Revolver

[DVD]-Review

Guy Ritchie. Seit Bube, Dame, König, GrAS und Snatch verbindet man diesen Namen mit unterhaltsamer Gangster-Kost im Stile eines Quentin Tarantino. Den Bruch in seiner aufstrebenden Karriere markierte seine Heirat mit Pop-Greisin Madonna. Um seine Gemahlin in der Filmwelt zu etablieren, schusterte er ihr 2002 mit Swept Away eine romantische Komödie auf den Leib, die ihm weltweit nur Hohn und Spott entgegenbrachte. In seiner englischen Heimat weigerten sich die großen Kino-Ketten sogar, den Film in ihr Programm aufzunehmen. Für Ritchie bedeutete dies der Totalabsturz, das wohlmögliche Ende einer kurzen Laufbahn als angesehener und respektierter Regisseur. 3 Jahre später jedoch ruderte er zurück. Mit Revolver wagte er sich wieder in sein angestammtes Metier und präsentierte einen Gangsterthriller, der sich jedoch inhaltlich stark von seinen vorherigen Produktionen abgrenzte. Revolver war düsterer, ernster & philosophischer. Sicherlich der Hauptgrund, dass der Film an den Kassen floppte, denn Fans waren etwas anderes von Ritchie gewohnt.

7 Jahre lang hat er auf diesen Tag gewartet. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis ist Jake Green (Jason Statham) ein neuer Mensch. Während der Isolationshaft bekam er von seinen mysteriösen Zellnachbarn, einem Schachgenie und einem gerissenen Betrüger, alles über die Welt in den Casinos gelernt. Gewappnet mit seinem Wissen macht er sich auf in das Etablissement des Gangsters Macha (Ray Liotta), der die Macht hat, nie zu verlieren. Jake jedoch gelingt das Kunststück, Macha auszunehmen und den Mafioso bis hinter beide Ohren zu blamieren. Damit zieht er sofort dessen Zorn auf sich und Macha setzt den besten Killer der Stadt (Mark Strong) auf ihn an. Als auch noch die zwielichtigen Kredithaie Avi (André Benjamin) und Zack (Vincent Pastore) mit Jack Geschäfte machen wollen, beginnt eine außergewöhnlich düstere und ernste Hatz durch die britische Unterwelt.

Für seinen Comeback-Versuch engagierte Ritchie seinen ehemaligen Protegé Jason Statham, den er  Ende der 90er durch geschickte Rollen weltweit bekannt machte. Statham wusste , dass sein Gesicht seinem Ex-Mentor zu neuem Ruhm verhelfen könnte, nicht nur wegen seinem Image als knallharter Actionstar, sondern auch als Bindeglied zu Ritchies großen Filmen. Demzufolge schrieb Ritchie die Geschichte förmlich um Statham, der als Dreh-/ und Angelpunkt des Films die zentrale Rolle in Revolver einnimmt. Es gibt aber auch zahlreiche andere Aspekte, die Querverbindungen schaffen zu Bube, Dame, König, GrAS und Snatch. Da wäre zum einen die Grundidee einer ausgeklügelten Gangster-Geschichte, die inhaltlich weit verzweigt überrascht und mit einer gehörigen Portion Coolness das breite Publikum ansprechen soll. Auch die für Ritchie so typische, breit gefächerte Figurenansammlung kommt in Revolver wieder zum tragen. Stilistisch bleibt der Regisseur sowieso bei bewährten Mitteln, sei es die Kamera oder der geniale Soundtrack. De facto hatte Ritchie 2005 alle Zutaten zusammen, um das Publikum wieder auf seine Seite zu ziehen. Doch dies blieb den Kinos lieber fern, boykottierte den Film förmlich in einer von Ritchie und Produzent Luc Besson vorher nicht geahnten Form. Dies hatte sicherlich 2 Hauptgründe. So löste der Film im Vorfeld große Diskussionen in den britischen Medien auf, die die Werbepolitik von Revolver aufs Schärfste kritisierten. Ausgelöst wurden die Kontroversen von einem angeblichen Sun-Zitat, welches das offizielle Plakat zierte (“Brilliant…Guy Ritchie at its best“). Das Problem war nur, dass dieser Satz in der Zeitung vorher nie veröffentlicht wurde, sondern nur auf deren Online-Angebot und das dort der Satz wiederum nur Bestandteil eines Pressetextes einer im Auftrag der Filmproduzenten tätigen Werbeagentur war. Der zweite – und hauptsächliche Grund – war wohl die Tatsache, dass sich unter der Oberfläche eines coolen Gangsterfilms eine überraschend tiefgründige und ernste Geschichte verbarg, bei der der Zuschauer sich nicht nur von Bildern und Musik zurieseln lassen konnte, sondern von der ersten Sekunde an mitdenken musste, um die Komplexität des Plots zu verstehen (wofür es übrigens weit mehr als eine Sichtung bedarf).

