leib zu r&#252;cken, konzentriert sich das Drehbuch auf einen kurzen Zeitraum von Mandelas Wahl zum Pr&#228;sidenten 1994 bis zur Rugby-WM im eigenen Land 1995. So ist <em>Invictus </em>eher Sportdrama als Politdrama und zeigt somit einen limitierten Blick auf Mandela. Sicherlich, Eastwood deutet in vielen Szenen die Diskrepanz zwischen der wei&#223;en und schwarzen Bev&#246;lkerung in S&#252;dafrika an. Doch die bedrohliche Stimmung, die in dem Land nach Mandelas Macht&#252;bernahme herrschte, die Vergeltungsanschl&#228;ge der ehemals unterdr&#252;ckten Schwarzen, die horrende Staatsverschuldung oder die Landstreitigkeiten zwischen wei&#223;en Gro&#223;grundbesitzern und kleinen schwarzen Bauern thematisiert der Film gar nicht. Das Pulverfass S&#252;dafrika, das stetig zu explodieren drohte, f&#228;ngt Eastwood nicht ein. Vielmehr konzentriert er sich auf den geschickten diplomatischen Schachzug des Pr&#228;sidenten, die Bev&#246;lkerung mit einer erfolgreichen Rugby-WM zu vereinen. Dieser konzentrierte Blick erlaubt zwar eine tiefgr&#252;ndigere Charakterisierung der Nebenfiguren, verschenkt aber von vornherein ein ungeheures Potential. Betrachtet man <em>Invictus </em>dann als reines Sportdrama und blendet den Rest aus, erwartet den Zuschauer ein vor allem in den Rugby-Szenen toll inszenierter Film, der trotz des allseits bekannten Endes nie an Spannung verliert. Eastwoods Bilder begeistern wie eh und je, schlicht aber effektiv, pathetisch aber nie &#252;bertrieben. Es ist aber vor allem Morgan Freeman, dessen beeindruckende Performance den ganzen Film zusammenh&#228;lt. Nicht nur optisch &#228;hnelt Freeman dem Friedensnobelpreistr&#228;ger von 1993, auch seine Mimik und Gestik zeugen von seiner gro&#223;en schauspielerischen Brillanz. Freeman verschmilzt mit seiner Rolle und geht in ihr auf &#8211; sogar mit passablem s&#252;dafrikanischem Akzent. Matt Damon als s&#252;dafrikanischer Teamkapit&#228;n Francois Pienaar zeigt hingegen, dass seine schauspielerischen F&#228;higkeiten st&#228;rker limitiert sind als die seines Kollegen Freeman. Seine beschr&#228;nkte Mimik ist zwar perfekt f&#252;r Actionfilme, doch als Zentrum einer Mannschaft, deren Leistung &#252;ber das Schicksal der Bev&#246;lkerung entscheiden kann, ist seine Pr&#228;senz zu klein. <em>Invictus </em>ist in seiner Summe ein feiner Sportfilm, der die politischen Hintergr&#252;nde nicht tiefgr&#252;ndig genug abhandelt und so seinem Anspruch, ein Biopic Nelson Mandelas zu sein, nicht gerecht wird. Anschauen sollte man sich Invictus trotzdem &#8211; allein wegen der gro&#223;artigen Performance von Morgan Freeman. <strong>(5/10)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> 5 out of 10 stars</p>
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		<title>The Lovely Bones &#8211; In Meinem Himmel</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 09:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher K.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Wahlberg]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Imperioli]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Jackson]]></category>
		<category><![CDATA[Rachel Weisz]]></category>
		<category><![CDATA[Saoirse Ronan]]></category>
		<category><![CDATA[Susan Sarandon]]></category>
		<category><![CDATA[The Lovely Bones]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzkritik

Schon weit vor seiner Ver&#246;ffentlichung galt Peter Jacksons The Lovely Bones als einer der gro&#223;en Favoriten auf die kommenden Oscars. Die Vorzeichen h&#228;tten auch nicht besser sein k&#246;nnen: ein Regisseur, der nach vier opulenten Werken endlich wieder zu seinen Wurzeln zur&#252;ckkehrt, eine hoch gelobte Romanvorlage und ein interessanter Cast rund um Jungstar Saoirse Ronan versprachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurzkritik</strong><br />
