Unsere Erde

Im Zuge der überragenden BBC-Reihe “Planet Erde” bringt der Regisseur Alastair Fothergrill den Stoff nun auch in die Kinos. Nach 5 Jahren Drehzeit mit über 40 Kamerateams und knapp 1000 Stunden Filmmaterial entstand diese optisch opulente Natur-Dokumentation.
Inhalt:
Vor 5 Milliarden Jahren wurde die Erde von einem riesigen Asteoriden getroffen, der den Neigungswinkel zur Sonne auf genau 23,5 Grad verschob. Erst dieses Ereignis machte das Leben auf der Erde möglich. Fothergrill und seine Kamerateams machten sich auf, die Schönheit unseres Planeten mit all seinen Lebewesen in nie da gewesenen Bildern einzufangen. Vom Nordpol aus verläuft die Route gen Süden über den Äquator bis zum Südpol. Dabei filmten sie eine Eisbärin, die sich mit ihren 2 Jungen auf den Weg macht, Futter zu finden, ein jagendes Wolfsrudel, eine Elefantenherde auf der Suche nach Wasser, seltene Paradiesvögel, zwei Buckelwale auf ihrer 6000 Kilometer langen Reise zu ihrer Futterquelle, einen weißen Hai auf Beutejagd, Kaiserpinguine und viel mehr.
Meine Meinung:
“Unsere Erde” zeigt einen Planeten in einer nie da gewesenen Schönheit. Dafür war von Seiten des Regisseurs und der Kamerateams viel Aufwand von Nöten. Oft harrten sie Monate aus, um das perfekte Bild für den Film einzufangen. Auch begaben sie sich in zahlreichen Situationen in Lebensgefahr, zum Beispiel, als sie sich mitten in der Nacht im Zentrum jagender Löwen befanden. Dafür ist das Ergebnis um so beeindruckender. Neben den fantastischen Bildern rundet ein Soundtrack, der für mich zu der besten Filmmusik der letzten Jahre gehört, das positive Gesamtbild ab. Auch die Wahl Ulrich Tukurs (“Das Leben der Anderen”, “Stauffenberg”) als Sprecher macht sich positiv bemerkbar: er begleitet den Film sehr eindringlich, ohne sich aufzudrängen.
Mein Fazit:
“Unsere Erde” ist eine Dokumentation, die jeder gesehen haben muss. Eindringliche Bilder sorgen dafür, dass jeder Zuschauer nachdenkt über die Schönheit des Planeten, den wir so gedankenlos zerstören. Positiv anzumerken ist der Soundtrack von George Fenton, der sich vor großen Spielfilmproduktionen nicht verstecken muss und ein wahres Meisterstück ist. Einzige negative Kritikpunkte sind, dass die Dokumentation an manchen Stellen ein wenig “zusammengeklatscht” wirkt und manche Bilder und Kommentare, vor allem in Bezug auf den Klimaschutz, vorhersehbar waren. (8/10)










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