Provokativ betrachtet ist Revolver Guy Ritchies stärkster Film. Die Menge an Ideen, die der britische Regisseur hier nämlich einbrachte, stellt seine vorherigen Filme weit in den Schatten. Auf visueller Ebene überzeugt der Streifen nicht nur durch die für Ritchie typische Kameraarbeit inklusive schneller Cuts, sondern durch den geschickten Einsatz von Comic-Sequenzen und anderen optischen Spielereien. Klar, Kritiker werden dagegenhalten, dass sein Vorbild Quentin Tarantino schon viel früher Comic-Szenen in seine Filme einbaute, aber Ritchie relativiert dies durch eine ganz andere Intention. Während Tarantino nämlich eine der brutalsten Szenen in Kill Bill komplett im Asia-Style animieren lies, erlebt der Zuschauer bei Revolver einen kurzen shot mit einem imposanten, ständigen Wechsel zwischen Animationen und Realität. Diese Verschmelzung hat inhaltlich gar keine große Bedeutung, lockert aber den Film gewaltig auf und zeugt von Ritchies Ideenreichtum. Ein weiteres optisches Highlight sind die Sauna-Szenen des Mafioso Macha, die in ein kräftiges, hellblaues Neon-Licht getaucht sind. Aber nicht nur visuell beeindruckt Revolver auf ganzer Linie, sondern auch soundtechnisch. Eigentlich hatte Ritchie vor, den Soundtrack ähnlich Bube, Dame, König, GrAS und Snatch zu gestalten. Im Verlaufe der Dreharbeiten merkte er aber, dass er durch zum Teil gänzlich verschiedener Klänge ganz neue Nuancen in den Film einbauen konnte. So verpflichtete er mit Nathaniel Mechaly einen Komponisten, der einen Score komponierte, der verschiedene Musikarten wie Jazz, Klassik und elektronischer Musik vereinte und damit ein außergewöhnliches Klangerlebnis erschuf.

Auch auf inhaltlicher Ebene hat Ritchie eine Menge an Ideen einfließen lassen und so einen schwer zu verdauenden Gangsterthriller erschaffen. Neben den Dialogen, die gewohnt cool daherkommen und dem bunten Figurenensemble überzeugt Revolver vor allem durch inhaltliche Tiefe. Die Grundgeschichte ist nur der Leitfaden für tiefgreifende Themen wie Angst, Macht, Gier & Verrat. Ritchie erzeugt einen Plot auf diversen Ebenen, der dadurch genau so komplex wie interessant daherkommt. Der Zuschauer sieht keinen Film, den man auf Anhieb versteht, sondern einen Film, bei dem man nachdenken muss über die Wechselwirkung der Figuren und ihren Handelns. Grund dafür sind auch die diversen Zeitsprünge und Schauplatzwechsel, die bei der ersten Sichtung sehr irritieren, bei näherer Betrachtung aber plausibel sind. Definitiv weiterhelfen bei der Interpretation des Stoffes tun diverse Einblendungen von Zitaten berühmter Persönlichkeiten aus der Geschichte, die sich wie ein zweiter Leitfaden durch den Film ziehen. Trotzdem muss man sagen, dass hier vielleicht etwas weniger mehr gewesen wäre. Es ist zwar lobend für Ritchie, wenn er so viele verschiedene Ideen hat, aber der doch sehr verworrenen Komplexität hätte man etwas den Wind aus den Segeln nehmen können.

Ein großer Pluspunkt für den Film ist das illustre Darstellerensemble. Jason Stathams Rolle ist ein kleiner Bruch in dessen Biografie, ist diese doch sehr tiefgründig und auch emotional. Somit zeigt sich Statham von einer ganz anderen Seite und beweist, dass er auch Talente im Charakterfach besitzt. Aus der zweiten Reihe trumpft vor allem Ray Liotta als Gangsterboss auf. Liotta, der in den letzten Jahren eher durch seine Alkoholprobleme denn guter Rollen auffiel, geht in seiner ambivalenten Rolle richtig auf und gibt eine ganz starke Performance ab. Auch Mark Strong kann als eigenwilliger Killer mit psychischen Problemen überzeugen und bietet sich an für weitere Hollywood-Produktionen. Komplettiert wird der Cast durch Namen wie André Benjamin (Outkast) oder Vincent Pastore, die als eigenwilliges Kredithai-Team eine denkwürdige Performance abliefern.

Mein Fazit:

Mit Revolver wollte Guy Ritchie nach seinem Flop Swept Away zurück zu seinen Wurzeln, dem ambitionierten Gangsterfilm á la Quentin Tarantino. Das Resultat ist aber ein etwas anderes und zeugt von Ritchies gewachsener Persönlichkeit. Unter der Oberfläche schlummert nämlich ein tiefgründiger, komplexer und dramatischer Thriller, der den Zuschauer intellektuell fordert. Audiovisuell beeindruckt Revolver auf ganzer Linie, von den Kamerafahrten über die Schnitte bis hin zu dem genialen Soundtrack stimmt alles. Um den Film zu verstehen, muss man ihn mehr als einmal gesehen haben, denn erst dann begreift man seine inhaltliche Tragweite. Diese Kritik ist nach zwei Sichtungen als eine Momentaufnahme zu sehen, nach weiteren Sichtungen ist eine Korrektur der Wertung wahrscheinlich. (8.5/10)

★★★★★★★★½☆

(Nach erneuter Sichtung von 7/10 auf 8.5/10 hochgewertet. Text und Wertung stimmen deshalb an manchen Stellen nicht überein!)

