Saw IV
„You think the game is over, just because I´m dead? It´s not over, the games have just begun!“

Ich muss zugeben, ich bin ein ausgesprochen großer Fan der Saw-Reihe. Nicht nur der erste Teil hat mich fasziniert, auch die beiden Sequels ließen mein Horror-/ und Thriller-Herz höher schlagen. So war der vierte Teil für mich ein Pflichtprogramm.
Nach dem Tod von John Kramer alias Jigsaw (Tobin Bell) und dessen Schülerin Amanda (Shawnee Smith) geht das Morden weiter. Die Ärzte finden bei der Sektion Kramers eine Kassette in dessen Magen. Diese verheißt kein baldiges Ende der berüchtigten Tests des Jigsaw-Mörders. So stoßen die FBI-Agenten Strahm (Scott Patterson) und Perez (Athena Karkanis) und die Ermittler Hoffman (Costas Mandylor) und Rigg
(Lyriq Bent) auf die Leiche ihrer Kollegin Kerry (Dina Meyer). Dies ist der Beginn eines perversen Spiels, in dessen Verlauf Rigg unzählige Tests durchlaufen muss, um den überraschenderweise noch lebenden Eric Mathews (Donnie Wahlberg) und den entführten Hoffman zu retten. Während dessen vermutet das FBI, dass John Kramers Ex-Frau Jill (Betsy Russell) das Erbe des Jigsaw-Mörders weiterführt…
Meine Meinung:
Wer Saw I bis III mag, wird auch an Saw IV sein Gefallen finden. Dabei verzichtet Regisser Darren Lynn Bousmann diesmal auf extreme Gore-Szenen – zu Gunsten der stark geschriebenen Story. Ein Problem des Films ist jedoch, dass es zu viele Handlungsstränge gibt, die parallel verlaufen und den Zuschauer damit “überreizen”: die Tests von Rigg, das Verhör von Jill, der Todeskampf von Eric Matthews und die unzähligen Rückblenden, die Kramers Vergangenheit beleuchten und aufzeigen, warum er überhaupt ein Massenmörder geworden ist. Spannend bleibt der Film dabei bis zur letzten Sekunde, in der die ganze Wahrheit erst aufgedeckt wird.
Mein Fazit:
Saw IV schließt sich nahtlos an seine Vorgänger an. Dem Zuschauer erwartet ein spannender Thriller mit einer starken Story. Lediglich deren Umsetzung verwirrt ein wenig. Wie aber die Story für die angekündigten Teile V und VI umgesetzt wird, bleibt für mich ein großes Rätsel. (7/10)










2 Comments
in meinen Jahres-Ranking stehen würde, konnte mich doch Regisseur Paul Thomas Anderson spätestens mit „Magnolia“ nachhaltig beeindrucken. Weniger beeindruckt war ich vom vierten Machwerk der Torture-Porn Reihe Saw, nämlich„Saw IV“, der ebenso geflissentlich ignoriert wurde, wie die ausschließlich auf Kommerz gebürstete und saudämliche „300“-Verarsche „Meine Frau, die Spartaner und ich“. März: Nach drei Kinobesuchen im



