All The Boys Love Mandy Lane

[Kino]-Review
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Mandy Lane. Mandy Lane (Amber Heard) ist ein Mädchen wie gemalt. Sie ist blond, heiß, intelligent – aber keine dieser Highschool-Schlampen. Vielmehr ist Mandy Lane von der schüchternen Sorte und trotz der Appetenz ihrer männlichen Mitschüler bekennende Jungfrau. Genau das macht sie zum Wunsch-Objekt aller Jungs. Mandy Lane zieht mit ihrer unverschämten Schönheit alle in ihren Bann. Auch Dylan (Adam Powell) ist ganz hin und weg und will ihr Herz auf einer Pool-Party auf besondere Weise erobern: mit einem Sprung ins kühle Nass vom Dach. Leider missglückt der Sprung und Dylan stirbt an Ort und Stelle an seinen Verletzungen. 9 Monate später begleitet Mandy eine Clique bei einem Wochenendausflug auf eine Ranch in die Provinz. Die koksenden und kiffenden Teens ahnen dabei noch nicht, dass ein Killer dort sein Unwesen treibt…

Nichts Besonderes also, was sich die Macher von All The Boys Love Mandy Lane inhaltlich ausgedacht haben. Die Story ist altbacken und  liest sich wie Texas Chainsaw Massacre Teil 130. Auch der gewöhnungsbedürftige und nicht gerade einfallsreiche Endtwist ändert nichts an dieser Tatsache. Regisseur Jonathan Levine hat bei seinem Spielfilm-Debüt jedoch so einige Eisen im Feuer, die All The Boys Love Mandy Lane trotz der Schwächen über das Mittelmaß retten. Zum einen wäre das die Optik. Nicht nur die Protagonistin ist eine Augenweide, sondern auch die stilvollen Landschaftsaufnahmen im Retro-Look, die eine eindrucksvolle Atmosphäre schaffen. Der hervorragende Soundtrack tut sein Übriges.

Wie es der Film-Titel schon verrät, steht Mandy Lane im Mittelpunkt des gesamten Films. Nicht verwunderlich also, dass ihre Figur am stärksten gezeichnet ist. Das ganze Konzept geht aber erst dadurch auf, dass man mit Amber Heard die perfekte Darstellerin gefunden hat. Sie hat schauspielerisch genug Talent, um diesen Independent-Film zu tragen und dabei nie blass auszusehen. Amber Heard schafft es sogar, bei männlichen wie auch weiblichen Zuschauern Verlangen und Schwärmereien auszulösen. Wenn sie ihre Rollenauswahl in Zukunft weiter so vorteilhaft gestaltet, könnte sie ein dauerhaftes Gesicht im Hollywood-Business werden. So gut, wie die Figur der Mandy Lane jedoch gezeichnet ist, so blass bleiben alle anderen Charaktere. Sie gehen unter im Einheitsbrei und werden näher gar nicht beleuchtet. Da kann auch der eine oder andere gut besetzte Jungdarsteller nichts dran ändern.

Mein Fazit:

All The Boys Love Mandy Lane ist ein gut gemeinter Debüt-Film, der letztendlich leider an seinem 08/15-Drehbuch zum scheitern verurteilt ist. Regisseur Jonathan Levine zeigt aber, dass er in der Lage ist, einer solchen Produktion audiovisuell einen Stempel aufzudrücken und dadurch so manche Schwäche des Skripts ausmerzen kann. Auch Amber Heard bleibt dem Zuschauer längerwährend in Erinnerung. (6/10)

★★★★★★☆☆☆☆

BLOGSPIEGEL:

Equilibrium: 8/10

From Beyond: 7/10

Symparanekronemoi: 4,5/10

MoviezKult: 6/10

Durchschnittwertung: 6,4/10

One Response to “All The Boys Love Mandy Lane”

  1. October 5th, 2008 | 6:28 pm

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