38 Responses to “Revolver”

  1.   TheRudi (136)
    October 16th, 2008 | 11:05 pm

    Muss ich auch mal/noch sehen, ich alter Ritchie-Fanboy.

  2.   Kaltduscher (373)
    October 17th, 2008 | 9:56 am

    Lohnt sich wirklich :smile:

  3.   Khitos (9)
    October 18th, 2008 | 1:42 am

    Muss ihn nochmal sehen, dann versteh ich ihn vielleicht. :fall:

  4.   Kaltduscher (373)
    October 18th, 2008 | 9:57 am

    Oha, ich muss ihn definitiv auch noch ein paar mal sehen :lol:

  5.   tumulder (54)
    October 18th, 2008 | 5:44 pm

    Guy Ritchie. Seit Bube, Dame, König, GrAS und Snatch verbindet man diesen Namen mit unterhaltsamer Gangster-Kost im Stile eines Quentin Tarantino.

    Nein.

    Revolver war düsterer, ernster & philosophischer. Sicherlich der Hauptgrund, dass der Film an den Kassen floppte, denn Fans waren etwas anderes von Ritchie gewohnt.

    Nein.

    Neben den Dialogen, die gewohnt cool daherkommen und dem bunten Figurenensemble überzeugt Revolver vor allem durch inhaltliche Tiefe.

    Nein.

    Jason Stathams Rolle ist ein kleiner Bruch in dessen Biografie, ist diese doch sehr tiefgründig und auch emotional. Somit zeigt sich Statham von einer ganz anderen Seite und beweist, dass er auch Talente im Charakterfach besitzt.

    Ganz bestimmt nicht.

    Aus der zweiten Reihe trumpft vor allem Ray Liotta als Gangsterboss auf.

    Eher erste Reihe.

    Um den Film zu verstehen, muss man ihn mehr als einmal gesehen haben, denn erst dann begreift man seine inhaltliche Tragweite.

    Welche inhaltliche Tragweite?

    Revolver ist so ziemlich die schlimmste prätentiöse Grütze, die mir die letzten Jahre untergekommen ist. Nur weil’s beim ersten Mal schauen anscheinend keiner kapiert heißt es noch lange nicht, daß es gut ist. Sorry.

  6.   Kaltduscher (373)
    October 18th, 2008 | 5:54 pm

    Nein.

    Doch. Mit was verbindest Du Ritchie denn?

    Nein.

    Was war denn Deiner Meinung nach der Grund? Neben dem Swept Away-Flop und den angesprochenen Mediendusel doch sicher die Kritiken, die vor allem auf die angesprochenen Punkte zurückzuführen sind?!

    Nein.

    Ganz klar: doch :twisted:

    Ganz bestimmt nicht.

    Beim Schreiben war mir klar, dass jemand diesen Satz verreissen will. Ich will damit mitnichten sagen, dass Staham ein Charakterschauspieler ist, aber mit seiner Rolle in Revolver beweist er zumindest, dass er mehr kann als BummBumm-Kino.

    Eher aus erster Reihe.

    Nungut, da könnte ich Dir sogar Recht geben :razz:

    Welche inhaltliche Tragweite?

    Damit meine ich ganz einfach die Komplexität, die vordergründig gar nicht zu entschlüssen ist.

    Revolver ist so ziemlich die schlimmste prätentiöse Grütze, die mir die letzten Jahre untergekommen ist. Nur weil’s beim ersten Mal schauen anscheinend keiner kapiert heißt es noch lange nicht, daß es gut ist.

    Sicher heißt eine komplizierte Story nicht, dass der Film gut ist. Hier kommen ja noch ganz andere Faktoren zum Tragen: Schauspieler, Kamera, Musik, Dialoge, Figuren. Die Komplexität des Plots ist halt überraschend und so “gut gemacht”, dass es sich als weiterer positiver Faktor in die Bewertung einbringt (inklusive der angesprochenen Abstriche).

  7.   tumulder (54)
    October 18th, 2008 | 6:32 pm

    Doch. Mit was verbindest Du Ritchie denn?

    Ritchie hat zwei göttliche Gaunerkomödien in britischer Tradition abgedreht, die sicherlich auch durch Tarantinos Werke inspiriert sind jedoch in erster Linie durch MTV Ästhetik transportiert werden. Mit Tarantino, der mit seinen Filmen in erster Linie eine Retrospektive des Exploitation Kinos der vor allem 70er Jahre bietet, hat dies ersteinmal gar nichts gemein.

    Was war denn Deiner Meinung nach der Grund?

    Er ist einfach grottig und vor allem langweilig.

    Damit meine ich ganz einfach die Komplexität, die vordergründig gar nicht zu entschlüssen ist.

    Und das ist dann schon inhaltliche Tragweite? Weil man es auf den ersten Blick nicht kapiert?

    aber mit seiner Rolle in Revolver beweist er zumindest, dass er mehr kann als BummBumm-Kino.

    Noch einmal, ganz bestimmt nicht. :mrgreen:

    Die Komplexität des Plots ist halt überraschend und so “gut gemacht”, dass es sich als weiterer positiver Faktor in die Bewertung einbringt (inklusive der angesprochenen Abstriche).