<a href="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/02/lovely-bones.jpg" rel="thumbnail"><img class="alignnone size-full wp-image-1727" title="lovely bones" src="http://www.moviezkult.de/wp-content/uploads/2010/02/lovely-bones.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Schon weit vor seiner Ver&#246;ffentlichung galt Peter Jacksons <em>The Lovely Bones</em> als einer der gro&#223;en Favoriten auf die kommenden Oscars. Die Vorzeichen h&#228;tten auch nicht besser sein k&#246;nnen: ein Regisseur, der nach vier opulenten Werken endlich wieder zu seinen Wurzeln zur&#252;ckkehrt, eine hoch gelobte Romanvorlage und ein interessanter Cast rund um Jungstar Saoirse Ronan versprachen einiges. Versprechungen, die Jackson letztendlich aber nicht halten konnte. Zu offensichtlich zeigen sich die Probleme, welche die Komplexit&#228;t des Stoffes dem Regisseur bereiteten. <em>The Lovely Bones</em> ist ein unrunder Film, bei dem sich in 140 Minuten Laufzeit kein roter Faden in der Geschichte zu erkennen gibt. Zu abrupt sind die steten Wechsel zwischen Drama und Thriller, zu ungest&#252;m die Versuche, Elemente aus Mystery und Komik zu integrieren. Man k&#246;nnte fast meinen, Jackson inszeniert mit dem Holzhammer, seelenlos, um den Facettenreichtum der Vorlage gerecht zu werden. Der Regisseur verpasste es, den Fokus auf einen Handlungsstrang zu legen, um entweder ein feinf&#252;hliges Drama oder einen spannenden Thriller zu inszenieren. So ist <em>The Lovely Bones</em> ein kruder Mischmasch aus beidem, aber nichts Halbes und nichts Ganzes. Jackson l&#228;sst dem Zuschauer keine Chance, die ohne Frage &#228;sthetisch inszenierten Szenen auf sich wirken zu lassen, l&#228;sst ihm kein Freiraum f&#252;r eigene Gedanken. Eine Sequenz jagt die n&#228;chste, auf eine Aktion folgt eine sofortige Reaktion, ohne Pause, untypisch f&#252;r dieses Genre. Der Regisseur will die Geschichte schnell nach vorne treiben, will viel erz&#228;hlen und erz&#228;hlt doch so wenig. Die Trauerarbeit der Eltern (Mark Wahlberg &amp; Rachel Weisz) zum Beispiel deutet er nur an, ohne jedoch jemals auf sie einzugehen. Er verpasst es, den Figuren Gef&#252;hle, gar eine Seele zu geben. Die so erzeugte Antipathie raubt den Thriller-/ und Krimielementen, der Suche des Vaters nach Susies M&#246;rder schlie&#223;lich den N&#228;hrboden. Inhaltlich fehlt dem Film eine klare Linie, die Peter Jackson inszenatorisch hingegen radikal entlang schreitet. Das Set-Design des Films ist grandios, der Regisseur setzt das Amerika der 70er formidabel in Szene. Dabei heben sich seine Bilder von denen seiner Kollegen ab, denn die gefilterten digitalen Bilder erzeugen einen neorealistischen Charme, der anfangs fesselt und im Verlaufe der Geschichte trotz des l&#252;ckenhaften Inhalts immer wieder den Zugang zum Film erleichtern. Sowieso, der Wechsel zwischen Realit&#228;t und den Bildern aus dem Himmel ist rund, die Bilder verschmelzen zu einer Einheit, wie es die Geschichte an keiner Stelle erreicht. Neben den Bildern sind es vor allem die zwei Schauspieler, deren Rollen weitaus weniger limitiert und denen Jackson Gestaltungsfreiraum l&#228;sst, deren Pr&#228;senz noch nachhaltig in Erinnerung bleibt. Stanley Tucci spielt den Serienkiller George Harvey mit einer komplexen Subtilit&#228;t, zeichnet das Bild eines Psychokillers, in dem das B&#246;se unter der scheinbar gut b&#252;rgerlichen Oberfl&#228;che brodelt. Die komplette Spannung des Films entwickelt sich aus seiner Figur, er ist ihr eigentlicher Star. Auch Saoirse Ronan, die schon bei <em>Abbitte </em>eine gro&#223;artige schauspielerische Leistung ablieferte, darf vor allem in den <em>coming of age</em>-Elementen ihr breit gef&#228;chertes Potential andeuten. Mark Wahlberg, Rachel Weisz und Susan Sarandon hingegen haben so eingeschr&#228;nkte Rollen, dass sie ihnen nichts weiter bleibt als vom Drehbuch abzulesen. Jackson l&#228;sst ihnen keinen Freiraum f&#252;r Interpretationen, was im Anbetracht des Potentials der Rollen und Schauspieler ein riesiges &#196;rgernis ist. Sowieso, Potential hatte der Film. Wenn Jackson seine visuelle Vision  auch auf die inhaltliche Ebene &#252;bertragen h&#228;tte, sich konzentriert h&#228;tte auf wenige Hauptstr&#228;nge der Geschichte, h&#228;tten wir mit Sicherheit einen gro&#223;artigen Film sehen d&#252;rfen. So bleibt der fade Beigeschmack, dass Peter Jackson <em>The Lovely Bones</em> fast gewaltsam auf die Awardseason getrimmt hat. Ohne Blick aufs Wesentliche.<strong> (4/10)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong> 4 out of 10 stars</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.moviezkult.de%2F2010%2F02%2F16%2Fthe-lovely-bones-in-meinem-himmel%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.moviezkult.de%2F2010%2F02%2F16%2Fthe-lovely-bones-in-meinem-himmel%2F" height="61" width="51" /></a></div>]]></content:encoded>
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