    Der Plot ist ja gar nicht komplex, Ritchie tut nur so. Jemanden dazu bringen, daß er glaubt er wäre jemand anderes und sich schließlich selbst umbringt, das ist der ganze Coup. Das habe ich bei der ersten Sichtung kapiert. Aber Ritchie lenkt von seiner Geschichte durch die lächerliche Anreihung diverser Stilmittel, die er einfach in der Filmgeschichte zusammenklaubt ohne sie aber zu einem stringentem Ganzen zusammenzufügen, ab. Ein wenig hiervon, ein wenig davon. Egal ob es Sinn macht oder nicht. Hauptsache sieht wichtig aus. Und wenn der Zuschauer nach der ersten Sichtung einer so simplen Geschichte nicht wirklich weiß worum es geht, dann ist das sicherlich eine Bankrotterklärung für den Regisseur und kein Zeugnis von reife. :wink:

  8.   tumulder (54)
    October 18th, 2008 | 6:34 pm

    Reife, natürlich.

  9.   Fragezeichen (1)
    October 18th, 2008 | 10:49 pm

    @ tumulder

    in die wievielte Klasse gehst du denn eigentlich?

  10.   Kaltduscher (373)
    October 19th, 2008 | 12:07 pm

    Ritchie hat zwei göttliche Gaunerkomödien in britischer Tradition abgedreht, die sicherlich auch durch Tarantinos Werke inspiriert sind jedoch in erster Linie durch MTV Ästhetik transportiert werden. Mit Tarantino, der mit seinen Filmen in erster Linie eine Retrospektive des Exploitation Kinos der vor allem 70er Jahre bietet, hat dies ersteinmal gar nichts gemein.

    Na sicher, ästhetisch gehen Ritchie-Filme in eine andere Richtung, obwohl der exzessive Einsatz musikalischer Stilmittel beiden zusagt. Meine Aussage bezog sich mehr auf den Inhalt, mit kuriosen Figuren, einer Geschichte mit Zeit-/Ebenenwechseln und coolen Dialogen.

    Er ist einfach grottig und vor allem langweilig.

    Im Vergleich zu Snatch & Bube, Dame… ist er anders, bedient ein anderes Klientel. Vielleicht finden manche Leute ihn deshalb langweilig.

    Und das ist dann schon inhaltliche Tragweite? Weil man es auf den ersten Blick nicht kapiert?

    Natürlich nicht, dass hat doch auch mehr Faktoren, die ich z.T. angesprochen haben, z.T. aus Spoiler-Gründen nicht.

    Noch einmal, ganz bestimmt nicht.

    :fall:

    Und wenn der Zuschauer nach der ersten Sichtung einer so simplen Geschichte nicht wirklich weiß worum es geht, dann ist das sicherlich eine Bankrotterklärung für den Regisseur und kein Zeugnis von Reife.

    Okay, da haben wir ganz andere Meinungen. Respektiere ich ;)

    @ Fragezeichen:

    :?: :fall:

  11.   tumulder (54)
    October 19th, 2008 | 1:54 pm

    Ich muß Dir mal ein Lob aussprechen, auch wenn ich oft Deine Meinung nicht teile, aber so gepflegt wie mit Dir kann man sich nur selten über Filme streiten. :cool:

  12.   Kaltduscher (373)
    October 19th, 2008 | 5:11 pm

    Oh Danke, dito :P

    Aber so macht es doch auch Spaß, über Filme zu diskutieren :)

  13.   isinesunshine (40)
    October 19th, 2008 | 8:17 pm

    @ tumulder: es geht doch nicht darum jemanden glauben zu lassen er sei jemand anders, damit er sich dann umbringt, sondern um die Idee/These dass wirkliche Feinde gar keine wirklichen feinde sein können, weil sie nicht existieren, sondern nur eine Projektion sind.
    Ich habe den Film erst ein Mal gesichtet und werde ihn mir in nächster Zeit nochmal anschauen.
    Wie der Kaltduscher bin auch ich der Meinung, dass der Grund für die Ablehnung des Films bei einigen schlicht und einfach daher rührt, dass der Film sie erstmal überfordert und Ablehnung die trotzige Reaktion darauf ist.
    Gerade Richie-Fans, die etwas anderes erwartet haben, machen dem Mann so das Lebn schwer, weil sie ihm so verbieten sich weiterzuentwickeln, was ja eigentlich nicht in ihrem Interesse liegen sollte.

  14.   Kaltduscher (373)
    October 20th, 2008 | 4:45 pm

    Juhuu :mrgreen:

  15.   DEREFER (266)
    October 20th, 2008 | 5:26 pm

    Kramer auto Pingback[...] DEREFERDie angeforderte Seite liegt ausserhalb unseres Angebotes. Sie werden in Kürze automatisch weitergeleitet.Falls nicht, bitte klicken Sie hier! [...]

  16.   tumulder (54)
    October 20th, 2008 | 10:50 pm

    es geht doch nicht darum jemanden glauben zu lassen er sei jemand anders, damit er sich dann umbringt, sondern um die Idee/These dass wirkliche Feinde gar keine wirklichen feinde sein können, weil sie nicht existieren, sondern nur eine Projektion sind

    Na, dann… Wo hast Du diese Erkenntnis her? Stand das auf dem DVD Klappentext?

    Wie der Kaltduscher bin auch ich der Meinung, dass der Grund für die Ablehnung des Films bei einigen schlicht und einfach daher rührt, dass der Film sie erstmal überfordert und Ablehnung die trotzige Reaktion darauf ist.

    Achso, das Publikum ist einfach zu doof Ritchies Genialität zu erkennen und findet den Film aus Trotz doof. Das ist natürlich das Totschlagargument überhaupt. :tanz:

  17.   Kaltduscher (373)
    October 20th, 2008 | 10:52 pm

    Spoilert doch hier nicht so :fall:

    :mrgreen:

  18.   isinesunshine (40)
    October 21st, 2008 | 4:03 pm

    Nein, das hab ich nicht vom Klappentext, sondern ich habe beim Film gucken zugehört.

    Die Trotz-Reaktion ist ja meist die erste und natürlichste von allen, denn “Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht” und was der Regisseur-/Schauspielerfan als anders empfindet, das will er gar nicht so recht sehen, geschweige den gut finden.

  19.   tumulder (54)
    October 22nd, 2008 | 5:05 pm

    Oh, ich glaube Du hast mich da ein wenig falsch verstanden. Anders kann ich Deine Trotzreaktion nicht deuten. Aus welchen Gründen ich Revolver zum Schafott führe habe ich schon längst verdeutlicht und schließt Deine Interpretation nicht aus. Der Film ist eine reine Katastrophe, durch und durch. Prätentiöses Gewurschtel aus zusammengeklaubten handwerklichen Elementen von Regisseuren, die ihre Handwerk verstanden. Die Landwirtschaft hat damit nichts zu tun.

  20. October 24th, 2008 | 7:21 pm

    Kramer auto Pingback[...] komplette Kritik lesen 7.0 Kommentare zu Revolver Benni-THE-KING 235 Bewertungen 201 Kommentare [...]

  21.   woh! (1)
    November 6th, 2008 | 10:53 pm

    An Tumulder ist wohl irgendwie die Message des Filmes vorbeigegangen.
    Das ist kein billiges Psychodrama.
    Ich empfehle dir den Film mehrmals zu schauen, ihm eine faire Chance zu geben und mal überlegen ob man aus dem Film nicht doch etwas lernen kann.

  22.   macha (1)
    November 8th, 2008 | 11:01 am

    zum autor:

    es handelt sich nicht um eine “sauna” sondern um eine riesige solariums-anlage /ganzkörperbräuner.

  23.   Smuf (3)
    November 14th, 2008 | 9:13 pm

    Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte nicht weiterlesen, da dieser Kommentar spoilern wird!

    “Zitat Tumulder:”
    Jemanden dazu bringen, dass er glaubt er wäre jemand anderes und sich schließlich selbst umbringt, das ist der ganze Coup.
    “Zitat Ende”

    Wenn Du denkst, dass das der große Coup ist, solltest Du dir den Film wirklich noch einmal ansehen.

    Der große Coup ist, die Casino-Mafia aus zu nehmen, ohne dafür selber grade stehen zu müssen!
    Der Coup wird nicht etwa von Jake durchgezogen, sondern von Avi und *****, deren Plan nicht etwa im Gefängnis entwickelt und danach verwirklicht wird, sondern vielmehr auch dort schon ansetzt. Zu welchem Zeitpunkt der Plan für den gr0ßen Coup entwickelt wird, wird im Film nicht deutlich gemacht, dennoch startet er mit der Ankunft von Jake im Gefängnis. Jake entdeckt in den verschiedenen Büchern Nachrichten und glaubt, zwei ganz gerissenen Genies auf die Spur zu kommen. Das Jake dem Duo („… das in einer ganz anderen Liga spielt!“) auf die Spur kommt, ist jedoch von beiden so beabsichtigt. Sie tauschen sich über Formeln und Betrügereien aus, mit der man an die ganz große Kohle kommt. Jake glaubt, dass die beiden draußen diesen Plan in die Tat umsetzen wollen. Ob Jake mit den beiden kommuniziert, oder der „Unterhaltung“ nur folgt, wird nicht deutlich. Frisch aus dem Gefängnis entlassen, sollte Jake eigentlich dämmern, dass da noch mehr kommen muss, als er feststellt, dass die beiden ihm sein ganzes Geld abgeluchst haben.

    „Doch was soll’s?“, denkt sich Jake, „Ich kenne ja die Formel, ich komme schon wieder zu Geld!“
    Ich meine, Jake war vor dem Gefängnis ein kleines Licht, der Geber in einem Kartenspiel, bei dem er von einem von Machas Laufburschen aufs übelste beleidigt wurde. (Der Laufbursche fährt auch mit Jake im Fahrstuhl am Anfang des Filmes nach oben zu Macha!) Man denkt als Zuschauer doch nicht im Ernst daran, dass es Avi und seinem Partner um ein paar Tausender gegangen ist, wo Jake doch mit der Formel an so viel mehr Geld gelangt, aber eben dadurch auch eine Menge Aufmerksamkeit auf sich zieht.
    Jake zieht es durch. Er wird reich. Höllenreich. Ist aber dermaßen bekannt, dass er nicht mal mehr in Machas Casino spielen darf. („Alle Tische sind heute geschlossen!“) Er scheint das Maximum aus den Formeln und Betrügereien heraus geholt zu haben. Er hat einen Haufen Geld, ist bekannt wie ein bunter Hund und dermaßen verhasst bei der Mafia, dass Macha ihn töten lassen will.

    Der Anschlag auf Jake geht schief. Er kann mit der Hilfe von Avis Partner(habe den Namen nicht, nenne ihn Joe) flüchten und taucht unter. Mit dem Duo als Einheit betrachtet, beginnt das Pas-de-deux! Avi lässt Jake im Schach gewinnen und sich hin und wieder erklären, wie er dies geschafft hat. Die Regeln als eine Art Kodex betrachtend, überprüft Avi also immer, ob sich Jake noch daran hält. Wann immer Jake sinniert und über sich selber nachdenkt, zieht ihn Joe zurück in das antrainierte Verhaltensmuster. („Wachen Sie auf, Mr. Greene!)
    Antrainiert ist dieses Verhaltensmuster, da Jake in der Einzelhaft von den beiden immer nur mit den Informationen versorgt worden ist, die nötig waren, um in Ihm diesen und jenen Charakterzug zum Leben zu erwecken. Parallelen dazu finden sich in Stefan Zweigs „Schachnovelle“. Der inhaftierte gelangt in seiner Zeit in Einzelhaft an ein Heftchen über Schachzüge. Aus Mangel an anderen Einflüssen lernt er nicht nur das Heftchen auswendig, sondern verinnerlicht sie sich neurotisch. (SPOILER ZUM BUCH: Der ehemals Inhaftierte schafft den Bruch mit dem „Ich“ nicht.)
    Jake darf den Geldverteiler spielen, und auch wenn die Vermutung nur wage ist, scheint sich dort Jakes altes „Ich“ mehr und mehr zu manifestieren. Er reagiert nicht wie der antrainierte Über-Abzocker, obwohl weder die alte Frau, noch Horowitz noch der Japaner das Geld zurückzahlen können. Dabei ist es ja eigentlich sein Geld. Zurück zum Plot.
    Macha, von den meisten allerdings immer mit Mr. D angesprochen, hört auch immer öfter die Stimme in seinem Kopf. Die Namensdifferenzen unterstreichen, dass auch in ihm ein „Ego“ wohnt, das seinen Verstand übernommen hat, ausgelöst durch den nackten Überlebenstrieb durch die Konfliktsituation mit Mr. Gold(Black Magic, Mystery) bzw. stellvertretend durch Ms. Walker.
    Eine wunderbare Szene in Machas Büro, in der sein „Ego“ Ms. Walker droht, sein Verstand ihn dann aber dennoch überredet, „um Gnade zu betteln.“ Zu spät. Schön ist auch der Fahrstuhlszene folgende Part; Jakes Verstand kämpft gegen sein Ego, Macha zuvor in Todesangst versetzt bleibt weinend an der Fahrstuhltür zurück(„Fürchte mich“, die letzten Male mehr „zu sich selbst“ sagend). Am nächsten Morgen scheint Machas Verstand zunächst reingewaschen, er rezitiert quasi wörtlich seinen Leibwächter Paul, der relativ am Anfang des Filmes meinte, dass Jake genug habe und man ihn in Ruhe lassen sollte. (Der Stein des Anstoßes) Gestört wird dieser „Seelenfrieden“ durch Pauls Kommentar bezüglich der Gerüchte des Informationsstandes von Mr. Gold.
    Es kommt zur Büroszene, der philosophische Part nimmt ab, während sich die Nebenhandlungen überschlagen und die Geschichte wieder etwas vorwärts kommt. Machas Suizid kann man als Teil des Coups verstehen, wenn man Avi und Joe einen rechtschaffenden Charakter zurechnen möchte. Für den Preis von unzähligen Dollars (und ein paar Leben) haben sie Jake zu dem verholfen, was er alleine niemals erreicht hätte: wirkliche Rache an Macha für seine Vergehen gegen Jakes Familie.
    Man kann den Suizid aber auch als krönenden, vorgreifenden Abschluss der im Abspann gezeigten Teil-Dissertationen der verschiedenen Professoren sehen. Mr. Gold, für Macha nun durch Jake personifiziert oder weiterhin als reiner Imaginär-Oberbösewicht treibt entweder Machas Verstand (den um Gnade bettelnden Teil) aus Angst in den Tod, oder sein „Ego“ beugt sich der offenkundigen Überlegenheit von Mr. Gold (Macha fürchtet sich vor Gold, während Greene bei Machas Aufforderung dazu, keinerlei Regung zeigte.) und richtet sich selbst, da er die vielmals angesprochene Anfragestellung des Intellekts nicht akzeptieren kann.

    Fazit:
    Der Film löst „Snatch“ als das beste Projekt von Ritchie ab. „Revolver“ ist in meinen Augen was die Tiefe angeht, ein „Snatch 2.0“. Die damals noch in der reinen Realität ausgetragenen Hierarchiestreitigkeiten, denen sich ein nuschelnder, familiensüchtiger Zigeuner (kein fester Platz, d.h. keine feste Identität) nicht beugen will, enden mit dem Tod des Gangsterbosses. Der Hauptdarsteller, mal mehr auf der Seite der Zigeuner, mal mehr auf der Seite der Gangster, überlebt, steht am Ende aber eigentlich mit nichts von dem was er mal hatte da.
    Ich habe mir den Film heute zum zweiten Mal angesehen und werde ihn mir nächste Woche wahrscheinlich noch ein drittes, viertes und fünftes Mal ansehen.
    Zu den Nebenplots lässt sich auch noch einiges schreiben; falls also einige von euch Interesse an weiteren Diskussionen zu diesem Meisterwerk haben, wäre es mir mehr als ein Vergnügen, daran teilzunehmen.

    Vielen Dank für die ins Lesen investierte Zeit.

    Smuf

  24.   Smuf (3)
    November 15th, 2008 | 12:40 pm

    Ein kleiner Kommentar, warum meine Nachricht gelöscht wurde, wäre nicht wirklich zuviel verlangt, oder?

  25.   Kaltduscher (373)
    November 15th, 2008 | 1:51 pm

    Der wurde nicht gelöscht, sondern vom Spam-Programm zurückgehalten, bis ich ihn genehmige ;)

    Hast Dir ja ganz schön Mühe gegeben, Respekt dafür :smile:

  26.   Just_another_Freak (1)
    November 16th, 2008 | 12:43 am

    ja wirklich respekt….gut interpretiert. Ich habe mir ein paar Berichte über den Film durchgelesen (ehrlich gesagt hat Revolver mich ziemlich fertig gemacht :wink: ) und dort in einigen Foren wird behaut, dass Guy Richtie mit diesem Film seinen “Kabbala”-Glauben zum Ausdruck bringen will. OKay….was ist Kabbala???? Hab ein bisschen gegoogelt und einige interessante Berichte darüber gefunden. Wirklich zu empfehlen. Hab das meiste zwar nicht verstanden, aber das Grundlegene über die “Weiterentwicklung des eigenen Ich” hab ich so einigermaßen kapiert, Und genau dies spiegelt sich auch in dem Film wieder.
    Sehr mysteriös des alles :twisted:
    gut nacht ^^

  27.   Smuf (3)
    November 16th, 2008 | 2:47 pm

    Dann erstmal “Sorry” für die vorschnellen Anschuldigung.

    @J_a_F:
    Habe auch schon sowas gehört, wollte mir aber die ganzen Hintergrundinformationen dazu nicht geben, da es eigentlich mehr Spaß macht, die Intention selber zu knacken und im nachhinein zu überprüfen, in wie weit man sich diese “Wissenschaft” selber erdacht hat. Viele Dinge in Religion oder Philosophie verlieren so den großen Vorhang der “Mysterie” und die “Erkenntnis”, die großen Weltreligionen sind eine 5000 Jahre alte, immer wiederholte Gedankenphilosophie(Einstellung) macht einen frei von eventuell missverstandenen Zwängen.

    So many things to write, so little time…
    bis heute Abend, oder Anfang nächster Woche. Kann auf den Kabbala-Punkt leider noch nicht eingehen.

    Vielen Dank für die ins Lesen investierte Zeit.

    Smuf

  28.   hienzhummer (2)
    December 4th, 2008 | 12:29 am

    was isch mit der krankheit von mr. green???

    und was ist mit der visitenkarte kurz vor mr. greens black out auf der treppe auf der stand dont take the elevator????

  29.   hienzhummer (2)
    December 4th, 2008 | 5:26 pm

    ich meine take the elevator

  30.   rant (1)
    December 8th, 2008 | 9:52 am

    Die Karte war von seinem EGO das versucht Kontrolle über jake zu behalten in dem er ihn mit Angst kontrolliert.

  31.   Flo Lieb (136)
    January 22nd, 2009 | 12:12 am

    Ich glaube kein Film ist der Stein der Weisen. Mit genügend Mühe und Argumentationskraft lässt sich alles überall reininterpretieren. Wusste schon Sokrates. Theoretisch könnte REVOLVER auch über die Feudalherrschaft polnischer Bauern in der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert sein. Die Intentionen der Regisseure sind dabei immer über alle Zweifel erhaben. Paul Verhoeven kann seinen SHOWGIRLS bestimmt auch sehr tiefgründig erörtern.

    Mich selbst hat die hyper-harte Story von wegen mein Ego fickt mich selbst, außer ich ficke mein Ego zuerst, nicht sonderlich vom Stuhl gehauen. Aber nach deinen, Kaltduschers, Worten, werde ich dem Film wohl nochmal eine zweite Chance geben, bevor ich ihn verreiße.

  32.   obojo (1)
    January 30th, 2009 | 3:38 pm

    Hab den Film heute das erste Mal gesehen. Kann also noch nicht so viel dazu sagen, aber habe mit grossem Interesse die Interpretationen gelesen.

    Was mir gleich durch den Kopf ging war allerdings der Gedanke, dass viel mehr Figuren im Film reine Fiktion sind. Als wichtigste denke ich die 2 Gefängniskollegen von Jake sind nicht real. Jake hatte die Wahl zwischen 14 Jahren normale Haft und 7 Jahren Einzelhaft. Er entschied sich für die Einzelhaft und hat in diesen 7 Jahren “den Verstand verloren”. Er hat 2 Mitinsassen erfunden, die ihn im Gefängnis begleiten und als er aus dem Gefängnis kommt, nehmen diese Fiktionen Form an. Und sie beschützen ihn, weil sie aus ihm entstehen und er tut was sie sagen, weil er sie nicht loswerden kann.

    Was mir auch noch durch den Kopf geht ist allerdings, dass Macha und Jake auch eine Person seinen könnten. Eine Art Multible Persönlichkeit. Die immer zwischen sich hin und herswitched (ähnlich Fight Club). Und in den Szenen in denen diese beiden Persönlichkeiten aufeinandertreffen immer eine “zusammenbricht”.
    Diese Idee würde erklären, warum Jake immer über die ganzen Aktionen bescheid weiss, die von Macha geplant werden. Eigentlich hat er nämlich keine Konnektion zu Macha und woher sonst sollte er immer wissen, wo welche Sachen sind/Übergaben stattfinden.

    /discuss

  33.   hater (1)
    February 2nd, 2009 | 4:59 pm

    naja sorry aber keine der erklärungen ergibt sinn. der film ist einfach blödsinn.

  34.   Shaitan (1)
    February 22nd, 2009 | 11:34 am

    Ich hab den Film gestern das erste mal gesehen.
    Ich finde Smufs interpretation sehr gut, wobei ich denke das in Bezug auf
    die Au8ssage “Es gibt in wahrheit keinen Feind, der Feind ist nur eine Projektion etc.”
    die Idee von obojo, also das die zwei gefängnisinsassen und auch Macha Fiktion/weitere persönblichkeiten von Jake sind, auch eine gute und bis jetzt in meinen augen zutreffendere interpretation ist.

    Würde gern hören was du dazu denkst Smuf…
    :grin:

  35. March 9th, 2009 | 9:54 pm

    Kramer auto Pingback[...] [...]

  36.   woschue (1)
    September 19th, 2009 | 10:36 am

    Also ich habe gestern Abend einen Teil meines Lebens vergeudet und mir Revolver von Ritchie angesehen. Leider muss ich Tumulder voll und ganz Recht geben. Man sollte sich den Film nicht mehr als einmal ansehen, da er es nicht Wert ist.

    Es ist schade, dass nach einem WIRKLICH genialen Meisterwerk wie Fight Club, die Möchtegern-Adaptionen wie Maschinist und Revolver so schlecht werden.

    Die Erwähnung der Weiterentwicklung Ritchies und der wundervollen Stiltechniken, bringt das Fass zum überlaufen. Er (Guy R.) übertreibt es einfach masslos. Von jedem Stilmittelchen bei dem er sich bedient, presst er soviel in den Film, dass er gute Ansätze sofort im Anschluss wieder zerstört. Dadurch wird der Film nervig, langweilig und undurchsichtig. Wer möchte sich soetwas dann nochmal antun.

    Es gibt Filme, die man erst beim 2.-100. Mal schauen richtig und völlig begreift, aber Revolver gehört nicht dazu. Denn dafür muss der Rest (alles andere als die Story) stimmen und das Interesse geweckt werden, sich mit den Unklarheiten auseinanderzusetzen.

    ****Spoiler****
    Soweit ich das mitbekommen habe, sind die 2 Knastkumpanen imaginär (Ergebnisse der Einzelhaft) und Macha durch den Stress als Oberboss etwas durchgeknallt. Jake hatte 7 Jahre das alles zu planen und zieht seine Rache nun durch.
    ***Spoiler Ende*****

    Fazit: Der Film hat wie oben gesagt von allem etwas (Fight Club, Monte Christo usw.). Wenn man möchte, kann man noch viele Anleihen finden. Doch man hat es eindeutig übertrieben und von jedweder Sache (Stilmittel, psych. Spielchen, Länge der Monologe usw., Storyklau) ZUVIEL reingepresst.
    Hätte er die Sache ohne psychologische Spielchen knallhart in Ritchie-Manier aufgezogen, wäre bestimmt wieder ein Kracher dabei rausgekommen
    SCHADE!

  37. September 27th, 2009 | 6:11 pm

    Kramer auto Pingback[...] unsigned jazz indie …http://www.youtube.com/watch?v=6yGZpS1tYZk – 80k – Kopia – Podobne strony MoviezKult » Revolver… der einen Score komponierte, der verschiedene Musikarten wie Jazz, …. Smuf . November 14th, [...]

  38.   Fabian (1)
    October 27th, 2009 | 6:55 am

    Also diesen Film lege ich jedem wärmstens ans Herz der auf Guy Ritchie und auf Filme bei denen man mal sein Gehirn anstellen muss.

    Dieser Film ist einfach sehr gut !!

    PS: dank des Filmes habe ich angefangne Schach zu spielen :smile:

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